SINN –  SEKTEN – SUCHT: EINLEITUNGSFRAGEN

Auf der vorangegangenen Seite wurde eine Tabelle geboten, die anregen soll, darüber nachzudenken, dass unterschiedliche Menschen dem Leben auch unterschiedlichen Sinn abgewinnen können – darüber hinaus zeigt sie, dass es auch unterschiedliche Sinn-Angebote gibt.

Auf den folgenden Seiten – die erst noch erstellt werden müssen – geht es um die Frage nach Sekten/Sondergruppen und Sucht. Beide Themen sind mit der Sinnfrage zu verbinden. Vorbereitend auf diese Seiten kannst Du die folgenden Fragen beantworten.

Manche der folgenden Fragen haben es massiv in sich. Wenn Du nicht mit ihnen klar kommst, übergehe sie einfach. Vielleicht kommst Du wieder zu ihnen zurück, wenn Du Dich ein wenig mit dem Thema beschäftigt hast.

Aufgabe 1 (Stillarbeit): Ist es gut, darüber nachzudenken, was der Sinn meines / eines Lebens sein könnte?

  • Wenn ja:
  • Warum ist es gut, darüber nachzudenken?
  • Was für einen Sinn sehe ich in meinem Leben
  • Was für einen Sinn möchte ich meinem Leben geben?
  • Wenn nein:
  • Warum ist es nicht gut, darüber nachzudenken?
  • Welchen Sinn könnten andere Menschen in ihrem Leben sehen?
  • Was könnten sie als Sinn des Lebens ansehen?

Aufgabe 2: Ein Freund/eine Freundin mailt Dir bzw. schreibt Dir auf WhatsApp: Es ist alles so sinnlos. Ich bin halt auf der Welt. Mehr nicht. Welche Möglichkeiten siehst Du, darauf zu reagieren?

Aufgabe 3 (gemeinsam sammeln + erzählen):

  • Was weißt Du über Sekten?
  • Was weißt Du über Sucht?

Aufgabe 4 (Stillarbeit + Plenum): Was können beide Themen mit dem Thema „Sinn des Lebens zu tun haben“?

Aufgabe 5: Gehen die Themen über die Frage nach dem Sinn hinaus? Inwiefern kann man mit Sekten und Drogen in Berührung kommen?

Aufgabe 6: Lies die Möglichkeiten, die die Aufzählung auf der vorangegangenen Seite angibt.

  • Du hast Erfahrungen mit Menschen, Du beobachtest Menschen.
  • Von daher kannst Du die Tabelle sicher:
  • ergänzen
  • korrigieren
  • eine ganz neue erstellen

Aufgabe 7: Begründe Deine Änderungen der Aufzählungen.

Aufgabe 8: Was hältst Du von der Aussage:

  • Es kommt nicht darauf an, was ich vom Leben erwarte,
  • sondern darauf, was das Leben von mir erwartet.
  • Es kommt nicht darauf an, welchen Sinn ich dem Leben gebe,
  • sondern welchen Sinn das Leben mir aufträgt.

Aufgabe 9: Was sagst Du dazu?

Nicht der Mensch stellt die Frage: Was ist der Sinn des Lebens, sondern: Das Leben stellt dem Menschen die Frage: Welchen Sinn siehst Du? Und es fordert auf: Sieh einen Sinn!

Aufgabe 10: Was sagst Du dazu?

Ich als Mensch bin Ich. Aber habe ich das Ich in meiner Hand? Verstehe ich mich wirklich? Habe ich eine mir unbewusste Seite, die ich nicht ergründen kann oder nicht mag?

Aufgabe 11: Kannst Du die Aussage nachvollziehen?

Der Theologe Dietrich Bonhoeffer schrieb im Gefängnis, dass andere Menschen ihn anders beurteilen, als er sich selbst zu sehen vermag. Er endet mit dem Satz: „Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. / Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!“ Den gesamten Text findest Du hier: https://www.religionspaedagogikzh.ch/upload/20120229133415.pdf