LIEBE

1. Definition mancher Begriffe:

  • Sex – es geht um die Sexualität, um Fortpflanzung, Sexualität und Fortpflanzung waren miteinander engstens verbunden (nur in der Neuzeit ist es leichter möglich geworden, Sexualität von Fortpflanzung zu trennen).
  • Eros – es geht um die körperlich-geistige Anziehungskraft, Leidenschaft von Menschen, die nicht in Sexualität münden muss.
  • Philia – es geht um Freundschaft.
  • Agape – es geht um Liebe zu Gott und dem Nächsten.
  • Diakonia / Caritas – dienende, helfende Liebe.
  • Narzissmus – Liebe zu sich selbst, Selbstverliebtheit.
  • Altruismus – aufopfernde Liebe (z.B. Eltern für ihre Kinder), Liebe, ohne auf Vorteile zu achten.

Was wir im Deutschen mit „Liebe“ bezeichnen, hat sehr viele Nuancen, die die griechische Sprache besser auszudrücken vermag. Das Wort „Liebe“ ist ein Sammelbegriff: Er kann viele Formen der Beziehungen ausdrücken.

Die familiäre Liebe, die natürliche Bindung kommt in den genannten Begriffen nicht vor. Hier könnte allerdings der Begriff „Storge“ genannt werden, der in unserer Kultur aber nicht verbreitet aufgenommen wurde. Vermutlich darum, weil das individuelle emotionale Streben wichtiger ist als die instinktive Basis (1)? Zudem fehlt die positive Form der Selbstliebe / Selbstachtung, das sich anerkennen (s. Jesus: liebe [von „Agape“] deinen Nächsten wie dich selbst, heute „Self-Care“ [bzw. griechisch wäre es die „positive Philautia“] genannt).

2. Anmerkungen: Unterschiede zwischen Mann und Frau – Kommunikationsschwierigkeiten

Vor wenigen Jahren wurde es heftig abgelehnt, über Unterschiede von Frauen und Männern zu sprechen. Mit der Thematisierung allein, so wurde vermutet, wird eine Qualität ausgesprochen zu Lasten der Frau. Ab dem Jahr 2025 wird in der Öffentlichkeit der Unterschied wieder betont hervorgehoben. Es geht darum, die positiven Eigenschaften der Frauen im Gegensatz zu den Männern zu betonen. Wenn hier die Unterschiede angesprochen werden, dann geht es nicht darum, das eine oder andere zu bewerten, es geht allein um die Feststellung, dass Frauen und Männer in ihrer Verschiedenheit gleichwürdig und gleichwertig sind. Wobei freilich beachtet werden muss, dass nicht alle Frauen gleich sind, dass nicht alle Männer gleich sind.

  • Männer und Frauen bewegen sich vielfach anders, verhalten sich vielfach anders, sprechen in unterschiedlicher Weise über ihre Gefühle, haben zum Teil unterschiedliche Schwerpunkte des Nachdenkens… Es ist manchmal gut, wenn Unterschiede beachtet werden. Das hilft, leichter mit ihnen umzugehen, Verhaltensweisen einzuschätzen.

Entwicklung von Jungen und Mädchen (ganz plakativ und grob dargestellt):

  1. Zunächst sind Geschlechtsunterschiede irrelevant bzw. werden bemerkt, aber nicht bewertet;
  2. Kindergarten/Grundschulalter: Unterschiede werden erkannt, Kinder grenzen sich voneinander ab („iiii ein Junge!“, „iiii ein Mädchen!“). Das heißt es geht um das Erkennen der Geschlechtsidentität;
  3. Interesse am anderen Geschlecht entwickelt sich: zum Teil mit Imponiergehabe bzw. mit Selbstgestaltung, Hervorhebung der erkannten sexuellen Merkmale und Verhaltensweisen.

In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten: Selbstschutz!

  1. Konflikte treten auf, wenn unterschiedliche gesellschaftliche, kulturelle Traditionen ins Spiel kommen. Menschen verhalten sich wie in der Kultur üblich, senden Signale aus, die andere dann falsch verstehen können. In der Gegenwart ist das zu beobachten, wenn nicht-europäische Traditionen und europäische Traditionen aufeinandertreffen. Die Spielregeln innerhalb von Kulturen sind unterschiedlich, und manche werden nur unter Schmerzen erlernt.
  2. Wichtig: Selbstbewusst zu dem Stehen, was man selbst will und gleichzeitig vorsichtig sein. Selbstbeherrscht sein und Achtung vor dem anderen Menschen haben.
  3. Vor allem Drogen (einschließlich Alkohol!) machen willenlos und enthemmen, so dass Menschen etwas tun, was sie sonst nicht tun würden bzw. mit sich machen lassen, was sie sonst nicht mit sich machen lassen würden. Sie schämen sich, fühlen sich bloßgestellt, erniedrigt und verletzt und dumm.
  4. Vorsicht vor KO-Tropfen. Ein Getränk niemals unbeaufsichtigt lassen.

 3. Mythen

Menschen sehen ihre Welt, in der sie leben, und versuchen diese mit Hilfe von Geschichten zu erklären. Sie haben auch vielfach über Frauen/Männer nachgedacht, darüber, wie kommt es, dass es Männer/Frauen gibt. So sind im Lauf der Zeit unterschiedliche Schöpfungsmythen entstanden. So sagen zum Beispiel:

  1. ein Schöpfungsmythos aus Indien: Die Schönheit der Frau wird besungen – aber sehr Mann-orientiert: Er will die Frau wieder loswerden – und die Gottheit nimmt sie ihm. Dann will der Mann sie doch wieder haben – und die Gottheit gibt sie ihm…;
  2. ein Schöpfungsmythos aus Südamerika: Die Götter üben es, Männer zu fabrizieren. Erst aus Maismehl gelingt es ihnen. Und dann schufen sie die Frauen, damit sie den Männern Gesellschaft leisten;
  3. ein litauischer Schöpfungsmythos: Männer und Frauen sind durch Ausgespucktes eines Gottes entstanden;
  4. ein griechischer Mythos: Männer und Frauen waren eine Einheit. Zeus hat sie dann getrennt, nun sucht jeder Teil seinen Partner;
  5. ein Schöpfungsmythos aus Australien beschreibt, dass Männer von einem Gott aus Erde gemacht wurden und Frauen im Wasser von einem anderen Gott gefunden wurden;
  6. ein babylonischer Mythos sagt, dass Menschen aus Teilen eines toten rebellischen Gottes gestaltet wurden.

Mythen sind nicht einfach nur kuriose alte Geschichten, sondern prägen im Lauf der Zeit die Weltanschauung der Menschen.

In der Bibel haben wir zwei Schöpfungsberichte. In Genesis (1. Buch Mose) 1 wird gesagt, dass Mann und Frau als Ebenbild Gottes geschaffen worden sind. Beide sind also gleich wertvoll, gleichberechtigt. Beide bekommen die gleiche Aufgabe, die Schöpfung Gottes zu bewahren, den Feiertag zu achten. In Genesis 2 wird gesagt, dass erst der Erdling (Mensch) erschaffen wurde – und dann werden aus dem Erdling/Mensch durch die Erschaffung der Frau aus dem Erdling: Mann und Frau. Was bedeutet das? Das kann bedeuten, dass die Frau untergeordnet ist, weil sie zuletzt geschaffen wurde (so wurde das in der Geschichte häufig interpretiert, um die traditionellen nichtchristlichen Muster beizubehalten). Das kann aber auch bedeuten, dass die Frau sozusagen die Krone der Schöpfung ist. Das Letztgenannte kann dann gesagt werden, wenn der matriarchalische Zusammenhang berücksichtigt wird. In der Schöpfungsgeschichte heißt es nämlich: Der Mann wird seine Familie verlassen und seiner Frau anhangen – das heißt also nicht, dass die Frau ihre Familie verlässt. Der Text selbst lässt beide Deutungen zu. Zu beachten ist aber, dass es ohne Frau keinen Mann gibt und ohne Mann keine Frau – von daher sollte Adam – das kommt von Adamah-Erde – als Erdling übersetzt und verstanden werden. Dazu s. https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/mensch/schoepfungsgeschichten/ und: https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/mythen-erschaffung-des-menschen/

Der Mythos aus dem Alten Testament aus Genesis 2 geht weiter. Es wird nicht nur die Erschaffung von Mann und Frau erzählt, es wird auch gesagt, dass die Frau von der Schlange / dem Bösen versucht wurde. Warum gerade die Frau? Die Frau beginnt aufgrund der Argumente der bösen Schlange sozusagen nachzudenken: „Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem der Bäume im Garten essen dürft?“ Die Frau korrigiert die böse Einflüsterung mit einem Argument: „Wir dürfen von den Früchten der Bäume im Garten essen. Gott hat uns nur verboten, die Früchte von dem Baum, der in der Mitte des Gartens steht, zu essen, denn wenn wir davon essen, müssen wir sterben.“ Die Schlange reagiert (ich paraphrasiere): „Ihr werdet nicht sterben. Gott möchte nur nicht, dass ihr wie Gott werdet und erkennt, was gut ist und was böse.“ Das Argument überzeugte die Frau und sie aß und gab ihrem Mann davon. Dass gerade die Frau angesprochen wird, kann daran liegen, dass sie als dominant angesehen wird (vgl. mit dem Gesagten: Der Mann wird seine Familie verlassen…). Ein Mythos darf nicht zu eng ausgelegt werden nach dem Motto: Woher weiß die Frau im Paradies, was das heißt: sterben? Woher soll die Frau wissen wollen, was das bedeutet „gut“ und „böse“? Letztlich erkennt sie es dadurch, dass sie das böse tut. Dadurch, dass beide von der Frucht gegessen haben, erkennen sie auch ihre Geschlechtlichkeit, so der Mythos weiter. Und: Gott straft beider Ungehorsam, indem er ihnen Rollen zuweist. Die dominante Frau wird untergeordnet, sie muss Kinder gebären und der Mann muss auf dem Acker schuften. Der Mythos erklärt also, woher die Scham kommt und woher die dem Erzähler bekannte Rollenverteilung von Mann und Frau kommt. Sie sind Folge der Bestrafung durch Gott genauso wie die Sterblichkeit und der Kampf gegen Schlangen. Es wird die Welt der Sesshaften, der Bauern beschrieben. Hirten/Beduinen und der Kampf zwischen beiden kommen erst im Kapitel 4 vor. (Handwerker erwähnt Kapitel 4, ein Jäger wird erst in Kapitel 10 erwähnt.)

Ein Mythos soll die Welt erklären, in der Menschen leben.

  • So wird also die Rollenverteilung erklärt,
  • die Frage, woher die Scham kommt,
  • dass Menschen zwischen gut und böse unterscheiden können,
  • warum Männer hart auf dem Feld arbeiten bzw. Frauen unter Schmerzen Kinder gebären,
  • warum sie Angst haben vor Schlangen,
  • warum sie sterben.
  • Will er auch noch erklären, warum Menschen immer noch danach streben, wie Gott zu werden? (Beachte dazu die Geschichte vom Turmbau zu Babel: Genesis 11.

4. Liebe zur Sprache bringen

Sprache finden für das, was Liebe ist: Hohelied Salomos, Hohelied der Liebe des Paulus.

(A) Die Lieder vom Hoheslied findest Du hier: https://www.bibleserver.com/LUT/Hoheslied1 Die weiteren Kapitel immer selbst weiterklicken.

(B) Das Lied, das Paulus aufgreift oder vielleicht selbst gedichtet hat: https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther13

Um diese Frage besser beantworten zu können, lies auch das Kapitel 12: https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther12

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Menschen, die sich selbst im Mittelpunkt sehen, müssen lernen, was Liebe ist. So lehrt das Hoheslied von Salomo, dass es auch in der Sexualität auf Liebe ankommt. Sexuell aktiv ist (fast) jeder – aber es kommt bei Menschen darauf an, Sexualität mit Kultur zu verbinden, mit der Achtung vor dem anderen Menschen. Auf das Individuum, deine Liebe, seinen Willen kommt es in den Gesellschaften nicht so sehr an, in denen es bei der Partnersuche nicht um Liebe geht, sondern zum Beispiel um Eheschließungen aus wirtschaftlichen, familiären, machtpolitischen Gründen. (Heute auch in unserem Land, um Aufenthaltsgenehmigungen zu bekommen.)

Das Hohelied Salomos: In diesen Liedern, die dem König Salomo zugeschrieben werden, wird die Schönheit von Frauen und Männern besungen. Sehr bilderreiche Sprache, zum Teil wie Du gemerkt hast, „deftig“. Weil jüdisch-christliche Tradition das nicht so gern in der Bibel sah, hat man versucht, diese Lieder auf die Beziehung zwischen Gott und Mensch umzudeuten. Aber wie dem auch sei: Hier wird das Gefühl der Liebe zur Sprache gebracht – es findet Worte. Und diese Worte können wieder das Gefühl von Liebe spüren lassen.

Das Hohelied der Liebe des Paulus (1Kor 13). Paulus lehrt in der Tradition Jesu: In Gemeinschaft leben, heißt, einander lieben lernen. Im Kontext einer Auseinandersetzung innerhalb der Gemeinde von Korinth, besingt Paulus die Liebe. Während die Korinther sich darum streiten, welche ihrer Taten besser sind, stellt Paulus die Liebe in den Mittelpunkt. Sie bildet Gemeinschaft. Und was Liebe ist, konkretisiert er in diesem Lied. Also auch hier: Liebe wird zur Sprache gebracht, dadurch wird sie erfahrbar und damit auch lebbar.

In Gesellschaften, in denen Menschen verheiratet werden, muss Liebe keine große Relevanz haben. In Europa haben die Minnelieder des Mittelalters (11.-13. Jahrhundert) die Sprache der Liebe gefunden. Bedeutsame Minnesänger war zum Beispiel Walther von der Vogelweise. Das älteste mittelhochdeutsche Liebeslied eines anonymen Verfassers ist – dazu s. https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BB_bist_m%C3%AEn,_ich_bin_d%C3%AEn:

Dû bist mîn, ih bin dîn.
des solt dû gewis sîn.
dû bist beslozzen
in mînem herzen,
verlorn ist das sluzzellîn:
dû muost ouch immêr darinne sîn.

5. Jesus Christus lenkt in der Bergpredigt den Blick auf die Liebe zu den Nächsten

Entweder in Deiner Bibel, deiner BibelApp oder: https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us5 (Auch hier bitte zu den nächsten Kapiteln weiter klicken.)

Gott solidarisiert sich so sehr mit dem Nächsten, dass es wichtiger ist, mit diesem ins Reine zu kommen, als religiöse Riten zu vollziehen:

  • Alte Sichtweise: Gott/Götter strafen, wenn das Opfer nicht richtig vollzogen wurde ►
  • Jesus-Neu: Wichtiger ist es, mit dem Nächsten ins Reine zu kommen, als das Opfer richtig zu vollziehen.
  • Alt: Menschen, die körperliche Makel haben, werden von der Nähe zu Gott ausgeschlossen ►
  • Jesus-Neu: besser ist es, körperliche Makel zu haben, als den Nächsten (in diesem Fall die Frau) zu erniedrigen.
  • Alt: Es ist Sitte zu schwören, um seine Worte zu sichern ►
  • Jesus-Neu: Nicht schwören, dein Wort soll verlässlich sein.
  • Alt: Üblich ist es, sich gegen Erniedrigungen wehren ►
  • Jesus-Neu: Wer Erniedrigungen stolz und tapfer und klug begegnet, erweist sich als stärker als der Erniedrigende (2000 Jahre später aufgenommen von vielen – besonders aber: Mahatma Gandhi und Martin Luther King).
  • Alt: Man soll sich rächen ►
  • Jesus-Neu: Vergebung lässt Gemeinschaft gelingen.
  • Alt: Selig sind die Schlauen, Glücklichen, Lachenden, Ungerechten… ►
  • Jesus-Neu: Gott liebt diejenigen, die traurig sind, unter Ungerechtigkeit leiden, die Frieden stiften.

Aus den Worten Jesu wurden im Mittelalter die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit und die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit heraus kristallisiert.

Leibliche Werke der Barmherzigkeit:

  1. Hungrigen Nahrung geben
  2. Durstigen zu trinken geben
  3. Unbekleidete kleiden
  4. Fremden Schutz geben
  5. Gefangene besuchen
  6. Kranke besuchen
  7. Tote begraben

Geistliche Werke der Barmherzigkeit:

  1. Sündern ihre Schuld zeigen
  2. Unwissende belehren
  3. Zweifelnden raten
  4. Traurige trösten
  5. Lästige in Geduld ertragen
  6. Denen, die beleidigen, vergeben
  7. Für Lebende und Tote beten

Fazit: Jesus zeigte, was für ein gelingendes Miteinander wichtig ist: die Liebe zueinander. Und die Lehre Jesu äußert sich auch in den Worten: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Diesem Auftrag liegt die Liebe Gottes zu den Menschen zugrunde. Gott liebt den Menschen – also kann auch er Gott und Mensch lieben. Mit dem Liebesgebot – Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – ist engstens verknüpft: Liebe Gott. Man spricht vom Doppelgebot der Liebe: Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten. Auch von hier aus gesehen ist Jesus für die Entwicklung der Menschheit immens wichtig. Freilich gibt es für das Doppelgebot der Liebe Parallelen in seiner jüdischen Tradition: Testament der zwölf Patriarchen und Philo und so wird es im Lukasevangelium auch von einem Gegner Jesu ausgesprochen. Aber der Zusatz: Wie dich selbst, der aus dem Alten Testament (2. Mose / Levitikus 19,18) entnommen wurde, den gibt es meines Wissens außer an dieser Stelle so nicht noch einmal.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen:

Liebe ist nicht ein besonderes Gefühl, sondern „Liebe“ bedeutet, zum Wohl des anderen verantwortlich zu handeln.

Kleiner Hinweis:

Wenn in Matthäus 25 von ewiger Strafe usw. geredet wird, dann bedeutet das: Gottesferne. Menschen wählen ihre Gottesferne selbst, indem sie sich nicht gottgemäß verhalten haben. Sie haben sozusagen schon auf der Erde zugelassen, dass andere Menschen die „Hölle“ erleben. Gott gemäßes Verhalten bedeutet: soziales Verhalten.

6. Auswirkungen

Auch Liebeslieder, Liebesgedichte und Liebesfilme helfen zu erkennen, was das eigentlich ist: Liebe zwischen zwei Menschen. Der erste Liebesroman stammt vermutlich von einem christlichen Bischof (Heliodor/3.-4. Jh.), um christliche Ethik zu vermitteln. Solche Texte versuchen das „Geheimnis“ in Worte zu fassen. Liebe ist ein Geheimnis, das man z.B. soziopsychologisch und biologisch zu ergründen versucht. Gelungen ist es noch nicht, obgleich wir Menschen uns viel denken können.

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Die Diakonie – die anderen Menschen dienende Liebe – ohne ansehen der Person – wurde extra bedacht:https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/kirche/diakonie-caritas/ .

Zum Verhältnis von Philanthropie und Nächstenliebe s. https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/kirche/philanthropie-und-naechstenliebe/