ARBEITSFELDER DER DIAKONIE / CARITAS – BERÜHMTE CHRISTEN, DIE DIAKONISCH TÄTIG WAREN

Aufgaben 1+2:

1.1 Welche Signale können Hände geben? Sammelt – und versucht sie zu malen:

Sie können drohen, abwehren, schlagen, entmutigen (Daumen nach unten), auf jemanden zeigen, beschimpfen, Vogel zeigen, verdeutlichen: hau ab,…

Sie können streicheln, segnen, man kann anderen die Hand reichen, Herz formen, aufmuntern (Daumen nach oben), sie können beten…

1.2. Macht ein paar Schattenspiele! (Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen.)

1.3. Welche Gesten würdest Du Jesus zutrauen? Begründe!

2.1. Male einen Kreis, schreibe in den Kreis: „Gesellschaft“. Auf den Kreisrand male Strichmännchen – manche lass auch runter fallen.

2.2. Dann überlege:

  1. Welche Menschen leben in dem Kreis?
  2. Welche Menschen leben am Rand der Gesellschaft?
  3. Welche fallen aus der Gesellschaft ganz heraus?
  4. Warum trifft das jeweilige auf Menschen zu?

2.3. Welche Gefühle haben wohl die Menschen am Rand? Sammelt im Plenum.

2.4. Schreibe eine Geschichte von einem Menschen, der sich am Rand der Gesellschaft fühlt.

2.5. Lest die Geschichten einander vor – überlegt miteinander, wie kann dem Menschen geholfen werden?

Arbeitsfelder von Caritas / Diakonie

  1. Altenhilfe
  2. Behindertenhilfe (Geistig/Körperlich)
  3. Beratungsstellen (Telefonseelsorge)
  4. Gemeindediakonie
  5. Gesundheitsfürsorge (Krankenhaus + Kurheime)
  6. Kinder- und Jugendhilfe (Erziehungshilfe + Jugendwohnheime)
  7. Kindergärten
  8. Psychiatrische Hilfen
  9. Seemanns- und Flussschiffermission
  10. Sucht
  11. Weltweite Diakonie (Brot für die Welt + Katastrophenhilfe)
  12. Wohnungslosenhilfe
  13. Migration + Integration
  14. Straffälligenhilfe
  15. Hospizarbeit
  16. Schuldnerberatung
  17. Ambulante Pflegedienste

Menschen christlicher Fürsorge 

(kleine Auswahl mit Schwerpunkt auf die Neuzeit. In der älteren Zeit vor allem Klöster)

  1. Basilius der Große † 379
  2. Benedikt von Nursia † 547
  3. Cassiodor † um 580
  4. Franz von Assisi † 1226
  5. Elisabeth von Thüringen † 1231
  6. Johann Amos Comenius † 1670
  7. August Hermann Franke 1727
  8. Johann Julius Hecker 1768
  9. Johannes Daniel Falk † 1826
  10. Johann Friedrich Oberlin †1826
  11. Louise Scheppler 1837
  12. Friederike Fliedner † 1842
  13. Amalie Sieveking † 1859
  14. Theodor Fliedner † 1864
  15. Clemens Theodor Perthes † 1867
  16. Wilhelm Löhe † 1872
  17. Johann Hinrich Wichern † 1881
  18. Gustav Werner † 1887
  19. Theodor Lohmann † 1905
  20. Adolf Stoecker † 1909
  21. Friedrich v. Bodelschwingh d.Ä. † 1910
  22. Lorenz Werthmann † 1921
  23. Eva von Thiele Winckler † 1930
  24. Theodor Hoppe † 1934
  25. Maria Skobtsova † 1945
  26. Friedrich v. Bodelschwingh d. J. † 1946
  27. Takashi Nagai † 1951
  28. Paul Gerhard Braune † 1954
  29. Albert Schweitzer † 1965
  30. Oscar Romero † 1980
  31. Eugen Gerstenmaier † 1986
  32. Mutter Teresa † 1997
  33. Cicely Saunders † 2005
  34. Desmond Tutu † 2021
  35. Denis Mukwege * 1955

a) Verteilt Referate zu den Arbeitsfeldern. Informationen findet Ihr unter anderem auf den Internetseiten von Diakonie und Caritas.

b) Verteilt Referate zu den genannten Menschen: biographische Hinweise zum Beispiel im Heiligenlexikon http://www.heiligenlexikon.de/  und natürlich in Wikipedia (aber nie Wikipedia allein benutzen – immer auch andere Infos zu Rate ziehen!).

Das Rückgrat der Nächstenliebe

Die bekannten Menschen sind wichtig, als Vorbilder, als Leuchtfeuer. Aber sie stehen nur stellvertretend für Millionen Unbekannter. Wir haben viele, viele Menschen weltweit, die anderen Menschen im Namen Jesu oder in seiner Tradition beistehen. Ohne Ansehen der Person, unter schwersten Bedingungen – auch denen der Verfolgung, und sie setzen ihr Leben ein. Sie arbeiten in Kriegsgebieten, in Slums – freilich auch in zivilisierten Bereichen. Sie machen es nicht, um berühmt zu werden. Das Ziel ist: helfen, Menschen das Leben lebenswert machen, Entwürdigten ihre Würde zu zeigen. Sie stehen in einer langen Reihe von Menschen, die Trost und Hoffnung verbreiten. Sie setzen damit bewusst ein Zeichen gegen all das Leid, die Krankheit, den Tod, die Menschen einander zufügen. Diesen zerstörerischen, Menschen verachtenden Kräften und Mächten stellen sie in der Nachfolge Jesu ein lebensrettendes Modell der Liebe entgegen. Ein Netz der Hoffnung. Unermüdlich wird der Kultur des Todes die Kultur des Lebens entgegengestellt.

(Dazu siehe auch: https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/mensch/kultur-des-lebens/ )

Teilen

Die frühe christliche Gemeinde war eine Gemeinde, die gemeinschaftliches Leben ausstrahlte. Keiner wurde allein gelassen, man hat einander geholfen, unterstützt – wo man konnte, so viel man konnte.

Aufgabe 5: Lies Apostelgeschichte: 2-6.

Gemeinde wird auch heute vor allem da sichtbar, wo Menschen einander Gemeinschaft schenken.

Aufgabe 6:

a) Überlege, was kannst Du teilen?

Beispiele:

  1. Freizeit – freiwilliges soziales Jahr, anderen vorlesen, für andere einkaufen…
  2. Freude – Feste organisieren, in Chören singen…
  3. Leiden mittragen – zuhören, kleine Freuden schenken, da sein, wenn man benötigt wird…
  4. Stärken – Wissen, Kraft, Fähigkeiten (Nachhilfe geben…)
  5. Besitz – Taschengeld, Kleidung…

b) Vielleicht: In der Klasse konkret werden: Wer kann einem anderen bei welcher Tätigkeit helfen?

Sprüche

  1. Einer hat mit mir etwas geteilt, das war schön.
  2. Jedes Mal, wenn ich das sah, wenn ich es in Händen hielt, was er mit mir teilte, dachte ich dankbar und froh an ihn.
  3. Teilen ist mehr als einem anderen etwas geben oder von einem anderen etwas empfangen.
  4. Teilen verbindet Menschen miteinander.

Aufgabe 7:

a) Was hier als Sprüche gekennzeichnet wurde – kannst Du diese durch selbst gemachte Erfahrung ergänzen?

b) Hast Du auch schon einmal so etwas erlebt? Erzähle!