{"id":632,"date":"2019-07-02T11:14:08","date_gmt":"2019-07-02T09:14:08","guid":{"rendered":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/?page_id=632"},"modified":"2020-12-13T09:53:30","modified_gmt":"2020-12-13T08:53:30","slug":"theologie-weg-lern-prozess","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/kirche\/theologie-weg-lern-prozess\/","title":{"rendered":"Theologie: Weg &#8211; Lern-Prozess"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Lern-Prozess \/ Weg-Theologie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color\" style=\"color:#186b03\"><strong>Einige vorangehende Anmerkungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Geschichte stellt sich mir als ein Lern-Prozess, als ein Weg dar: Gott wirkt den Anfang \u2013 und in einer Wechselbeziehung mit dem Menschen geht es weiter<\/em> \u2013 aber nicht allein in der Wechselbeziehung mit dem Menschen, sondern mit der gesamten Sch\u00f6pfung. Die Geschichte Israels wie die der damit verbundenen Christen bekennt Gott als einen, der in Bewegung ist. Er ist kein starres Etwas. <strong>Gott ist in Bewegung \u2013 somit ist er mit den Menschen und der Sch\u00f6pfung eine Beziehungsgeschichte eingegangen. <\/strong>In dieser Beziehungsgeschichte erweist sich Gott in seinem Handeln immer wieder neu. Neu hei\u00dft freilich nicht, dass er willk\u00fcrlich, chaotisch, anarchisch ist. Die Basis bleibt: Gott selbst, sein Bundesschluss, sein Wille, wie er dann letztlich in Jesus Christus sichtbar wurde bzw. im Geist Gottes sichtbar wird. Neu hei\u00dft: F\u00fcr den Menschen neu. <em>Mit fortschreitender Erkenntnis transformiert der Mensch sein Gottesbild. Wenn der Geist Gottes am Wirken ist, dann auch fortschreitend.<\/em> (Der Theologe Hans Urs von Balthasar nennt diesen Prozess \u201e<strong>Reifeprozess<\/strong>\u201c; das hei\u00dft, dass eine christliche Forderung, wie wir sie im Neuen Testament schon vorfinden, nach einem langen Reifeprozess als durchf\u00fchrbar erscheint.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kontinuit\u00e4t des Handelns Gottes in der menschlichen Chaos-Geschichte ist die treibende Kraft dieser Geschichte auf ihr Ende hin. <em>Wir k\u00f6nnen in der Menschheitsgeschichte als Glaubende ein paar Goldf\u00e4den erkennen<\/em> \u2013 aber wie diese paar Goldf\u00e4den mit dem autonomen, freien Handeln der Menschen zusammenh\u00e4ngen, das wird erst am Ende der Zeiten offenbar. Aber diese <strong>Goldf\u00e4den <\/strong>zeigen schon die Richtung an, in die die Menschheit durch Gott gedr\u00e4ngt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Menschen sind nicht in der Lage, Geschichte auf ein gutes Ende hin zu gestalten. Der Mensch steht sich selbst immer im Weg: seine Arroganz, seine \u00c4ngste und Machtgel\u00fcste, die Tendenz \u2013 auch die des Guten \u2013 seine Sicht f\u00fcr alle verbindlich zu machen \u2013, der Mensch baut auf, dreht sich um und zerst\u00f6rt. Es ist eine immer wiederkehrende Trag\u00f6die, eine Prometheus-Geschichte. Chaostheorie auf die Geschichte hin angewendet: <em>Viele, viele chaotische Einzelheiten ergeben letztlich doch eine sinnvolle erkennbare Einheit.<\/em> Das k\u00f6nnen wir allerdings nicht noch nicht erkennen \u2013 Anhaltspunkte geben nur die in der Bibel und die jeweils aktualisierten Goldf\u00e4den Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschichtszusammenh\u00e4nge k\u00f6nnen wir manchmal erst aus dem R\u00fcckblick erkennen. Menschen in der jeweiligen Zeit k\u00f6nnen nicht sehen, was aus ihrem Reden, Tun, Denken usw. werden wird. Wir k\u00f6nnen gegenw\u00e4rtige Momente der Geschichte nicht aus der Gegenwart einordnen \u2013 das wird erst aus der Zukunft m\u00f6glich sein. Von daher wird erst die Herrschaft Gottes den Gesamtzusammenhang der Menschheitsgeschichte einschlie\u00dflich des Handelns Gottes erkennen lassen. Vorher ist das nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Geschichte Gottes und des Menschen eine <strong>Beziehungsgeschichte<\/strong> ist, ist aus meiner Perspektive an dem Satz des Vater-Unsers auch deutlich: <em>Dein Wille geschehe<\/em> = durch Menschen \u2013 Gott selbst m\u00f6ge ihn durchsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir leben in einem Zustand, in dem Gott versucht, mit dem Menschen die Zukunft, die er will, zu erreichen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bibel zeigt uns, dass es in wichtigen Themen einen Prozess der Beziehung zwischen Gott und Mensch gibt, einen Weg, auf dem sich Gott\u00a0 \u2013 bzw. Gott seinen Willen \u2013 immer st\u00e4rker durchsetzt. Direkt ausgesprochen von den Propheten \u2013 aufgenommen von den fr\u00fchen Christen (<strong>Verhei\u00dfung \u2013 Erf\u00fcllung<\/strong>), auch ausgesprochen zum Beispiel in dem <strong>Gleichnis vom wachsenden Senfkorn<\/strong> bzw. in dem vom Sauerteig. Es geht hier nicht darum zu sagen, dass der Mensch das Reich Gottes herbeif\u00fchren kann. Das kann ich in biblischen Texten nicht erkennen, sondern Gott setzt den Menschen mit dem Gleichnis Jesu auf den Weg, f\u00fcr das Reich Gottes zu wirken, das er dann selbst wunderbar vollenden wird. Dass das Wirken im Sinne des Reiches Gottes der Weg der Gemeinschaft und der Liebe ist, ist an Jesus Christus, der diese Gleichnisse erz\u00e4hlt hat, erkennbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Evangelien lassen erkennen, dass die J\u00fcnger einen Weg der Jesus-Erkenntnis gehen &#8211; ebenso die fr\u00fche Kirche &#8211; : der eigenartige Mensch, dem sie folgen mit ihren traditionellen Messiaserwartungen, bis hin zu der Erkenntnis, dass Jesus der Sohn Gottes ist &#8211; aber dann: der Sohn Gottes, nicht der, der in bewaffneter und m\u00e4chtiger Herrlichkeit erscheint, sondern: der den Sklaventod am Kreuz erleiden muss. Das ist schier unglaublich, was die J\u00fcnger in kurzer Zeit f\u00fcr einen Erkenntnis-Weg zur\u00fccklegen mussten, bis sie ihn dann als den Auferstandenen und den Gottessohn im g\u00f6ttlichen Sinne verk\u00fcndigen konnten. Und dieser Weg der Jesus-Erkenntnis ist bis heute sowohl bei Individuen als auch in der Kirche nicht abgeschlossen. <\/p>\n\n\n\n<p>In der folgenden Aufz\u00e4hlung nenne ich ein paar Punkte, in denen ein <strong>Denk- und Erfahrungsprozess <\/strong>deutlich wird. Meine Intention zusammengefasst:<em><strong> Gott handelt an und mit dem Menschen \u2013 er ist dabei, den Menschen in seine Richtung zu lenken. <\/strong><\/em>In biblischen Texten finden wir Samenk\u00f6rner, die sich im Laufe der Geschichte entfalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#25a300\"><strong>1. Krieg und Frieden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe das intensiver ausgearbeitet am Beispiel von Krieg und Frieden:&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/frieden-krieg-1\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/frieden-krieg-1\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#a31900\"><strong>2. Sklaverei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Beispiel der Sklaverei:&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/sklaverei\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/sklaverei\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#e84619\"><strong>3. Opfer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es kann auch am Beispiel des Opfers dargelegt werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Mensch hat soweit wir es nachvollziehen k\u00f6nnen, immer in seiner Geschichte Opfer dargebracht: Menschen, Tiere, Pflanzen. Die Opferung von Menschen wurde im j\u00fcdischen Bereich dadurch beendet, dass man sich die Geschichte von Abraham und Isaak erz\u00e4hlt (Genesis 22). Es muss \u00fcbrigens Gott gewesen sein, der die Opferung Isaaks befahl, denn die Opferung von Menschen wurde wohl als Befehl&nbsp; von den traditionellen G\u00f6ttern bzw. dann in Israel von Gott verstanden und nicht einfach als eigenwillige Handlung der Menschen. Entsprechend muss der Gegenbefehl auch von Gott kommen. Als Gegenbefehl von Gott kam dann, das Menschenopfer nicht mehr zu vollziehen, statt dessen Tiere zu nehmen.<\/li><li>Menschen haben auch Tiere geopfert \u2013 und die Opferung von Tieren wurde immer st\u00e4rker kritisiert: sowohl im griechisch-r\u00f6mischen paganen als auch im j\u00fcdischen Bereich (Stoa und Psalmen\/Propheten). Die Tieropferung wurde dann dort abgeschafft, wo das Christentum Fu\u00df fasste, weil die Kreuzigung Jesu sowohl als letzte Menschen- als auch als letzte \u201eTieropferung\u201c verstanden wurde. Entsprechend versiegte das Opfer. <\/li><li>Warum das Menschenopfer im paganen Bereich Asiens (zumindest dort, wo es das nicht mehr gibt) als auch Griechenlands\/Roms abgeschafft wurde, muss ich noch eruieren. In Amerika war es noch \u00fcblich, bevor Christen kamen. Wie war es in Afrika?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background\"><strong>4. Umgang mit Tieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anmerkungen s.:&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/tier-ethik\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/tier-ethik\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#a37b00\"><strong>5. W\u00fcrde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prozess ist auch mit Blick auf W\u00fcrde anzusprechen&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/menschenwuerde-1\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/menschenwuerde-1\/<\/a> Es wurde schon vorher dar\u00fcber nachgedacht, so von Solon, Cicero\u2026 aber einen Innovationsschub bekam dieses Denken durch Jesus und seinen Nachfolgern. Naturrecht ist vielfach deutbar. Aber dann hat sich Jesus allen Menschen zugewendet, gerade den unteren Schichten Selbstbewusstsein gegeben. Dass das Christentum in dieser Hinsicht innovativ war, das hat der Philosoph Nietzsche erkannt und kritisiert. W\u00fcrde aller Menschen wurde mit Jesus begr\u00fcndet: Gott wurde Mensch, das hei\u00dft: Menschen als Menschen haben W\u00fcrde. Sp\u00e4ter kam in der christlichen Theologie die Begr\u00fcndung mit Hilfe von Genesis 1 dazu. der Mensch ist Ebenbild Gottes \u2013 jeder Mensch. Und wir sind gesellschaftspolitisch auf dem Weg dahin, zumindest theoretisch festzustellen, dass alle Menschen W\u00fcrde haben. Allerdings sehen wir massives R\u00fcckschritt-Potential durch diejenigen, die das Kollektiv dem Individuum vorziehen: Islam (Scharia) und China (Konfuzianismus\/Kommunismus) bzw. einem Teil der Utilitaristen (<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/singers-praeferenzutilitarismus\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/singers-praeferenzutilitarismus\/<\/a>). Wir Menschen sind immer noch auf dem Weg. Wenn wir an Jakobus (s. Jakobusbrief im NT) denken: Er war schon weiter, was er fordert, ist heute noch nicht realisiert: Dass der Arme genauso W\u00fcrde hat wie der Reiche \u2013 man denke an die \u00f6ffentlich wirksamsten Medien. In ihnen ist Gleichberechtigung noch immer nicht in Sicht. Das Sagen haben die Oberen 100.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#62bfe6\"><strong>6. Sch\u00f6pfung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prozess auch mit Blick auf Sch\u00f6pfung: Gott erschuf laut Genesis 1 die Gattungen der Lebewesen. Den Gattungen gab er den Befehl, sich fortzupflanzen. Genesis 1 hat in der Abfolge der sieben Tage schon einen Prozess im Blick \u2013 eine H\u00f6herentwicklung der Lebewesen: Pflanzen \u2013 Fische (Schwimmer im Wasser) \u2013 V\u00f6gel (Schwimmer der L\u00fcfte) \u2013 Landtiere \u2013 Mensch. Nat\u00fcrlich ist Evolution im heutigen Sinn nicht im Blick. Es ist eher statisch die Gattung im Blick, heute eher dynamisch. (Auch der Darwinismus entwickelte sich: Neo-Darwinismus [Erbmischung: m\u00fctterliche und v\u00e4terliche Gene \u2013 R\u00fcckgriff auf Mendel], synthetische Evolutionstheorie [Entdeckung der DNS und die Variationen], Epigenetik [Umwelteinfl\u00fcsse schalten Gene an bzw. aus, wird vererbt, aber ob Auswirkung auf Evolution ist offen]). Allerdings hat sich heute in dieser Frage etwas getan.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Bibel gibt es einen Prozess im Umgang mit der Natur (Matth\u00e4us 6) und dem Leiden der Tiere (R\u00f6mer 8).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background\"><strong>7. Bibel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bibel ist ebenfalls in einem Kanonisierungs-Prozess entstanden. Das hei\u00dft, dass sie nicht von vornherein da war, sondern dass die im Umlauf befindlichen Schriften gesichtet und dann zusammen gestellt wurden: Dieser Aspekt ist&nbsp; historisch-kritisch erschlossen, m\u00fcsste aber noch einmal mit Blick auf Gottes Wirken durch den Heiligen Geist, der diesen Prozess lenkte, pr\u00e4zisiert werden. Zu unterscheiden sind die Prozesse der Entstehung des AT wie des NT.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#cdf116\"><strong>8. Mission\/Offenbarung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Beispiel des Erkenntnisprozesses Gottes mit Blick auf die Menschheit in ihrer Entwicklung ist erkennbar:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Weltweit: Ahnungen von Transzendenz: Geister \u2013 G\u00f6tter\u2026<\/li><li>Dann die Offenbarung an Abraham, einem Clan-F\u00fchrer, schon mit Blick auf ein Volk. Zudem: Die Offenbarungs-Erfahrungen des Isaak, des Jakob (der Gott der V\u00e4ter\/Gott Abrahams, Isaaks, Jakobs),<\/li><li>dann die Offenbarung vermittelt an St\u00e4mme &#8211; das Volk durch Moses und Propheten (auch in der modernen historisch-kritischen Version, dass sich das Volk Israel erst langsam konstituierte und unter diesen Gotteserfahrungen sammelte),<\/li><li>dann die Einbeziehung der V\u00f6lker durch Jesus Christus und die nachkommenden Christen-Generationen \u2013 ausgesprochen wird der Prozess im Gleichnis vom wachsenden Senfkorn,<\/li><li>erst durchdrang der Glaube Nordafrika (wurde dort zur\u00fcckgedr\u00e4ngt), hinterlie\u00df Spuren in Asien und wurde dann in Europa intensiv weiter gef\u00fchrt, gelangte dann auf alle anderen Kontinente durch Mission.<\/li><li>Wie es im Augenblick aussieht, verlagert sich der christliche Glaube von Europa nach Afrika, Asien, Amerika, wohl um von dort aus in Europa wieder neue Impulse zu bekommen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#5b00a3\"><strong>9. Ethik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prozess auch mit Blick auf die Werte&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/christliche-ethik\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/christliche-ethik\/<\/a> (und die Unterseiten!)&nbsp;: Sie werden weiterentwickelt gleichzeitig heute vielfach vernachl\u00e4ssigt. Und dann kommen Kulturen und Unkulturen, die sich breit machen, weil die Gesellschaft die m\u00fchsam errungenen Werte missachtet, gegen sie argumentiert, und damit eben die Gesellschaft einen R\u00fcckschritt erf\u00e4hrt. Und wenn es dann wieder ganz \u00fcbel ist, besinnt man sich und kehrt zu ihnen zur\u00fcck und der Prozess geht zum Positiven weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfer Fortschritt im NT: Dass \u00fcberhaupt \u00fcber Gewalt nachgedacht wird \u2013 dass sie abgelehnt wird. Nat\u00fcrlich nicht in der Terminologie, die sich seitdem entwickelt hat. (Dazu s. nicht nur den folgenden Link zum Thema Krieg und Frieden:&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/frieden-krieg-1\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/frieden-krieg-1\/<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-background\" style=\"background-color:#f1f89c\"><strong>10. Auferstehungsglauben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das fr\u00fche Israel kennt keinen spezifischen Auferstehungsglauben. Er hat sich erst langsam durchgesetzt \u2013 \u00fcber den Weg: Gott ist ein Gott der Lebenden. Dieser Ansatz wurde dann von den fr\u00fchen Christen durch die Erfahrung des auferstandenen Jesus Christus best\u00e4tigt.&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/auferstehung\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/auferstehung\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lern-Prozess \/ Weg-Theologie Einige vorangehende Anmerkungen Geschichte stellt sich mir als ein Lern-Prozess, als ein Weg dar: Gott wirkt den Anfang \u2013 und in einer Wechselbeziehung mit dem Menschen geht es weiter \u2013 aber nicht allein in der Wechselbeziehung mit dem Menschen, sondern mit der gesamten Sch\u00f6pfung. 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