{"id":770,"date":"2019-07-02T16:25:56","date_gmt":"2019-07-02T14:25:56","guid":{"rendered":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/?page_id=770"},"modified":"2026-07-26T12:26:35","modified_gmt":"2026-07-26T10:26:35","slug":"gott-goetter-in-religionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/religion-en\/gott-goetter-in-religionen\/","title":{"rendered":"Gott \/ G\u00f6tter in Religionen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\">GOTT UND G\u00d6TTER IN DEN RELIGIONEN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Menge zum Thema wurde schon auf den voran gegangenen Seiten genannt. Diese sind &#8211; wie die Seiten zu den Heiligen Schriften &#8211; zu ber\u00fccksichtigen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"color:#a30003\">Aufgabe: Die V\u00f6lker haben viel \u00fcber Gott und G\u00f6tter nachgedacht. Die folgenden Abschnitte sprechen erst \u00fcber westliche Religionen: Judentum, Christentum, Islam, dann \u00fcber die \u00f6stlichen Religionen: Hinduismus und den Buddhismus. Sie sprechen alle \u00fcber Gottesvorstellungen \u2013 Heilige Schriften \u2013 Verehrung Gottes \u2013 Geb\u00e4ude. Erstelle eine Liste, in der du die jeweiligen Aussagen nebeneinander anf\u00fchrst:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-e1e7d7342b78bb5c8bb65872760e446a wp-block-paragraph\" style=\"color:#a30003\">Religion: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus mit ihren jeweiligen Gottes- \/ G\u00f6ttervorstellungen, mit ihren Heiligen Schriften. Vielleicht findest Du auch im Internet Gebete als Ausdruck dieser jeweiligen Religionen und die Bedeutung ihrer Glaubens-Geb\u00e4ude.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Du wirst feststellen, dass es nicht so leicht ist, weil die jeweiligen Religionen in sich unterschiedliche Aussagen treffen. Findest Du dennoch Gemeinsamkeiten innerhalb der jeweiligen Religion?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Judentum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott ist ein Gott, der sich in geschichtlichem Handeln und durch Berufung einzelner Menschen dem Volk gezeigt und mit ihm einen Bund geschlossen hat. Die Gesetze dieses Bundes sind streng einzuhalten. Er wird als Sch\u00f6pfer und als Herrscher \u00fcber alle V\u00f6lker geglaubt. Weil die heidnischen V\u00f6lker ihre G\u00f6tter so vermenschlicht haben, betont Israel die Heiligkeit Gottes (kein Bild machen). Darum nennt er auch nicht einen Namen, wie andere G\u00f6tter Namen haben. Sein Name: Jahwe \u2013 das hei\u00dft: <em>Ich bin, der ich bin<\/em>, bzw. <em>ich werde sein, als der ich mich erweisen werde<\/em>. Dieser Name wird allerdings wegen seiner Heiligkeit nicht ausgesprochen, darum wird Gott zum Beispiel als Adonai \/ Herr angeredet. Historisch gesehen gab es eine fortschreitende Gottesoffenbarung, das hei\u00dft: Urspr\u00fcnglich wurden, religionswissenschaftlich gesehen, auch in Israel mehrere G\u00f6tter angebetet \u2013 und Gott hat sich dann immer st\u00e4rker als der, der er ist, offenbart: Gott wurde zun\u00e4chst \u00fcberall angebetet \u2013 es wurde dann jedoch ein Tempel gebaut, der die Opfer an sich zog \u2013 der Tempel wurde zerst\u00f6rt, Gebete stehen nun im Vordergrund. In j\u00fcdischer Glaubenssicht hat das Volk von Anfang an, beginnend mit Abraham, Gott erkannt. Gott forderte die Einhaltung der Gesetze (die im Bundesschluss formuliert wurden) \u2013 und Gelehrte (Rabbis) versuchten die Gesetze zu interpretieren, damit die Einhaltung der Gesetze gew\u00e4hrleistet ist (Mischna, Talmud). Gleichzeitig \u00fcbertritt der Mensch immer wieder Gottes Willen \u2013 von daher spielt die Umkehr \u2013 das hei\u00dft, sich wieder Gottes Willen unterordnen, eine gro\u00dfe Rolle. W\u00e4hrend das orthodoxe Judentum an die m\u00fcndliche und schriftliche Offenbarung am Sinai als unbedingt g\u00fcltige Offenbarung festh\u00e4lt, betont das nicht orthodoxe Judentum den fortdauernden Dialog Gottes mit seinem Volk durch die Geschichte hindurch. In der Synagoge wird gebetet (mit Gott gesprochen) und die Tora gelesen (auf Gott geh\u00f6rt). Aber \u00fcberall da, wo zehn (M\u00e4nner zum gro\u00dfen Teil auch Frauen) zusammenkommen, ist Gemeinde und \u00f6ffentliches Gebet m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Christentum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Glaube der Christen hat seine Grundlage im Glauben Israels. Die Gotteserkenntnis geschieht jedoch \u00fcber und durch den Glauben an Jesus Christus. In ihm hat Gott sich den Menschen offenbart, den Menschen seinen Willen mitgeteilt. Zentral ist die Konzentration des j\u00fcdischen Gesetzes auf das Liebesgebot und das Bekenntnis, dass das Liebesgebot die Liebe Gottes zu allen Menschen widerspiegelt und er der vergebende Gott aller Menschen (nicht nur einer religi\u00f6sen Gruppe) ist. Gottesbegegnung ist in jedem Glaubenden angelegt, weil jeder Glaubende den Gottesgeist geschenkt bekommen hat. Diese Gotteserfahrungen werden sp\u00e4ter in der Trinit\u00e4tslehre bekannt und ausformuliert: Gott, der Sch\u00f6pfer, von Jesus &#8222;Vater&#8220; genannt, offenbart sich in Jesus Christus und ist im Heiligen Geist gegenw\u00e4rtig wirksam:&nbsp; Wo der Glaubende auch ist, da ist ihm Gott nahe, von daher kann er mit Gott reden, wann, wo und wie er will. Gott teilt sich dem Glaubenden in seinem Wort (Altes und Neues Testament) mit \u2013 in dem alttestamentlichen Wort hat er schon auf seine Offenbarung in Jesus Christus hingewiesen. Kirchen sind als solche keine heiligen Orte, denn auch dort, wo Menschen in seinem Namen zusammenkommen, ist Gott anwesend. Kirchen bekommen allerdings f\u00fcr viele eine besondere Bedeutung, weil hier das Abendmahl ausgeteilt wird (Jesus Christus ist im Abendmahl gegenw\u00e4rtig) und tiefe Gemeinschaft erfahren wird, der Glaube durch Jahrhunderte hindurch verk\u00fcndigt wurde. Die Gemeinschaft der Gemeinde beschr\u00e4nkt sich nicht in den aktuell anwesenden Menschen, sondern ist weltweit bezogen und betrifft auch vergangene Generationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Islam<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mohammed hat in Auditionen \/ Eingebungen das Wort Allahs vermittelt bekommen \u2013 Allah sah er als den Gott an, der von Juden und Christen geglaubt wird. Weil Juden und Christen den Glauben verf\u00e4lscht h\u00e4tten, h\u00e4tte Allah ihn, Mohammed, dazu erw\u00e4hlt, den wahren Glauben der Menschheit kundzutun. Darum werden, religionswissenschaftlich gesehen, das j\u00fcdische Alte Testament und das christliche Neue Testament durch Mohammed \/ Allah neu interpretiert, sie kommen im Islam nicht mehr selbst zu Wort, w\u00e4hrend im Christentum das Alte Testament \/ die Hebr\u00e4ische Bibel dem Neuen Testament vorangestellt wurde. In muslimischer Glaubenstradition interpretiert Mohammed die alttestamentlichen Schriften nicht, sondern Allah selbst l\u00f6st die alttestamentlichen Schriften durch die korrigierende Offenbarung an Mohammed ab. Das islamische Glaubensbekenntnis (Schahada) formuliert: <em>\u201eIch bezeuge: Es gibt keinen Gott au\u00dfer Allah und ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist\u201c<\/em>. Allah wird als der Erbarmer und Barmherzige bezeichnet \u2013 weil er als Gesetzgeber betont wird, der als Richter die Missachtung seiner im Koran und den Ahadith formulierten Gebote straft und die Beachtung belohnt. Weil der Mensch jedoch gute Werke nicht vollkommen tun kann, ist Allah auch barmherzig. Der Glaubende begegnet Allah dort, wo er selbst sich befindet: Er kann zu den Gebetszeiten fast \u00fcberall seinen Gebetsteppich ausbreiten und nach einem bestimmten vorgeschriebenen Brauch beten. Moscheen sind zun\u00e4chst keine heiligen Orte, sondern Treffpunkte, mit einer vielfachen Funktion. Wird eine Moschee jedoch als Versammlungsraum gebaut, ist die Ausrichtung nach Mekka zwingend \u2013 weil diese Richtung als Gebetsrichtung vorgeschrieben ist. Betont wird auch die weltweite Gemeinschaft der Glaubenden (Umma).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Hinduismus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bezeichnung \u201eHinduismus\u201c ist eine Sammelbezeichnung f\u00fcr die unterschiedlichsten religi\u00f6sen Str\u00f6mungen in Indien. Vielfach ist Ausgangspunkt die vedische Religion, die sich mit religi\u00f6sen Traditionen auf dem indischen Subkontinent vermischt hat. Menschen erfahren das G\u00f6ttliche \/ D\u00e4monische \u00fcberall \u2013 und bestimmte Menschen k\u00f6nnen die g\u00f6ttlichen \/ d\u00e4monischen M\u00e4chte beherrschen. Die M\u00e4chte wurden in einer G\u00f6tterhierarchie festgelegt \u2013 die freilich lokal voneinander abweichen kann. Eine reiche Mythologie (im Sinn von: Darstellung der Taten der G\u00f6tter) bestimmt die Fr\u00f6mmigkeit, niedergeschrieben in zahlreichen umfangreichen Werken, die im Lauf der Jahrhunderte immer mehr erweitert wurden. Allerdings gibt es auch Str\u00f6mungen, die die schriftlich niedergelegten Texte als unzureichend ansehen. Manche Str\u00f6mungen betonen Shiva (Sch\u00f6pfer und Vernichter), andere betonen den Sonnenkult mit einem meditativen Ritus, in manchen Str\u00f6mungen wird die Inkarnation eines Gottes betont, so Vishnu in Krischna \u2013 und die Baghavadgita wird von manchen als eine Art Offenbarung angesehen. F\u00fcr manche gibt es einen h\u00f6chsten Gott: Brahma. Davon zu unterscheiden ist Brahman als ein Machtprinzip als eine alles umfassende Gr\u00f6\u00dfe, eine heilige Kraft. Freilich k\u00f6nnen zum Beispiel Shiva-Anh\u00e4nger Shiva als Brahman ansehen. Menschen k\u00f6nnen ihre jeweiligen G\u00f6tter zu Hause an Privatalt\u00e4ren anbeten \u2013 oder aber in Tempeln, die die Mythologien um die jeweiligen Gottheiten in vielf\u00e4ltigen Abbildungen wiedergeben. Gemeinsam ist vielen dieser Richtungen, dass die Seele g\u00f6ttlich ist und nach den vom Karma (Vergeltung der Taten) bestimmten Wiedergeburten mit dem Ursprung (Brahman) vereint wird (Moksha). Hiermit habe ich eher den vedisch-orthodoxen Teil vorgestellt. Daneben gibt es den Tantrismus und das strenge Asketentum. Das Asketentum lehnt den K\u00f6rper ab, weil er sterblich ist. Es geht um die Erkenntnis der eigentlichen g\u00f6ttlichen Seele, die durch den K\u00f6rper gefangen wurde, indem meditierend auf alles verzichtet wird. Im Zentrum stehen Brahman, Shiva, Vishnu. Der Tantrismus verehrt die Shakti-Gottheit (deren Erscheinungsformen unter anderem in Kali [dunkle Mutter] und Parvati [sch\u00fctzende Mutter] gefunden werden), somit auch den K\u00f6rper. Die im K\u00f6rper als Tempel wohnende g\u00f6ttliche Energie muss geweckt werden. Damit wird deutlich, dass die verschiedenen Fr\u00f6mmigkeitsformen und Gottheiten unterschiedliche Auswirkungen haben. Auch im Christentum gibt es asketische Formen, die aber nicht in unterschiedlichen Gottheiten begr\u00fcndet liegen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Buddhismus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie f\u00fcr Jainisten spielen f\u00fcr Buddha (Siddhartha Gautama) G\u00f6tter keine Rolle, wie diese war er strenger Asket. Ziel war es urspr\u00fcnglich, vom Karma befreit zu werden. Buddha lehnte dann den strengen Weg der Askese ab, eben auch den Gedanken der ewigen Reinigung der g\u00f6ttlichen Seele, denn diese gibt es f\u00fcr ihn nicht. Es geht ihm st\u00e4rker um Erwachung, die auch ethische Folgen hat. F\u00fcr ihn waren G\u00f6tter ein Teil von den Wesen, die im Kreislauf der Wiedergeburten ihr Dasein fristen, sie k\u00f6nnen das Leiden der Menschen nicht verstehen \u2013 von daher sind sie f\u00fcr die Lehre Buddhas mit Blick auf die Erwachung unwichtig. Der <em>Mahayana-Buddhismus<\/em> (der Buddhismus des \u201eGro\u00dfen Fahrzeugs\u201c) kann die religi\u00f6sen Traditionen der V\u00f6lker, in denen er Eingang gefunden hat, aufnehmen. G\u00f6tter und D\u00e4monen werden gef\u00fcrchtet und verehrt \u2013 aber vielfach in einer gebrochenen Form: das hei\u00dft, dass der Mensch und sein mitmenschliches Verhalten wie bei Buddha (Siddhartha Gautama) im Vordergrund steht, der Mensch aber in seiner Freude den G\u00f6ttern \/ D\u00e4monen dankt, in seiner Not die G\u00f6tter \/ D\u00e4monen um etwas bittet. Religi\u00f6se Traditionen und buddhistische Lehre (die in einer Vielzahl an Werken \u00fcber die Jahrhunderte hindurch ihren Niederschlag gefunden haben) werden miteinander verwoben \u2013 zum Teil so sehr, dass auch Buddha (Siddhartha Gautama) als Gottheit verehrt werden kann. Die Verehrung Buddhas als Gottheit ist jedoch spannungsreich. Manche Buddhisten sehen ihn als Gott an \u2013 andere jedoch als kosmisches Prinzip des Daseins, als die absolute Wirklichkeit. Wenn eine Buddha-Figur gewaschen und geschm\u00fcckt wird, dann kann somit beides gemeint sein. Verehrung Buddhas als Gottheit und \/ oder Einstimmen in die kosmische Lehre des Buddha.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Begriffe zum Einpr\u00e4gen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Animismus \/ Schamanismus:<\/em> Glaube an wirksame Geister, an das Leben beeinflussende Ahnen in unbelebter und belebter Natur. Schamanismus ist jedoch zu pr\u00e4zisieren: Schamanen sind f\u00e4hig, mit den Geistern in Kontakt zu treten, sie zu beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><em>Polytheismus:<\/em>&nbsp;Glaube an viele G\u00f6tter und G\u00f6ttinnen (zum Beispiel Hinduismus, vielfach: Buddhismus)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><em>Monotheismus<\/em>: Glaube an einen Gott (zum Beispiel: Judentum, Christentum, Islam).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><em>Monolatrie\/Henotheismus<\/em>: Es gibt viele G\u00f6tter \u2013 aber wir glauben nur an einen Gott (zum Beispiel: das alte Judentum, das an die Existenz der G\u00f6tter der jeweiligen V\u00f6lker glaubte, aber nur dem einzig wahren Gott diente).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Atheismus:<\/em> Den gibt es im modernen Sinn in alter Zeit kaum, denn der moderne Atheismus ist aus dem Christentum erwachsen. Im Buddhismus (und auch im Konfuzianismus) spielen G\u00f6tter keine Rolle, aber er lehnt die Existenz nicht ab. Er ist &#8222;nicht-theistisch&#8220;. (Theos = gr. Gott) Aber es gibt auch im antiken Indien schon eine atheistische Richtung: Carvaka \/ Lokayata.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Deismus: <\/em>Am Anfang von allem steht ein Gott &#8211; dann hat er sich aber zur\u00fcckgezogen. Der Deismus ist auch Folge des Christentums, eine philosophische Richtung, die im 17. Jahrhundert begann und im 18. Jahrhundert ihren H\u00f6hepunkt hatte. Bei Aristoteles finden wir am Anfang den unbewegten Beweger &#8211; aber er ist kein Gott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pantheismus:<\/em> Die Gottheit \/ Gott ist die vern\u00fcnftige Weltordnung. Diese finden wir in der Antike schon bei den Stoikern. Dann in der Neuzeit durch den Philosophen Spinoza wieder intensiv ins Blickfeld ger\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Panentheismus:<\/em> Die Welt ist in Gott &#8211; aber Gott ist mehr als die Welt. Im Antiken Indien wird das angedeutet in den Upanishaden. In neuerer Zeit begegnet der Gedanke immer st\u00e4rker seit dem 18.\/19. Jahrhundert. Schelling ist ein wichtiger Vertreter: Gott ist mit der Natur eins, aber gleichzeitig ist Gott frei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GOTT UND G\u00d6TTER IN DEN RELIGIONEN Eine Menge zum Thema wurde schon auf den voran gegangenen Seiten genannt. Diese sind &#8211; wie die Seiten zu den Heiligen Schriften &#8211; zu ber\u00fccksichtigen! Aufgabe: Die V\u00f6lker haben viel \u00fcber Gott und G\u00f6tter nachgedacht. Die folgenden Abschnitte sprechen erst \u00fcber westliche Religionen: Judentum, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":72,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-770","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=770"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3725,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/770\/revisions\/3725"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/72"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}