KIRCHE UND MEDIEN

Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt (1. Petrusbrief)

Das Christentum ist eine Medienreligion: „Weil Gott nicht Teil unserer wahrnehmbaren Wirklichkeit ist, ist seine Realität kaum ohne Medien… vermittelbar. Die christliche Glaubensvorstellung von Gott und einer höheren Wirklichkeit, welche die sichtbare Welt unsichtbar durchdringt, hat in gewisser Weise `virtuellen´ Charakter.“ (Evangelischer Erwachsenenkatechismus, Gütersloher Verlagshaus, 9. Auflage 2013, 460)

A) Geschichte der Kirchen und Medien (auch Architektur als Kommunikationsform und Musik usw.)

Christen haben schon seit Beginn die medialen Möglichkeiten benutzt, die ihnen zur Verfügung standen – und auch neue ausgedacht, um ihre gute Botschaft weiter zu sagen. Christlicher Glaube ist innovativ, weil er immer nach den besten Möglichkeiten sucht, Gottes Wort zu verkündigen:

 A: ANTIKE

1. Jahrhundert: Es begann in Israel/Judäa: Jesus aus Nazareth + Paulus von Tarsus + frühe Christen: Rede und soziale Tat gehören zusammen. Neue Gattungen wurden entwickelt: Evangelien, Briefe, Apostelgeschichte. In Briefen eingefügt wurden: Bekenntnisse, Lieder… Im Zusammenhang der Gottesdienste durch die folgenden Jahrhunderte hindurch fand zwischen den Gottesdienstbesuchern eine intensive Kommunikation zur Bewältigung des Alltag-Lebens statt (Austausch von Infos, Neuigkeiten des Wohnumfeldes, Handel, Eheberatungen, Kindererziehung, persönliche Hilfestellungen…)

(Kommunikationsstrategie Jesu: a) er erwählte 12 bzw. 70 Jünger, die er aussandte, um seine Botschaft weiterzutragen; Wunder führten dazu, dass alle Zeugen als Multiplikatoren dienten. Kommunikationsstrategie des Paulus: Er gründete überwiegend in Großstädten Gemeinden, die dann die Botschaft ins Umland weiterbrachten. Zur Festigung der Gemeinden schrieb er Briefe, die er mit seinen Schülern in die jeweiligen Städte sandte. Diese wurden – wie andere Schriften von Christen auch – dann aber auch eifrig abgeschrieben und als Schrift weiter gegeben.)

2. Jahrhundert: Christen haben den Codex (die Buchform) der Rolle vorgezogen und auch innovativ weiterentwickelt, während Nichtchristen überwiegend noch die Rolle verwendeten. Zusammenstellung der Bibel zum Kanon (die Botschaft wurde zusammengefasst – konzentriert und ist damit wirkungsvoller zu vermitteln). Älteste christliche Skriptorien in Alexandria (sie dienten der Vervielfältigung von Bibeln). Gattungen wurden entwickelt: Apologien (Verteidigungsschriften an Kaiser, verfasst durch den in Rom lebenden Justin, den Griechen Athenagoras, dem Nordafrikaner Terullian…), Märtyrertexte aus weiten Bereichen des römischen Reiches.

3./4. Jahrhundert: Älteste bislang bekannte christliche Kunst auf Grabmälern Roms: Kalistuskatakombe (Abendmahl; Jesus als Hirte) und Domitillakatakombe (Jesus als Lehrer), Via Latina Katakombe (Auferweckung des Lazarus), Christliche Elfenbeinkunst. Beginn christlicher Geschichtsschreibung (Eusebius; vgl. aber Evangelien und Apostelgeschichte: 1. Jh.). Große christliche Theologen (z.B. Origenes, Athanasius, Basilius, Augustinus). Singen christlicher Lieder in Familien. Weiterführung christlicher Liturgien (Basilius+Ambrosius). Gründungen zahlreicher Klöster. Heliodor schrieb den Liebesroman: Aithiopika, in dem christliche Ethik (Keuschheit und Treue) verarbeitet wurden. Gilt als der beste erhaltene Roman der Antike. Armenien war der älteste christliche Staat: Die armenischen Teppichknüpfer haben alte Kreuzsymbole übernommen und aus christlichem Glauben heraus weiter geführt, auch mit den Anfangsbuchstaben für Gott und Jesus versehen. Diese Motive werden im gesamten Orient bis in die Gegenwart hinein verwendet, wenn man sie auch nicht mehr christlich zu deuten weiß. Es entwickelte sich in den nächsten Jahrhunderten eine reichhaltige religiöse Symbolik, zum Beispiel: Kreuz, Fisch, Christusmonogramm.

4./5. Jahrhundert: Entwicklung der Gregorianik (Gesang). Didaktische Bedeutung der Malerei. Baptisterien (Taufhäuser) – Vermehrter Bau von Kirchen (Basilika). (= Kommunikation mit Hilfe von Architektur). Viele Skriptorien. Wulfila übersetzte die Bibel ins Gotisch. 5. Jh. Berühmte Mosaiken zum Beispiel von Ravenna (Galla Placidia). Augustinus hat als erster über Takt, Pausen und Synkopen in der Musik geschrieben. Ikonen (auf Holz gemalt) und Mosaiken in Byzanz, in der koptischen und äthiopischen Kirche – vermutlich auch Wandmalereien. (4.-6. Jahrhundert Unruhen in Europa aufgrund der Völkerwanderungen).

6./7. Jahrhundert: Bibel Illustrationen beginnen (weitgehend auf Pergament), zum Beispiel: Book of Durrow (Irland), Rabbula Evangeliar (Syrien). Hagia Sophia: Kuppelbasilika (Konstantinopel). (Langsamer Beginn intensiver Mission in Mitteleuropa: Iroschottische Mönche.) Palmsonntag-Bild in einer Kirche in China (Turfan).

7./8. Jahrhundert: Karolingische (in etwa Frankenreich) Bildungsreform – Übertragung der Bildung auf Klöster: Antike Schriften wurden kopiert, Austausch von Errungenschaften europäischer Kultur durch die überall existierenden Klöster. Zudem haben Klöster auch dazu beigetragen, antike Schriften zu überliefern. Klosterbibliotheken wurden angelegt (z.B. St. Gallen: 2100 alte Handschriften [spannende Geschichte!: Wiborada]) (sie gingen in der Neuzeit vielfach in die staatlichen Bibliotheken über). Entwicklung von Pfalzkapellen – späteren Hofkapellen. Auch Glocken dienen der Kommunikation, nicht nur Gebetszeiten, Tageszeiten, sondern auch Warnung. Entwicklung der Keltenkreuze (irisches Kreuz) – sie markierten Treffpunkte. In Byzanz wurde heftig um die Frage gestritten: Darf man als Christ Bilder malen und haben? Ein Bildersturm vernichtete viele Ikonen. In England entstand das Evangeliar von Lindisfarne. Die scriptio continua (Worte werden ununterbrochen aneinandergereiht) wurde zuerst von irischen Abschreibern der Bibel nicht mehr durchgehend angewandt. Der nestorianische Bischof Severus Sebokht (Syrien) übermittelte die „arabischen Zahlen“ (eigentlich: „indische Zahlen“) aus Indien an die muslimische Kultur.

B: MITTELALTER

9./10. Jahrhundert: Bilder = Bibel der Armen. Bibel Übersetzungen. 9. Jh. Otfried von Weißenburg führt Endreim statt Stabreim ein. Karl der Große gründete Malerschule. 10. Jh. Roswitha v. Gandersheim schreibt Dramen. Mit dem Egbert Codex (Kloster Reichenau) haben wir die älteste erhaltene bildliche Darstellung des Lebens Jesu. Entwicklung des mehrstimmigen Gesangs (Organum). Neben großen Kirchen entstanden zahlreiche Kapellen. (Christentum in Mitteleuropa etabliert.)

10./12. Jahrhundert: Der älteste gewebte europäische Bildteppich, der Abrahamsteppich (Dom Halberstadt). Baustile: Romanik, Gotik (z.B. Kathedrale von Chartres – Bau von 1194-1260). Der Mönch Guido von Arezzo erfand die Notenschrift (vorher: Buchstaben). Franz von Assisi gründete (1210) den Franziskaner-Orden, wenig später wurde der Dominikaner-Orden gegründet. Beide waren sehr stark auch in der Bildung (und vor allem die Dominikaner im Kontext der Überprüfung der Rechtgläubigkeit) tätig (eine systematische Durchdringung christlichen Glaubens mit dem Verstand führte zur Verfolgung von „Häresien“ – führte letztlich zur Kommunikationsverweigerung, -abbruch, -verhinderung). Ab dem 11. Jahrhundert entwickelten sich schrittweise wissenschaftliche Schulen (der Abt Lanfranc von Canterbury) – vor allem Kathedralschulen in Städten – und somit Entwicklung zu Universitäten (Parma [962], Bologna [1088], Paris, Oxford [beide Anfang 13. Jh.]usw.). Das heißt zunächst einmal, dass Menschen intensivst religiös argumentieren lernten (Scholastik). Argumentieren bedeutet: unterschiedliche Meinungen wahrzunehmen – es entstanden viele große Werke bis heute einflussreicher Theologen (z.B. Anselm von Canterbury, [11. Jh.], Thomas von Aquin [13. Jh.]). Herrad, Äbtissin von Landsberg, erstellte eine Enzyklopädie, ein Lehrbuch: Garten der Köstlichkeiten. Hildegard von Bingen schrieb zahlreiche Werke (Visionen, Medizinische Werke, Musik). Runensteine von Harald Blauzahn (Bluetooth) mit Bekenntnissen seines christlichen Glaubens liegen vor (Der Herrscher Blauzahn war sehr kommunikativ. Die Runen H.B. bilden das bekannte Logo. (Christianisierung Europas auch im Osten und Norden. Älteste erhaltene Stabkirche Norwegens.)

13. Passionsspiele: Das Leiden Jesu wurde „gespielt“ – damit hat man sich in das Leiden eines anderen hineinversetzen gelernt. (Negativ ist allerdings, dass manchmal Passionsspiele dazu führen konnten, dass man Juden verfolgte.) Deutsche Mystik (Meister Eckhart) und Frauenmystik (z.B. Mechthild von Magdeburg) entwickelte eine neue praktizierte christliche Frömmigkeit, der Moment der Vereinigung/Verbundenheit mit Gott – darüber hinaus haben sie viel zur Weiterentwicklung der deutschen Schriftsprache beigetragen. Durch Kreuzzüge kamen viele Einflüsse aus Vorderasien nach Europa (allerdings vorher auch schon durch die Nähe zu Byzanz) und durch Marco Polo kamen Anregungen aus Asien.

14./15. Jahrhundert: Die „Devotio moderna“ erreichte manche Menschen. Das heißt: Es kommt auf Innerlichkeit, Andacht an, auf die persönliche Beziehung zu Jesus Christus. In diesem Zusammenhang waren Bilder wichtig, Bilder vom Leiden Christi, in die man sich hinein versenkte: Maler zum Beispiel: Giotto, Rogier van der Weyden, Hans Baldung Grien. Wichtig wurde das Werk des Thomas von Kempen: Imitatio Christi. Weil mehr geschrieben wurde, wurde ab dem 14. Jahrhundert Papier verwendet. Bücher wurden billiger. Ein Meister darin, mit Worten Bilder zu erzeugen war Dante Alighieri (Divina Commedia); er hat die Nachwelt und die italienische Sprache sehr stark beeinflusst.

C: RENAISSANCE (1490-1600) / BAROCK (1590-1720)

15./17. Jahrhundert: Maler/Bildhauer z.B. Michelangelo Buonarroti; Schnitzer (Veit Stoß, Tilman Riemenschneider). Gutenberg erfindet die beweglichen Lettern. Vor allem wurden Druckereien in Städten mit Bischofssitzen gegründet: Ziel war die Versorgung von Geistlichen mit Texten. Die Erfindung Gutenbergs fördert die Verbreitung protestantischer Flyer und Schriften Luthers (Auflage der Bücher: 1000 und mehr [andere Druckerzeugnisse vor und neben Luther: Auflage: 300]). Bibelübersetzung: Deutsch – prägte die deutsche Sprache (bis zum Tod Luthers über 300 Bibelausgaben). 1559 katholische Kirche – Verhinderung von Kommunikation: Index verbotener Bücher. Luther verkündete auch mit Musik und Liedern. Christlich-humanistische Bildung (Melanchton). Liederdichter: Paul Gerhardt. Erste Orgeln im Gottesdienst: Klang füllt Raum zum Lob Gottes – Gott füllt den Menschen durch Klang. Im 15. Jh. zahlreiche Gründungen von Kapellen. Es wurden auch viele kleinformatige Andachtsbilder gemalt, so zum Beispiel von Barbara Longhi. Der Kardinal Richelieu (ein Machtmensch, der laut seines Testamentes Nudging bevorzugte) initiierte die erste französische Zeitung (1631: La Gazette) und förderte die französische Sprache und Kunst.

D: ROMANTIK (1780-1830)

17./18. Jahrhundert: Kommunikation über Hausgemeinden, Predigt- und Bibel-Diskussionsrunden (Konventikel)(Spener). Komponisten: Corelli, Vivaldi, Albinoni, Mozart, Bach, Händel… Maler: Rembrandt. Gründung der Cansteinschen Bibelanstalt: Druck preiswerter und vieler Bibeln für Arme. Erfindung des „stehenden Satzes“ (Buchdruck).

E: REALISMUS / IMPRESSIONISMUS / JUGENDSTIL / EXPRESSIONISMUS u.v.a. und GEGENWART

19. Jahrhundert: Gründung von Verlagen die der (christlichen) Bildung dienen sollten 1835 wurde zum Beispiel der C. Bertelsmann-Verlag von dem der Erweckungsbewegung angehörenden Carl Bertelsmann gegründet, der gegenwärtig einer der größten Medienunternehmen weltweit ist; der Schwerpunkt liegt allerdings nicht mehr auf christlichen Medien. Schreibmaschinen – erleben unter anderem in den USA ihren Durchbruch, weil christliche Frauengruppen Frauen an ihr zu Sekretärinnen ausbilden (vorher gab es nur Sekretäre). Komponisten: Felix Mendelssohn-Bartholdy. Maler: Caspar David Friedrich. Als Pendant zur weit verbreiteten „Zeitschrift“, die Gartenlaube (1853-1872 [1944]), wurde 1864 ein christliches „Daheim: ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen“ herausgegeben [1864-1943].

20. Jahrhundert: Kirche in Rundfunkräten (Radio, TV). Zahlreiche kirchliche Printmedien. Kirchliche Filmpreise und Filmvertrieb, Medienkongress, Medienakademie. Bibel-TV, Musik: Spirituals und sehr viele Kirchenkonzerte. Künstler weltweit malen, komponieren, dichten – kommunizieren auf diese Weise die christliche Botschaft. Mega-Churches mit einem umfassenden Angebot: Bildung, Gesundheit, TV… Ebenso Massenereignisse: Kirchentag und internationale Zusammenkünfte: Taizé, katholischer Weltjugendtag. Zudem gibt es zahlreiche christliche Sender, die versuchen, Menschen in den Ländern zu erreichen, in denen persönliche Mission kaum möglich ist (z.B.  SAT-7; Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Medien_im_Nahen_Osten ). Darüber hinaus sind auch all die sozial engagierten Organisationen (NGOs) zu nennen: World Vision, Misereor, Brot für die Welt usw. Wie bei Jesus: Reden und Tun gehören zusammen. Dazu auch die WWJD-Aktion (What-Would-Jesus-Do), die mit Armbändern Menschen motiviert, die Moral aus der Perspektive Jesu zu leben. Zudem: Telefonseelsorge, Internetseelsorge. Geändert hat sich vielerorts das, was im Kontext des 1. Jahrhunderts geschrieben wurde: Gottesdienste sind heute anders als damals häufig nicht mehr so relevant für Informationsaustausch/Prägung von Weltbildern unter den Gottesdienstbesuchern, was auf den Gottesdienstbesuch Auswirkungen hat. Der Informationsübermittlung/Prägung von Weltbildern dienen heute säkulare Medien – ersetzen damit die Bereiche, die religiöse Zusammenkünfte immer begleitet haben. Dennoch besuchen ca. 770.000 sonntäglich evangelische Gottesdienste und 2,9 Millionen katholische Gottesdienste (mehr als in 18 Bundesligastadien: 872.000). Christliche Symbolik (s. 3./4. Jahrhundert) wurde bislang nur im Kontext von Ideologien (z.B. Nationalsozialismus, Kommunismus, Islamismus) zurückgedrängt – wird heute auch eingeschränkt mit dem Argument: „Neutralität“. Dass Christen außerhalb Europas und Nordamerikas den christlichen Glauben prägen und ihm neue Impulse geben, ist aus meiner Perspektive das wesentlich Neue des 20./21. Jahrhunderts.

21. Jahrhundert: Starke Internetpräsenz der Kirchen und einzelner christlicher Gruppen bzw. einzelner Christinnen und Christen weltweit. Angeregt durch Netflix (1997) wurde das christliche Pureflix (Film Produktion und Vertrieb) 2005 gegründet, dazu gehört das international agierende Quality Flix.

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(Siehe auch: https://evangelische-religion.de/main-points-und-kunst.html )

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Medien und Macht

Medien dienen nicht nur der Kommunikation – hier der religiösen Kommunikation. Sie kommunizieren nicht selten auch Macht und Reichtum. Vielfach wurden in der Vergangenheit als Ausdruck der Zeit christliche Traditionen dazu verwendet, diese Macht zu zeigen. In jeder Zeit ist an der Kommunikation erkennbar, wer die Macht hat: Wer kommt zu Wort? Wie wird Wirklichkeit (politische, soziale) kommuniziert? Welche aktuellen Strömungen werden medial aufgegriffen und verstärkt? Was wird verschwiegen, kleingeredet? Welche Wege finden die „Tonangebenden“, um ihre Sicht durchzudrücken?  Dabei darf man nicht nur an einzelne Menschen denken, sondern muss auch größere Komplexe wie Parteien, Wirtschaft, NGOs, Medienanstalten usw. im Blick haben. Durch die gesamte Kirchengeschichte hindurch waren es jedoch nicht nur reiche und mächtige Individuen und Gruppen, die die Botschaft Jesu Christi lebten und weitersagten, sondern vor allem auch Menschen, die nicht im Rampenlicht standen: Eltern, Kinder, Großeltern, Nachbarn, Berufskollegen, Freundinnen und Freunde, Verfolgte… – unabhängig von Macht, sondern aus Liebe.

Neue Kommunikation des Glaubens: Gotteserlebnisse contra Gottesvorstellungen (21. Jahrhundert)

Die Lieder, die vielfach Menschen bewegen, bestehen in vielen Wiederholungen. Sie besingen die Heiligkeit, die Stärke Gottes, die Liebe und Nähe Jesu, die Befreiung durch Gott – diese Inhalte werden Gott/Jesus Christus/Geist Gottes lobend emotional aufgegriffen – entsprechend ergreifen sie die Menschen. Der Glaube ist kein Thema der Theorie, sondern Ausdruck des Lebens. Die filmische Umsetzung auf Youtube selbst ist eine Kunst und zeigt, dass in Afrika Lieder vielfach in Alltagskontexte eingebunden werden, während im asiatischen Raum die Darstellung vielfach dem europäischen Duktus entspricht (einzelne Bilder werden unterlegt mit den Songs). Ebenso sind die Chöre in Afrika weniger an ein Gebäude gebunden, während sie im asiatischen und euro-amerikanischen Raum im Gebäude dargeboten werden. Allerdings nehmen diese Clips auch aus Afrika zu, wohl aufgrund der Mega-Churches: Life gesungene Lieder werden vielfach in Kontexten gezeigt, in der Menschenmassen hören, singen, in Ekstase geraten. Das zeigt, dass auf dieser Ebene Gemeinschaft mit Gott und den Menschen empfunden wird. Die Sprache der Psalmen ist sehr prägend, allerdings spielen Klagen kaum eine Rolle. Es geht um ein Einstimmen in den Willen Gottes, darum, mit dem Geist Gottes gefüllt zu werden. Es geht nicht um eine Darlegung des Lebens Jesu oder der Frage nach der Existenz Gottes, dem abstrakten philosophischen Denken und um ein rationales Erfassen Gottes: Er – als der dreieinige Gott – wird aufgrund des Geistes Gottes/Jesu Christi mit allen Sinnen erfasst. Aus dieser Erfahrung heraus wird auch sozial-missionarisch gehandelt.

Das Menschenbild ist interessant: Während große Teile der euro-amerikanischen Intellektuellen den Menschen als Verstandeswesen sehen, wird der Mensch weltweit stark als ein Wesen angesehen, das Verstand und Emotion hat. Die Emotion muss auch zu ihrem Recht kommen – vor allem auch, weil das Gehirn Erfahrungen und Sachverhalte mit Hilfe von Emotionen vernetzt. Ein Problem ist nur dann vorhanden, wenn die Emotion den Verstand verdrängt. Das wird auch in modernen christlichen Filmen deutlich ( https://evangelische-religion.de/filme.html ).

Die Bilder von Gemälden aus aller Welt zeigen eine Inkulturation an: Biblische Themen werden in die bildnerische Sprache eigener Kultur umgesetzt.

Aufgabe:

  1. Versuche anhand geographischer Angaben – in Verbindung mit den Zeitangaben – den Weg des Christentums von den Anfängen bis zum 21. Jahrhundert weltweit darzustellen.
  2. Erstelle eine Liste – die Medien den jeweiligen Jahrhunderten zuweisen: Welche Medien werden in dem Abschnitt seit dem 1. Jahrhundert genannt? (Ergänze: Reden – Buch – Bild – Architektur – Musik – Internet)

B) Kommunikationsmodelle

Der Mensch wächst in einem kommunikativen Umfeld auf. Er nimmt Welt nicht wahr, wie sie ist, sondern aufgrund der Deutung, die sein kulturelles Umfeld ihm durch Sprache, Bilder usw. mitgibt. Die Welt wird auf dem Weg ins Bewusstsein und durch das Bewusstsein durch das kommunikative Umfeld transformiert und beeinflusst als solches das Selbstverständnis des Menschen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, so haben schon die Philosophen Platon oder in der Neuzeit der Philosoph Kant gesehen, dass wir nichts über die Dinge an sich wissen, sondern nur Vorstellungen haben. Das für den Menschen Unbefriedigende ist, dass er nicht hinter diese seine konstruierte Welt kommen kann. Er kann sie zwar durch andere Kulturen hinterfragen, kann sie immer weiter philosophisch, dichtend ausdehnen, aber er bleibt in dem ihm gesetzten Rahmen gefangen. Gleichzeitig: Die Gefangenschaft durch Sprache ermöglicht dem Menschen ungeahnte Möglichkeiten der Freiheit. Ohne die Kommunikation, in die er hineinwächst, wäre sein Leben äußerst begrenzt.

In den folgenden Modellen geht es im Wesentlichen um verbale Kommunikation: reden, lesen, hören.

Die Vielfalt visueller Kommunikation (Bilder [Gemälde, Fotos], Architektur, Fernsehen, Film, Gestik, Mimik) kommt kaum vor.

(Die folgenden Begriffe kommen meines Wissens in der Forschung nicht vor:) Ebenso ist von der haptischen (fühlenden) Kommunikation kaum die Rede, die allerdings in der Produktion mancher Gegenstände eine Relevanz hat: Wie liegt es in der Hand… – zudem ist diese Kommunikation zwischen Menschen eher distanzlos (Hand geben…). Auch die nidoreische (latein) bzw. myrodische (griechisch) Kommunikation kommt nicht vor: das Riechen. Die würde bei Tieren eine größere Rolle spielen als beim Menschen – wird allerdings eingesetzt in Form von Parfüm, das anderen etwas signalisieren soll (bzw. Versuche im Handel, die durch Einsatz von Duftstoffen zum Kauf motivieren sollen). Auch Schmecken kann eine Form der Kommunikation sein: Liebe geht durch den Magen…

Was ist Kommunikation?

  1. Kommunikation dient den Menschen in erster Linie zur Verständigung. Individuum A verständigt sich mit Individuum B.
  2. Mittel der Kommunikation: Worte – Schrift – Bild – Taten – Gesten – Mimik – in den Modellen geht es jedoch um die kommunikative Funktion der Texte.
  3. Kommunikation hat Teil am gesellschaftlichen Vollzug und die Kommunikation zwischen Individuen hat Auswirkungen auf die Gesellschaft.
  4. Die Kommunikation der Gesellschaft hat Auswirkungen auf die Individuen.
  5. Kommunikation kann Individuen und Gesellschaft schädigende Auswirkungen haben oder aber Individuen und Gesellschaft aufbauende Auswirkungen.

Aufgabe: An welchen Auswirkungen ist dem Individuum und der Gesellschaft gelegen? (Vorsicht!: Die Antwort ist nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick scheint!)

Im Folgenden werden ein paar grundlegende Modelle genannt, die in vielen Variationen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiter modifiziert vorliegen, hier aber nicht weiter dargelegt werden können.

Wie geschieht Kommunikation

Schannon+Weaver: Ein Sender kodiert ein Signal, sendet es (Kanal), es wird dekodiert und vom Adressaten empfangen. Freilich kann das Signal auch gestört werden.

Bühler: (a) Ausdruck (der Sender vermittelt etwas von sich und verwandelt einen Teil davon in Sprache – ein anderer Teil bleibt unbewusst); (b) Appell (der Sender vermittelt ein Zeichen an den Empfänger, das diesen zu etwas auffordern will); (c) Darstellung (der Sender übermittelt Informationen).

Adressatenorientierung der Kommunikation

Schulz von Thun: Der Sender sendet dem Empfänger eine Nachricht. Freilich ist die Kommunikation abhängig von: (a) Worüber will der Sender informieren, (b) in welchem Verhältnis steht er zum Adressaten, (c) was zeigt er von sich selbst.

Grice betont (a) Quantität (nur das Nötigste sagen – aber nicht zu knapp); (b) Qualität (Wahres mitteilen); (c) Relevanz (nur Themenrelevantes sagen); (d) Klarheit (nicht verwirrend sprechen)

Kommunikation und Meinungsbildung in der Gesellschaft

White+Levin: (a) Meinungsführer und Institutionen geben Informationen an Medien weiter, (b) Medien wählen aus und veröffentlichen sie Auswahl, (c) dadurch „machen sie Meinung“.

McCombs+Shaw: (a) Die Meinungsmache der Medien hat (b) Auswirkungen auf die Meinungsführer und Institutionen.

Kommunikation mit Blick auf den Leser und die Leserin

Klapper: Aber nur das wird von den Rezipienten wahrgenommen, was in deren Weltbild passt.

Noelle-Neumann: Die eigene Meinung wird unterdrückt, weil man sich nicht gegen die mediale Mehrheit stellen möchte.

Aufgabe

Wo setzt nun die Medienethik der Kirchen an? Wo sollte sie ansetzen?

C) Pressekodex s. http://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/

Ziffer 1: Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.

Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

Das wird in Ziffern 2-16 entfaltet (unter anderem: 2. Sorgfalt; 8. Schutz der Persönlichkeit; 9. Schutz der Ehre; 10. Religion, Weltanschauung, Sitte; 12. Diskriminierungen; 13. Unschuldsvermutung)

Aufgaben:

  1. Wo liegen die Stärken und die Schwachstellen des Pressekodex?
  2. Werden Begriffe (zum Beispiel: Freiheit, Würde, Ansehen der Medien) definiert?
  1. Wie sähe ein Medienkodex aus christlicher Perspektive aus?
  2. Welche Maßstäbe liegen diesem zugrunde?

D) Medien

Sender – Empfänger:

  • Der Sender sieht ein Objekt (z.B. eine Kapelle in den Bergen) –
  • er malt/fotografiert sie oder beschreibt sie mit einem Text (*), stellt also eine Ähnlichkeit her (Ikon) –
  • das Bild / der Text sind Repräsentanten (sie repräsentieren das Objekt, präsentieren es nicht, das heißt: sie sind nicht die abgebildete/textlich dargebotene Kapelle in den Bergen) –
  • als Repräsentanten haben sie eine Wirkung (Interpretant) (**)
  • auf den Empfänger, der sie wiederum individuell interpretiert.
  • (*) Allerdings hat selbstverständlich ein Text als Text keine Ähnlichkeit mit dem Objekt (ein Text, der eine Kapelle in den Bergen beschreibt, sieht nicht aus wie eine Kapelle in den Bergen) – aber er vermittelt mit Hilfe von Worten/Zeichen, die die Kultur zur Verfügung stellt, einen Eindruck von der Kapelle in den Bergen.
  • (**) Diese Wirkung, die den Empfänger beeinflussen soll, wird mit Hilfe der Perspektive, der Farbgebung usw. bzw. beim Text mit Hilfe der Rhetorik, der Verwendung bestimmter Worte, erreicht. Sachtexte versuchen allerdings eine Vorstellung im Empfänger zu erzeugen, ohne rhetorische Kniffe bzw. Sachbilder ohne Fotoshop.

Aufgabe:

Dabei stellen sich jedoch zwei Fragen: Geht das? (Ist eine Kapelle in den Bergen im Morgendunst, angesichts der untergehenden Sonne oder im Mittagsleuchten realer oder unter Regenschwaden realer?) und: Kann eine emotionale Darstellung nicht angemessener den Sachverhalt wiedergeben als eine möglichst sachliche Abbildung?

Das alles ist bekannt und notwendig zu wissen, um nicht Manipulationen ausgeliefert zu sein. Es gilt, Medien kritisch wahrzunehmen, sie zu reflektieren, sich sensibilisieren lassen für die Möglichkeiten, die Menschen medial einsetzen – damit man sie letztlich wirklich ungefährdet genießen kann. Zudem hat man nicht nur Teil an der medialen Welt durch Konsum, sondern auch durch Gestaltung (vielleicht beruflich, aber auch durch Benutzung sozialer Medien für Weitergabe von Informationen, Selbstdarstellungen…).

Es gibt eine Fülle an Medien, die die christliche Religion verwendet: Texte, Bilder – aber auch Rituale, Symbole, Architektur, Musik, Filme – und Personen (s. Punkt A). Als Medium Gottes dient zum Beispiel in erster Linie Jesus Christus. Allerdings ist er, anders als Christen, nicht nur Medium, sondern Gott selbst handelt in ihm.

E) Theologische Grundlagen christlicher Medienethik

Weil Medien manipulativ sein können, muss eine Medienethik entwickelt werden. Aus christlicher Perspektive sind für eine solche folgende Aspekte zu berücksichtigen:

Grundlage: Anthropologie – Humanverträglichkeit – Würde des Menschen

1. Genesis 1:

  • Der Mensch ist frei – er handelt in Freiheit. In Freiheit Handeln bedeutet auch: Verantwortung übernehmen.
  • Der Mensch ist Ebenbild Gottes – das heißt nicht, dass der Mensch in seiner Allmacht anmaßend alles tun und lassen kann, was er will – sondern er trägt Verantwortung
  • Das Individuum – die Person hat Würde – und es ist Teil der Gemeinschaft. Es gilt dem Individuum dazu zu verhelfen als Teil der Gemeinschaft zu leben.
  • Alle Menschen sind Ebenbild Gottes – von daher haben auch alle ein Recht auf mediale Wahrnehmung (nicht nur der reiche Norden) (Internationale Verträglichkeit).
  • In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, dass Medienethik Umwelt und Tiere berücksichtigen muss.

2. Trinität: Kommunikation ist nicht nur Informationsübermittlung, sondern fördert Gemeinschaft – ist Teil/Vollzug der Gemeinschaft

3. Reich Gottes – Die Botschaft von der Gottesherrschaft beinhaltet: Was erwarte ich an Positivem und das gilt es jetzt schon durchzusetzen.

4. Geist Gottes:

  • Der Geist Gottes ist die Kraft, die Gottes Willen durchsetzt. Gott erhält den Menschen: Gebote, Gesetze, Normen, Werte – in allen Völkern. der Geist hat das Gesetz in die Herzen geschrieben. Kirchen weisen auf das hin, was Gott in den Menschen angelegt hat = salopp gesagt: Alle Menschen guten Willens haben im Grunde eine Meinung.
  • Der Geist Gottes ermöglicht Erfahrungen, erweitert das Wissen bis hin ins Transzendente.

5. Das Leben ist Ausdruck der Gottesbeziehung

6. Kirche sieht sich in der Nachfolge Jesu Christi – das heißt auch als Sprachrohr Gottes. Ihr Selbstverständnis hat darum mehr Gewicht: Wer euch hört, der hört mich, wer mich hört, hört den, der mich gesandt hat…

7. Missionarisch geht es der Kirche um Verständigung. Durch Aufbauen einer Gegnerschaft kann keine Verkündigung erfolgen.

8. Das achte Gebot (Exodus 20,16; Dtn 5,20): Du sollst nicht falsch Zeugnis reden gegen deinen Nächsten. Luther: Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsern Nächsten nicht aus Falschheit belügen, verraten, verleumden oder hinter seinem Rücken reden, sondern sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren.

9. Das Bilderverbot (Exodus 20,4f.; Dtn 5,8f.): Medium (Bild) und Wirklichkeit sind nicht identisch. Einordnung der Medien mit Blick auf Gott – gilt jedoch im genannten Sinn auch darüber hinaus.

10. Gott liebt den Menschen: Jeder Mensch, der sich medial zur Verfügung stellt, darf wissen, dass Gott ihn liebt. Wieweit lässt dieses Wissen zu, an Veranstaltungen teilzunehmen, die Menschen erniedrigen, der Lächerlich preisgeben.

F) Ethische Grundlagen: https://evangelische-religion.de/christliche-ethik.html

G) Ein möglicher Medienkodex aus christlicher Perspektive

(Zusammenstellung unter anderem mit Hilfe von „Chancen und Risiken der Mediengesellschaft“ – s. unten)

1. Diese theologischen Grundlagen sind auch Maßstab für Kritik der Kirche an den Medien bzw. für ihre eigene Verwendung von Medien

Sozialverträglichkeit der Medien:

  • Kirchen sind gegen: Fremdbestimmung, Betonung von Einzelinteressen, Entwürdigungen des Menschen, Profitorientierung.
  • Kirchen sind für: Selbständigkeit, Verständigung, Freiheit, Beachten der psychischen Auswirkungen, Anreiz zur Eigenverantwortung.
  • Kirchen können in einer pluralistischen Gesellschaft nicht mehr bestimmen – aber sie diskutieren mit.
  • Kirchen müssen die Verantwortung des Rezipienten (Fernsehzuschauer, Zeitungsleser…) einfordern. Auch der Mediennutzer trägt Verantwortung – nicht zuletzt als Christ, der in Verantwortung vor Gott lebt. Der Mediennutzer ist ein Handelnder (Einschaltquoten) bzw. Kritiklosigkeit führt dazu, dass andere die Mehrheit bilden.
  • Medienkompetenz ist eng mit der Medienethik verbunden.

 2. Kirche ist auch Thema in den Medien – werden ethische Grundlagen beachtet?

  • Wie wird Kirche wahrgenommen?
  • Welche kirchliche Themen beherrschen das mediale Interesse?

 3. Glaube wird in den Medien unabhängig von Kirche als Institution thematisiert – werden die theologischen Grundlagen beachtet?

  • Wie wird christlicher Glaube wahrgenommen?
  • Wer formuliert Glaubensfragen – und warum?
  • Wie werden christliche Themen unabhängig von den Kirchen ausgesprochen?
  • Werden christlicher Glaube mit religiösen Themen vermischt…?
  • Wie werden Glaubensaspekte anderer Religionen wahrgenommen?

H) Kirchliche Dokumente zu den Medien

„Chancen und Risiken der Mediengesellschaft“ die gemeinsame Erklärung wurde 1997 vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht.

Der Text: http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_10.pdf

I) Medienpräsenz der Kirchen

Kirche und Film: http://www.kirche-und-film.de/

Rundfunk: http://rundfunk.evangelisch.de/

Kirche und Medien: http://www.katholisch.de/de/katholisch/kirche/medien/00_verteilerseite_kirche___medien.php  (dort eine ganze Menge zum Thema Medien und Katholische Kirche)

Zum Thema „christliche Journalistenschulen“:

http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/das-kreuz-an-der-wand-christliche-journalistenschulen/

J) Kritik an der Medienpräsenz der Kirchen (Ulrich Schauen)

http://www.kirchenhasser.de/  besonders der Artikel: http://www.diesseits.de/perspektiven/saekulare-gesellschaft/1369692000/kirche-medien-kritiker-gilt-voreingenommen

K) Siehe auch https://evangelische-religion.de/gelebte-kirche.html

Sehr gute Literatur:

Udo G. Schmoll: Medienethik in theologischer Perspektive, in: Unterrichts-Konzepte Religion, Oberstufe aus dem Stark-Verlag (Anregungen wurden im oben genannten Beitrag mit verarbeitet)

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur schreibt regelmäßig Preise aus: