{"id":716,"date":"2019-07-02T15:56:42","date_gmt":"2019-07-02T13:56:42","guid":{"rendered":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/?page_id=716"},"modified":"2022-07-28T16:10:57","modified_gmt":"2022-07-28T14:10:57","slug":"bergpredigt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/jesus-christus\/bergpredigt\/","title":{"rendered":"Bergpredigt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">BERGPREDIGT (DIE GROSSE REDE, DIE GEMEINSCHAFT F\u00d6RDERN SOLL)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">EINE INTENSIVERE DARLEGUNG MIT ATHEISTISCHER DISKUSSION:  <a href=\"https:\/\/glaubensdiskussion.wolfgangfenske.de\/sites\/verzeichnisse\/index_bergpredigt.html\">https:\/\/glaubensdiskussion.wolfgangfenske.de\/sites\/verzeichnisse\/index_bergpredigt.html<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>(s. auch: <a href=\"https:\/\/mini.evangelische-religion.de\/bergpredigt\/\">https:\/\/mini.evangelische-religion.de\/bergpredigt\/<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#efe160\"><strong>Verfasser:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Verfasser der Bergpredigt ist der Evangelist Matth\u00e4us. Er hat aus Worten Jesu die Predigt am Berg zusammengestellt. Er greift auf die Tradition der Logienquelle zur\u00fcck, deren Version wir im Lukasevangelium als Feldrede \u00fcberliefert bekommen haben. Warum \u201eBerg\u201c? Der Berg ist traditionelle Offenbarungsort Gottes \u2013 beachte Moses bekommt die 10 Gebote auf dem Berg Sinai\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#efe160\"><strong>Aufbau:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bergpredigt ist kunstvoll aufgebaut. Sie beginnt mit den Seligpreisungen, in denen den Menschen die N\u00e4he Gottes zugesprochen wird, die naturgem\u00e4\u00df als Minderwertig angesehen wurden: Trauernde, Ohnm\u00e4chtige, die sich nach Frieden sehnen usw. Die Seligpreisungen benennen nicht nur die Notsituation (vgl. Lukas), sondern zeigen eine bestimmte Lebenshaltung der Menschen. Diese Menschen werden im weiteren Verlauf auch als Licht der Welt und Salz der Erde bezeichnet. Die Bergpredigt macht Menschen, die sozial an unterster Stufe stehen, ganz gro\u00df, kostbar. Sie sind Licht und Salz, das hei\u00dft, ihretwegen gibt es Helligkeit (nicht wegen der Herrscher) und ihretwegen wird die Welt erhalten (Salz). Jesus, so sieht es Matth\u00e4us, spricht den Menschen erst Gr\u00f6\u00dfe zu \u2013 und dann k\u00f6nnen sie den Forderungen Gottes nachkommen. Der&nbsp;<em>Imperativ folgt dem Indikativ<\/em>. Das hei\u00dft nicht: Du bist \u201egro\u00df\u201c, weil du die Forderungen erf\u00fcllst, sondern Gott sieht dich als \u201egro\u00df\u201c an, darum kannst du sie erf\u00fcllen. Und diese Menschen sind es auch, die das immer g\u00fcltige Gebot Gottes besonders bewahren. Knapp gesagt: Die Versch\u00e4rfung bzw. wahre Interpretation des alttestamentlichen Gebotes durch Jesus.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Gebot wird in den <strong>Antithesen<\/strong> dargelegt:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Du sollst nicht t\u00f6ten. Dazu Jesus: Du sollst den anderen nicht mit Worten erniedrigen und dich vers\u00f6hnen. Vers\u00f6hnung ist wichtiger als das korrekt vollzogene Opfer f\u00fcr Gott.<\/li><li>Du sollst nicht die Ehe brechen. Dazu Jesus: Du sollst eine Frau nicht begierig ansehen bzw. mit der Hand bedr\u00e4ngen. Das ist schlimmer als mit versehrtem K\u00f6rper leben zu m\u00fcssen. Ehebruch zerst\u00f6rt die Gemeinschaft.<\/li><li>Du sollst bei der Scheidung einer Frau die Trennungsurkunde geben. Dazu Jesus: Du sollst nicht die Ehe scheiden, die Frau nicht wegschicken, sie erniedrigen, einer schlimmen Zukunft aussetzen. (Im Hintergrund: Mann und Frau sind ein Leib. Scheidung zerst\u00f6rt die Gemeinschaft, die vor Gott gilt.)<\/li><li>Du sollst nicht einen Meineid schw\u00f6ren. Dazu Jesus: Ihr sollt \u00fcberhaupt nicht schw\u00f6ren. Ihr k\u00f6nnt Gott nicht beherrschen, ihn zu eurem Diener machen. Und: Euer Wort sei vertrauensw\u00fcrdig. Seid selbst gemeinschaftsf\u00e4hig, auch ohne Gott in eure Angelegenheiten herabzuziehen.<\/li><li>Ihr sollt in Ma\u00dfen vergelten. Dazu Jesus: Ihr sollt euch \u00fcberhaupt nicht wehren und mehr geben, als von euch erwartet wird. (Dadurch erweisen sich diejenigen, die verachtet werden, als st\u00e4rker \u2013 denn nur Sklaven werden aufgefordert, eine Meile weit das Gep\u00e4ck der r\u00f6mischen Besatzer zu schleppen,&nbsp; nur Menschen, die als Sklaven angesehen werden, werden ver\u00e4chtlich mit dem Handr\u00fccken der rechten Hand geschlagen \u2013 und durch diese neue Verhaltensweise erweist ihr euch als st\u00e4rker, erweist ihr euch \u00fcberraschend als die Starken, als die Kinder Gottes und nicht als Befehlsempf\u00e4nger selbst ernannter Herren.)<\/li><li>Ihr sollt die Feinde hassen. Dazu Jesus: Ihr sollt die Feinde lieben, wie Gott alle Menschen liebt, damit seid ihr vollkommen wie Gott. Der Mensch wird im Grunde dazu aufgefordert, \u00fcber sich hinauszuwachsen und das zu tun, was eigentlich unmenschlich ist: Vollkommen zu werden wie Gott.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Dem folgen Hinweise zum richtigen <strong>Gottesdienst:<\/strong> (a) aus echter Gesinnung Notleidenden geben, nicht, um Ansehen zu gewinnen; (b) Leise beten, nicht um anzugeben \u2013 Vaterunser = Mitte der Bergpredigt, mit Betonung der Vergebung (denn wir k\u00f6nnen die Antithesen nicht erf\u00fcllen \u2013 wir sind auf Gottes Vergebung angewiesen); (c) richtiges Fasten \u2013 auch ohne anzugeben; (d) Gott muss an erster Stelle stehen (nicht der Reichtum, nicht das Sorgen) \u2013 Gott gilt es zu vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgen <strong>einzelne Anweisungen <\/strong>mit Blick auf die Bergpredigt: Es geht nicht darum, zu sagen, der andere h\u00e4lt sich aber nicht daran, sondern man muss auf sich achten, ob man selbst das Geforderte tut (Selbstkritik). Um das Geforderte tun zu k\u00f6nnen, muss man beten, Gott schenkt es; und um das Gebot Gottes m\u00f6glichst wenig verwirrend zusammenzufassen, wird es in der Goldenen Regel wiedergegeben: Man soll dem anderen das tun, was man von ihm getan haben m\u00f6chte. Es ist wichtig, diesen harten Weg zu gehen, nicht den lockeren Weg (Zwei Wege). Und es gibt falsche Propheten, die zum lockeren Weg verf\u00fchren wollen und solche, die fromme Schw\u00e4tzer sind, die vorgeben, den richtigen Weg zu gehen, aber doch nur ihren eigenen Vorstellungen folgen. Wer sich jedoch an die Worte der Bergpredigt h\u00e4lt, dessen Fundament wird Bestand haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#efe160\"><strong>Verst\u00e4ndnis:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die alttestamentlichen Propheten sagen: \u201e<em>So spricht Gott<\/em>\u201c \u2013 sagt Jesus: \u201e<em>Ich aber sage euch<\/em>\u201c. Damit wird das Selbstverst\u00e4ndnis Jesu deutlich, der sich in einer ganz besonderen Weise als Sprachrohr Gottes sieht. Jesus Christus hat sich als Sohn Gottes erwiesen, als der g\u00fcltige Interpret der Gebote Gottes. So glaubt die christliche Gemeinde. Gott ist Sch\u00f6pfer \u2013 und Erhalter der Sch\u00f6pfung. Weil Gott der Erhalter ist, sorgt er sich auch um das gute\/soziale Miteinander der Menschen. Was verhindert das Zusammenleben, die Gemeinschaft? Ungerechtigkeit, Lieblosigkeit, dass man einander nicht vergibt, aus Sorgen und Arroganz nur um sich selbst kreist, andere erniedrigt, der Spirale der Gewalt folgt\u2026 Damit das soziale Zusammenleben klappt, damit, dass wahre Gemeinschaft die Menschen bestimmt, fordert Gott, dass man einer neuen Gesinnung \/ einer neuen Gerechtigkeit folgt \u2013 eben die, die die Bergpredigt als Ma\u00dfstab vorgibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#efe160\"><strong>Legitimation:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer sagt, dass das wirklich Gottes Forderungen sind und nicht nur die des Matth\u00e4us?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kern handelt es sich um Forderungen Jesu, der von der christlichen Gemeinde als der von Gott auferweckte Christus geglaubt wird. Der auferweckte Jesus Christus schenkt seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern den Heiligen Geist. Der <strong>Heilige Geist<\/strong> = Gott in uns Menschen. Dieser sagte durch die Akzeptanz, die die Bergpredigt erfahren hat, Jahrtausende hindurch \u2013 weltweit ! \u2013, dass die Bergpredigt der Ma\u00dfstab ist, an dem sich Christen zu halten haben, dass Gott hier spricht. Zudem erkennen wir auch, dass von Buddhisten und Hindus, die sich mit dem Thema besch\u00e4ftigen, die Bergpredigt als Weltweisheit anerkannt wird. Das entspricht dem christlichen Glauben, dass Gott als Erhalter der Welt, auch den anderen V\u00f6lkern Gottes-Ahnung geschenkt hat und Ahnung davon, was richtiges Handeln ist. S.&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/christliche-ethik\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/christliche-ethik\/<\/a>  Erfahrungsgem\u00e4\u00df erf\u00e4hrt die Bergpredigt auch viel Widerstand. Das dann, wenn der Mensch sich selbst an h\u00f6chste Stelle setzt, seinen Egoismus, Hedonismus als Ma\u00dfstab nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich wird am Umgang Jesu mit den alttestamentlichen Geboten, dass kein sklavisches Festhalten richtig ist, sondern <strong>selbstverantwortetes Tun.<\/strong> Die Bergpredigt geht nicht auf s\u00e4mtliche ethische Fragen ein, sondern nur auf ein paar ausgew\u00e4hlte Fragen, damit der Mensch sensibel wird f\u00fcr den anderen und aus der Sensibilit\u00e4t lernt, sich anderen Menschen gegen\u00fcber angemessen zu verhalten. Das ganz besondere Verh\u00e4ltnis Jesu zu Gott (Abba\/Vater-V\u00e4terchen) f\u00e4rbt auf die Glaubenden ab. Wie Jesus ein ganz besonderes <strong>Verh\u00e4ltnis zu Gott<\/strong> hatte, so d\u00fcrfen sie es auch haben bzw. haben es.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht um Priester, K\u00f6nige, Propheten, denen traditionsgem\u00e4\u00df ein enges Verh\u00e4ltnis zu Gott zugesprochen wird, es geht um die Traurigen, diejenigen, die sich klein f\u00fchlen, Sehnsucht haben nach Gerechtigkeit und Frieden, den Verst\u00fcmmelten, den vom Leben Benachteiligten! Gott hat andere Ma\u00dfst\u00e4be zur Beurteilung der Menschen, als Menschen sie entwickelt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#efe160\"><strong>Bedeutung:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bergpredigt ist von immenser Bedeutung f\u00fcr die Menschen \u2013 und das in Annahme und gleichzeitiger Ablehnung. Das darum, weil wir denken: Wenn alle so handeln w\u00fcrden, dann muss es klappen, mit dem Zusammenleben \u2013 doch wer kann das schon tun? Die Drastik, die Forderungen schrecken ab: Das kann doch wirklich niemand von uns Menschen verlangen \u2013 und gleichzeitig die Sehnsucht: Wenn wir es doch umsetzen k\u00f6nnten! Diese Spannung h\u00e4lt uns in Bewegung, ist immer Herausforderung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#efe160\"><strong>Schluss:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Matth\u00e4us zeigt in der Nachfolge Jesu dem Menschen, dass er nicht in seiner Unf\u00e4higkeit verharren muss. Er muss den anderen nicht erniedrigen, ihn beschimpfen, ihn mit seinem Zorn \u00fcbersch\u00fctten, er muss sich nicht r\u00e4chen und in seiner Selbstsucht und Anerkennungssucht verharren. Er muss auch nicht in seinen Sorgen aufgehen. Auch seine Trauer ist nicht das Letzte. <em>Gott traut dem Menschen zu, \u00fcber den Ist-Zustand hinauszusehen und auch hinauszugehen. Und das ist das Wunderbare: Gott traut uns zu, \u00fcber uns hinauszugehen, auszubrechen aus unserer Schuldknechtschaft. Und weil Gott uns das zutraut, k\u00f6nnen wir es auch tun.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#a30003\"><strong>Aufgabe:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#a30003\">Stimmt das? Die Bergpredigt ist nur dann zu verstehen, wenn die Besonderheit Jesu Christi &#8211; Jesus als Sohn Gottes &#8211; ber\u00fccksichtigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#f3f303\">Nachtrag: Goldene Regel<\/p>\n\n\n\n<p>Die so genannte &#8222;Goldene Regel&#8220; finden wir Matth\u00e4us 7,12: &#8222;Alles nun, was ihr wollt, das euch die Menschen tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das gesetz und die Propheten.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet, dass Jesus die Goldene Regel als Kern alttestamentlicher Regeln ansieht. Allerdings finden wir sie so pr\u00e4gnant zusammen gefasst nirgends. In der Philosophie wird die &#8222;Goldene Regel&#8220; dem positiven Egoismus zugeordnet: Weil ich Egoist bin, tue ich dem anderen Gutes in der Erwartung, dass er mir entsprechend Gutes tut.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Interpretation verfehlt die Jesusbotschaft vollkommen. Denn Jesus war nicht naiv, dass er meinte, die Menschen handeln gut, wenn ich ihnen gut komme.  Das ist nicht die Welt. Das ist die heile Welt moderner Philosophie mit ihrer euro-amerikanischen meist geordneten Gesellschaft. Was Jesus sieht: Der Mensch, der Jesus Christus nachfolgt, der muss in Vorleistung gehen. Und das kann bedeuten, dass der andere \u00fcberhaupt nicht das tut, was man von ihm als Egoist erwartet. Der andere kann dankend das Gebotene annehmen und sagen: Bist ja sch\u00f6n bl\u00f6d. Aber &#8211; auf den zweiten Blick ist zu erkennen: Jesus erkennt den Egoismus des Menschen und versucht ihn so einzusetzen, dass er der Gemeinschaft gut tut. In dem soeben genannten Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott geht in Vorleistung. Er bietet dem Menschen Gutes &#8211; der Mensch reagiert nicht entsprechend. Letztlich ist das Sterben Jesu auch eine Vorleistung: Er stirbt f\u00fcr die Menschen. Wie reagieren die Menschen darauf? Sicher nicht so, wie es ein Egoist erwartet h\u00e4tte. Gottes Liebe ist nicht egoistisch. Sie gibt und freut sich, wenn man entsprechend reagiert. Es ist Liebe, nicht Egoismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BERGPREDIGT (DIE GROSSE REDE, DIE GEMEINSCHAFT F\u00d6RDERN SOLL) EINE INTENSIVERE DARLEGUNG MIT ATHEISTISCHER DISKUSSION: https:\/\/glaubensdiskussion.wolfgangfenske.de\/sites\/verzeichnisse\/index_bergpredigt.html (s. auch: https:\/\/mini.evangelische-religion.de\/bergpredigt\/ ) Verfasser:&nbsp; Der Verfasser der Bergpredigt ist der Evangelist Matth\u00e4us. Er hat aus Worten Jesu die Predigt am Berg zusammengestellt. 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