{"id":4589,"date":"2026-09-24T11:44:29","date_gmt":"2026-09-24T09:44:29","guid":{"rendered":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/?page_id=4589"},"modified":"2026-09-24T16:15:46","modified_gmt":"2026-09-24T14:15:46","slug":"passionsgeschichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/passionsgeschichten\/","title":{"rendered":"Passionsgeschichten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Evangelien spielt das Leiden eine gro\u00dfe Rolle. Einmal das Leiden der Menschen, dann das Leiden von Jesus Christus selbst. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">1. Jesus bek\u00e4mpft Leiden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus bek\u00e4mpft das Leiden von Menschen, indem er sich ihnen zuwendet, sie von Krankheiten befreit, von Zw\u00e4ngen, aber auch von sozialer Isolierung, die mit Schuld einhergeht. Menschen, die an ihre Vergangenheit gefesselt werden, nicht durch Vergebung befreit werden, leiden. Menschen, die nicht bereit sind zu vergeben, auch sie leiden, gefesselt von der Vergangenheit. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Jesus sich so sehr um Leidende k\u00fcmmert, bedeutet das: er leidet mit ihnen. Er hat einen sehr sensiblen Blick f\u00fcr Menschen, f\u00fcr dass, was ihnen Leiden zuf\u00fcgt. Es sind nicht nur die Krankheiten und Behinderungen. Es geht auch um die seelischen Leiden, aber auch um die Leiden, die durch ein unrechtes Gesetzessystem Menschen knechtet. Kurz: Er wendet sich umfassend dem Thema Leiden zu. Was er erstaunlicherweise nicht macht, zumindest lassen die Evangelien das nicht erkennen: Er hat nicht die Besatzungsmacht im Blick und das durch sie hervorgerufene Leiden, er spricht auch nicht \u00fcber das Thema Sklaverei und das Leiden der Sch\u00f6pfung wird erst vom Apostel Paulus angesprochen. Aber es ist zu vermuten, weil er durch Jesus Christus auch daf\u00fcr sensibilisiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Zusammenhang ist auch zu ber\u00fccksichtigen, dass Jesus nur etwa 1-3 Jahre lang gewirkt hat. In dieser Zeit ist das, was ein Mensch an Umw\u00e4lzendes ansprechen kann, nur begrenzt gegeben, Menschen m\u00fcssen sich auf bestimmte Dinge konzentrieren. Im Vergleich zu Mohammed (22-23 Jahre) und Siddharta Gautama (Buddha; \u00fcber 45 Jahre), die \u00fcber Jahre ihre Botschaft entfalten und systematisieren konnten, ist das wirklich kurz.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn von Passionsgeschichten gesprochen wird, dann sind die Teile der Evangelien im Blick, die den Leidensweg Jesu beschreiben. Diese seien hier knapp dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">2. Leiden Jesu: Synoptische Evangelien<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Grunde f\u00e4ngt das Leiden bei Matth\u00e4us nicht erst damit an, dass Jesus Christus festgenommen wird, sondern damit, dass der gerade geborene S\u00e4ugling von seinen Eltern vor dem Gewaltherrscher gesch\u00fctzt werden muss, und sie fliehen m\u00fcssen. Oder im Lukasevangelium wird im Kontext der Geburtsgeschichten von einem Mann, der durch den Geist Gottes sprach, gesagt, er habe zu Maria, der Mutter des S\u00e4uglings, gesagt, dass er ein Zeichen sei, dem viele widersprechen und: &#8222;auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen&#8220; (2,34f.).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Grundlage der synoptischen Evangelien (Matth\u00e4us, Markus, Lukas) ist das Markusevangelium. Dieses Evangelium greifen die beiden anderen intensiv auf. So auch mit Blick auf das Thema Leiden. Die Gegner Jesu versuchen von Anfang an, ihn in ihre Gewalt zu bringen. Und zwar Gegner \u00fcber ihre religi\u00f6sen und politischen Grenzen hinweg (Mk 3,6). Jesus hilft Menschen &#8211; die Gegner beraten seinen Untergang. Jesus predigt Gottes Wort &#8211; die Gegner sind aufgebracht und wollen ihn steinigen (Mk 6). Jesus diskutiert mit ihnen \u00fcber das Thema wahre Reinheit, eine Reinheit des Herzens, nicht \u00e4u\u00dfere Waschungen &#8211; und er flieht in heidnisches Gebiet (Mk 7). Ab einem bestimmten Zeitpunkt berichtet Markus, dass Jesus seine J\u00fcnger dreimal auf seine Hinrichtung und auf die Auferstehung vorbereitet (Mk 8,31-33; 9,30-32; 10,32-34). In Markus 10,45 spricht Jesus zu den J\u00fcngern in dem Kontext vom Herrschen und vom Dienen kurz bevor er Jerusalem betritt ein f\u00fcr die J\u00fcnger r\u00e4tselhaftes Wort:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8222;Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als L\u00f6segeld f\u00fcr viele.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Rahmen finden sich Texte, die die schmerzhafte Zukunft dringender machen. In einem Gleichnis (von den b\u00f6sen Weinbergp\u00e4chtern; Mk 12) wird direkt das Thema in der Auseinandersetzung mit den Gegnern angesprochen. Schon vor Markus 14 wird mit Hinweis auf Tage bis zur Hinrichtung alles zusammengedr\u00e4ngt, bis dann von Stunde zu Stunde das Leiden und Sterben Jesu sehr intensiv beschrieben wird. Die Gegner planen, ihn zu t\u00f6ten, er wird zum Tod gesalbt, es findet sich ein Verr\u00e4ter, das letzte Abendmahl, in dem Jesus den J\u00fcngern erkl\u00e4rt, warum sein Leib und sein Blut hingegeben wird (der neue Bund), sein verzweifeltes Beten vor der Gefangennahme, die Gefangennahme, die Gerichtsverhandlungen, die Folterungen, dann ab 15,20 die Stunden bis zur Kreuzigung, die Kreuzigung und sein Sterben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Schema wird von Matth\u00e4us und Lukas \u00fcbernommen. Hier und da finden wir Erg\u00e4nzungen, hier und da finden wir \u00c4nderungen. Die wichtigsten \u00c4nderungen sind die Worte Jesu am Kreuz, die auf einer eigenen Seite vertieft werden. Aber hier sei darauf hingewiesen, dass es schwer ist, historisch-kritisch zu sagen, welches wirklich die letzten W\u00f6rter von Jesus Christus gewesen sind. Dazu gleich unten mehr. Abweichungen gibt es zum Beispiel im Zusammenhang des Gebets Jesu in Gethsemane, der Festnahme von Jesus, auf dem Weg zur Kreuzigung, die Menschen, die bei der Kreuzigung direkt dabei sind. Was aber allen gemeinsam ist: der Kern. Jesus Christus wird festgenommen, vor &#8222;Gericht&#8220; gestellt, gefoltert und am Kreuz hingerichtet. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">3. Leiden Jesu: Johannesevangelium<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Johannesevangelium weicht in vielem ab, aber auch hier bleibt der Kern erhalten. Auch im Johannesevangelium finden wir zu Beginn den Hinweis auf sein Sterben, aber in der f\u00fcr Johannes typischen Form. Er verwendet die Gattung Wunder, um die Hinrichtung anzudeuten (Joh 2): Das Wunder vom Verwandeln des Wassers in Wein. Wein wird als Metapher f\u00fcr Blut verwendet und Jesus sagt: Meine Stunde &#8211; also die der Hinrichtung &#8211; ist jetzt noch nicht gekommen. &#8222;Die Stunde&#8220; ist ein Schl\u00fcsselbegriff im Johannesevangelium. Aber auch schon vorher wird gesagt, dass Jesus in seine Sch\u00f6pfung gekommen ist, aber er nicht aufgenommen wurde, Johannes der T\u00e4ufer bezeichnet Jesus als &#8222;das Lamm Gottes&#8220;. Die gro\u00dfe Brotrede (Joh 6,22-59) wird von dem Thema Sterben und Tod und Hingabe bestimmt. Als Jesus sagt: &#8222;Mein Fleisch ist die wahre Speise, mein Blut ist der wahre Trank&#8220; zum (ewigen) Leben, verstehen Christen darunter das Abendmahl. Aber die Menschen, die nichts verstehen, verlassen Jesus aufgrund dieser Aussagen. Auch hier spitzen sich die Auseinandersetzungen zu, wie auch die Versuche der Gegner, Jesus in die H\u00e4nde zu bekommen. Ausf\u00fchrlich wird die Diskussion der Gegner geschildert, wie sie Jesus \u00fcberw\u00e4ltigen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor Jesus festgenommen wird, \u00fcberliefert Johannes gro\u00dfe Reden, die das erkl\u00e4ren, was passieren wird, es sind auch Trostreden. Diese ausf\u00fchrlichen Abschiedsreden unterscheiden das Evangelium von der Passionsgeschichte der Synoptiker. Aber wir finden in diesem Evangelium auch den eindr\u00fccklichen Bericht von der Fu\u00dfwaschung. Was in den Evangelien gesagt wurde: Der Menschensohn ist gekommen, um zu dienen (s. das Zitat oben), wird hier ausgef\u00fchrt: Als Zeichen des Dienstes w\u00e4scht Jesus den J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe. Er tut, was Sklaven taten. Bevor Jesus mit den J\u00fcngern aufbricht, um in den Garten Gethsemane zu gehen, betet er f\u00fcr die J\u00fcnger, die Glaubenden, die kommende Gemeinde. Das Gethsemanegebet wird weggelassen (allerdings kurz darauf hingewiesen: 12,27-28), es folgt sofort die Festnahme. Und dann auch hier mit kleinen Abweichungen wird \u00fcber die Gerichtsverhandlung berichtet, von den Folterungen, von der Hinrichtung. Am Johannesevangelium ist auch auff\u00e4llig, dass er eine andere Tages- und Stundenangabe hat. Bei den Synoptikern handelt es sich mit dem letzten Mahl um ein Passamahl. Bei Johannes findet das letzte Mahl vor dem Passamahl statt und Jesus wird hingerichtet, w\u00e4hrend die Passal\u00e4mmer geschlachtet werden. Damit f\u00fchrt er eine theologische Zeitrechnung ein: Um Jesus als wahres Passalamm darzustellen. Markus berichtet, dass Jesus in der 6. Stunde des Tages gestorben ist (also: um 12:00 Uhr), Johannes berichtet, dass Jesus in der 6. Stunde erst ausgeliefert wird. Anders als die Synoptiker f\u00fcgt er weitere &#8222;Beobachtungen&#8220; ein, die Du in einem Vergleich mit den Synoptikern selbst erarbeiten kannst. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der zentrale Satz, das &#8222;Mini-Evangelium&#8220; wurde noch nicht genannt. Er steht im Johannesevangelium 3,14-16 und greift auf eine Moses-Geschichte zur\u00fcck. In dieser wurde w\u00e4hrend einer Schlangenplage ein eiserner Stab aufgerichtet mit einer eisernen Schlange daran. Wer diesen anschaute, starb nicht. Darauf nimmt der Text Bezug: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>14\u00a0Und wie Mose in der W\u00fcste die Schlange erh\u00f6ht hat, so muss der Menschensohn erh\u00f6ht werden,\u2002<br>15\u00a0auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.\u2002<br>16\u00a0Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.\u2002<br>17\u00a0Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.<\/em>\u2002<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Liebe&#8220; \/ Agape bedeutet in den Evangelien nicht einfach ein Gef\u00fchl. Liebe bedeutet eine Tat, die anderen hilft. Gott hat nicht nur ein Liebesgef\u00fchl f\u00fcr die Menschen, was ja schon sonderbar w\u00e4re, sondern seine Liebe wird in Jesus Christus und seinem Kreuzestod Tat zum Wohl, zur Rettung des Menschen. So geht Gott, um den Menschen zu retten, in die schmerzhafteste Isolation und gibt sein Leben hin. Gottes Liebe ist kein theologisches Konzept, keine Idee, sondern Tat. Und so gr\u00fcndet Johannes die Sakramente (das Abendmahl \/ die Eucharistie und die Taufe) in dem Lanzensto\u00df: der gekreuzigte Jesus bekommt einen Lanzenstich ins Herz, heraus kommt, so Johannes Wasser und Blut. Das hei\u00dft: Taufe und Abendmahl haben ihre &#8222;Quelle&#8220; in Jesus Christus. Damit ist das, was in Joh 4 gesagt wird, vertieft: Jesus Christus ist die Quelle des Lebens.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">4. Worte Jesu am Kreuz<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem Abschnitt \u00fcber Jesu sieben Worte am Kreuz habe ich weniger historisch kritisch die letzten Worte Jesu dargelegt, sondern in ihrer Bedeutung f\u00fcr die Menschen, also ihre Wirkung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>4.1 <\/strong>Das \u00e4lteste Evangelium, also <strong>Markus<\/strong> \u00fcberliefert als letztes Wort Jesu:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eMein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?\u201c<\/strong>&nbsp;(Mk&nbsp;15,34;&nbsp;Mt&nbsp;27,46 \u2013 Psalm 22)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es stellt sich die Frage, ob das das letzte Wort Jesu gewesen ist und wie es verstanden worden sein k\u00f6nnte. Einmal ist dieser Verlassenheitsruf ein Zitat aus dem Psalm 22. Der Sohn Gottes stirbt, und das ist nicht nur f\u00fcr die Antike, ein \u00e4u\u00dferst peinliches Sterben. Helden sterben mit ber\u00fchmten Worten, aber nicht so erb\u00e4rmlich. In j\u00fcdischer Tradition kommt aber den H\u00f6rern dieses Wortes der gesamte Psalm 22 in den Sinn und der schlie\u00dft sehr vers\u00f6hnlich. Die Frage stellt sich also: Wenn Jesus das schreit &#8211; d\u00fcrfen H\u00f6rer den gesamten Psalm 22 mith\u00f6ren? Aber unabh\u00e4ngig davon: Das Markusevangelium stellt Jesus immer st\u00e4rker als Verlassenen dar: von den Menschen verlassen, von den J\u00fcngern verlassen &#8211; und von Gott verlassen. Lag das in der Intention des Markus? Wagt Markus als Autor, der f\u00fcr griechisch sprechende Menschen sein Evangelium schreibt, so ein letztes Wort Jesu zu erfinden? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Matth\u00e4us als Judenchrist \u00fcbernimmt die Version des Markus. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>4.2 Lukas<\/strong> \u00fcberliefert ganz andere W\u00f6rter:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eVater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.\u201c<\/strong>&nbsp;(Lk&nbsp;23,34)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eAmen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c<\/strong>&nbsp;(Lk&nbsp;23,43)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eVater, in deine H\u00e4nde lege ich meinen Geist.\u201c&nbsp;(<\/strong>Lk&nbsp;23,46 \u2013 Psalm 31,5f.)<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Wie die Apostelgeschichte zeigt, haben wir in den letzten Worten des Stephanus, bevor er durch Steinigung stirbt, ein Echo: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! und: Herr, rechne ihnen die S\u00fcnde nicht an! Wie der Herr stirbt, sterben auch seine Zeugen. <\/li>\n\n\n\n<li>Lukas hat den Helden im antiken Sinn besser dastehen lassen. Und das ist spannend: Der Schandtot am Kreuz blieb, aber die Worte waren ehrenhaft, waren eine Zusammenfassung der Lehre und des Handelns Jesu: Vergebung und Gottvertrauen. Wobei das Wort von der Vergebung handschriftlich nicht so gut als urspr\u00fcnglich von Lukas wiedergegebenes Wort bezeugt ist. <\/li>\n\n\n\n<li>Und das Wort an den Mitverurteilten: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein, widerspricht im Grunde der Sicht des Lukas, denn die Himmelfahrt erfolgt erst noch. <\/li>\n\n\n\n<li>Hat also Lukas \u00e4ltere \u00dcberlieferungen aufgegriffen, die er passender fand als die Version des Markusevangeliums? Oder hat Markus die Worte mit Blick auf das Verlassensein ge\u00e4ndert, weil es besser in sein Evangelium und als Botschaft in Zeiten des Krieges der R\u00f6mer gegen Israel passte? (J\u00fcdischer Krieg: 66-70.) Jesus kennt eure Not in zeiten des Krieges &#8211; er selbst hat die Dunkelheit erlitten. <\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>4.3 Johannes<\/strong> geht wiederum eigene Wege:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eFrau, siehe, dein Sohn!\u201c und: \u201eSiehe, deine Mutter!\u201c<\/strong>&nbsp;(Joh&nbsp;19,26-27)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eMich d\u00fcrstet.\u201c<\/strong>&nbsp;(Joh&nbsp;19,28 \u2013 Psalm 69,22)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eEs ist vollbracht.\u201c&nbsp;<\/strong>(Joh&nbsp;19,30)<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Ob der erste Satz historisch ist oder nicht, kann diskutiert werden. Bekannt ist in der fr\u00fchen Christenheit, dass Johannes mit Maria nach Ephesus gegangen ist. Wieweit diese Tatsache diesen Satz hervorgerufen hat oder umgekehrt, der Satz eine entsprechende Legende hervorgerufen hat, wird diskutiert. Dass Gekreuzigte noch Angelegenheiten regelten, ist vielfach in der Antike bezeugt. Dieser Satz wird auch vielfach \u00fcbertragen interpretiert als Gemeinschaft von Maria = Israel und &#8222;Lieblingsj\u00fcnger&#8220; Johannes.<\/li>\n\n\n\n<li>Im Markusevangelium wird r\u00e4tselhaft gesagt, dass Jesus von einem Soldaten Essig bekommen hat. Am Johannesevangelium wird deutlich, warum er mit dem Essig kam, weil Jesus gerufen hat, dass er durstig ist. Und damit wird dann auch Psalm 69 erf\u00fcllt. So werden auch Jesus nicht die Beine gebrochen, damit er schneller stirbt, denn es durften Passal\u00e4mmer keine Beine gebrochen werden. Anders gesagt: <\/li>\n\n\n\n<li>Das Johannesevangelium zeigt mit seiner Passionsgeschichte, dass Jesus das Erl\u00f6sungswerk vollbringt, damit Menschen in ihrem Leben und im Tod gerettet werden. Und das hat er mit seinem Leiden uns Sterben getan, darum lautet sein letztes Wort: &#8222;Es ist vollbracht&#8220;.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch er zeigt also, dass Jesus mit den Worten auf den Lippen gestorben ist, die sein Wirken zusammenfassen. Er f\u00f6rdert die Gemeinschaft, er vollbringt das, wozu er als Logos (siehe Johannes 1) auf die Welt gekommen ist, um die Seinen zu erl\u00f6sen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">5. Zusammenfassung und Ausblick<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer gegen das Leiden vorgeht, das zeigt Jesus, eckt an, er ist mutig, er ist nicht passiv, er l\u00e4sst sich nicht einsch\u00fcchtern. Er ger\u00e4t in den Blick m\u00e4chtiger Menschen und den Handlangern m\u00e4chtiger Strukturen. Das mit Blick auf Jesus vor allem auch dann, wenn er vollm\u00e4chtig im Namen Gottes handelt und redet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was immer wieder erstaunt: Jesus tat nur Gutes &#8211; und musste dennoch so leiden? Er hat den Menschen Hoffnung gegeben, er hat sie die Bedeutung von Gemeinschaft gelehrt &#8211; und sich auch entsprechend sozial, Gemeinschaft f\u00f6rdernd verhalten. Wie konnte es sein, dass dieser Mensch hingerichtet wurde? Diese Frage stellten sich auch die Menschen nach der Hinrichtung und der Auferstehung Jesu. Die Antworten habe ich in einem eigenen Abschnitt vertieft. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus hat die Menschen ungemein angeregt. Er hat gelehrt, dass die Menschen in ihrem Leben, in ihrer Zeit so angesprochen werden m\u00fcssen, dass sie verstehen, dass sie Hoffnung bekommen und sich anderen Menschen zuwenden. Das ist Gottes Wille und Auftrag. Aus dieser Perspektive ist es vielleicht auch verst\u00e4ndlich, dass es unterschiedliche &#8222;letzte Worte&#8220; Jesu gibt. Und die Kirchengeschichte zeigt, dass der Heilige Geist durch all diese Worte Menschen unterst\u00fctzt. Historisch-kritisch kann man fragen, wie oben, was hat Jesus wirklich gesagt? Und das ist auch wichtig, wenn wir den Menschen Jesus erfassen wollen. Jesus war eine historisch relevante Person, wenn wir sie ernst nehmen, dann muss auch danach geschaut werden, was hat er wirklich gesagt, gemeint, wie hat er die Welt gesehen. Er war keine Phantasiegestalt, \u00fcber die alles m\u00f6gliche gesagt und geschrieben werden kann. Aber f\u00fcr Glaubende ist relevant, was der auferstandene Jesus Christus durch seinen Geist den Menschen sagt. Und so wurden alle Aussagen wichtig:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>den Glaubenden und auf dem Weg zum Glauben gehenden Menschen, dass sie wissen, Jesus ist den Weg gegangen, um sie zu erl\u00f6sen, zu befreien; <\/li>\n\n\n\n<li>Menschen, die Christus nachfolgen wissen, dass sie nicht in Angst sterben m\u00fcssen, sondern sich vertrauensvoll in Gottes Hand legen k\u00f6nnen;<\/li>\n\n\n\n<li>das gilt auch f\u00fcr die Menschen, die durch einen gewaltsamen Tod bedroht werden;<\/li>\n\n\n\n<li>den Verlassenen und Einsamen, dass sie in ihrer dunkelsten Zeit wissen: Jesus Christus kennt mein Leid, er ist anwesend;<\/li>\n\n\n\n<li>den Leidenden und Sterbenden, dass sie darin nicht allein sind, sondern im Leben bei Gott Vollendung finden;<\/li>\n\n\n\n<li>Gott steht uneingeschr\u00e4nkt auf der Seite derer, die um seines Namens Willen drangsaliert, verfolgt, gefoltert und get\u00f6tet werden. Menschen die leiden denken manchmal: Sie machen etwas falsch oder Gott straft sie oder sehen sich sonst als schuldig an. An dem Tod Jesu wird dazu klar gesagt: Nein, du geh\u00f6rst zu Gott! <\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ursache des Leidens Jesu spielt in den letzten Worten keine Rolle. Was wichtig ist, sind die Frage nach der Bew\u00e4ltigung des Leidens Jesu. Und damit wird das aufgegriffen, was Jesus sagte und tat: er fragte nicht, warum die Menschen leiden, sondern er reagierte darauf, indem er ihnen half, das Leben zu bew\u00e4ltigen, indem er ihnen das Leiden nahm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-1 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">Aufgaben 1:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-2 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">1. Fasse die Unterschiede der letzten Worte Jesu, wie sie die Evangelien wiedergeben, zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-3 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">2. Stelle mit Hilfe des Textes die Ursache f\u00fcr das Leiden dar und wie Jesus bzw. die Evangelien darauf reagieren, um das Leiden zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-4 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">3. Erl\u00e4utere welche unterschiedlichen theologischen Absichten (oder &#8222;Bilder&#8220; \/ &#8222;Vorstellungen&#8220; von Jesus) die Evangelisten bzw. ihre Tradition mit den jeweiligen &#8222;letzten Worten&#8220; Jesu verbunden haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-5 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">4. Im Text wird die These vertreten, dass es nicht so wichtig sei, historisch zu erfassen, was Jesus wirklich gesagt hat, sondern dass es wichtiger sei, was die Aussagen f\u00fcr den Glaubenden bedeuten. Nimm zu diesem Ansatz Stellung: Ist f\u00fcr den christlichen Glauben heute \u00fcberhaupt noch wichtig, was der Mensch Jesus wirklich gesagt hat, oder z\u00e4hlt allein der Glaube? W\u00e4ge verschiedene Argumente ab und begr\u00fcnde Dein Urteil. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-6 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">5. Unter 5.6 wurde gesagt: &#8222;Gott steht uneingeschr\u00e4nkt auf der Seite derer, die um seines Namens Willen drangsaliert, verfolgt, gefoltert und get\u00f6tet werden. Menschen die leiden denken manchmal: Sie machen etwas falsch oder Gott straft sie oder sehen sich sonst als schuldig an. An dem Tod Jesu wird dazu klar gesagt: Nein, du geh\u00f6rst zu Gott!&#8220; Inwiefern bietet dieses christliche Verst\u00e4ndnis von einem leidenden Gott am Kreuz eine Antwort (oder keine Antwort) f\u00fcr Menschen, die heute (unschuldig) leiden? <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">6. Weitere letzte Worte <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">6.1 Mohammed<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Mohammed werden&nbsp;als letzte Worte \u00fcberliefert \u2013 Zeugen: seine Lieblingsfrau Aischa und Abdullah:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Lass ein Fluch auf Juden und Christen sein denn sie haben die Gr\u00e4ber der Apostel zu einem Gebetsort gemacht (Sahih Muslim 1082). Eine andere Version:&nbsp;Fluch \u00fcber Juden, sie h\u00e4tten die Gr\u00e4ber der Propheten zu einem Gebetsort gemacht &nbsp;(1132). Oder:<\/li>\n\n\n\n<li>Das Gebet, das Gebet! Und f\u00fcrchtet Allah bez\u00fcglich derjenigen, die ihr in eurer rechten Hand besitzt. Oder (was die muslimischen Gelehrten als echt ansehen):<\/li>\n\n\n\n<li>Oh Allah! Mit\/Zu den h\u00f6chsten Gef\u00e4hrten (Bukhari 4463\/Muslim 2444). Oder:<\/li>\n\n\n\n<li>Wo bin ich morgen, wo bin ich morgen? (gemeint ist: bei welcher seiner Frauen, und er war, als er starb, bei Aisha). Nachdem er seine Z\u00e4hne geputzt hatte, sagte er:<\/li>\n\n\n\n<li>Nein, den oberen Gef\u00e4hrten im Paradies&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.answering-islam.de\/deutsch\/buecher\/graceandtruth\/biographiemuhammads\/gtbm_heft11\/gtbm_tod.html\">http:\/\/www.answering-islam.de\/deutsch\/buecher\/graceandtruth\/biographiemuhammads\/gtbm_heft11\/gtbm_tod.html<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Interessant ist die Rede, die als Abschiedsrede des Mohammed gilt:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.derletzteprophet.info\/abschiedspredigt-al-khutba-al-wada\">http:\/\/www.derletzteprophet.info\/abschiedspredigt-al-khutba-al-wada<\/a>&nbsp;Als Historiker haben wir Zweifel an der Echtheit \u2013 aber in der Tradition der Muslime gilt sie als eine solche \u2013 und sie ist sehr interessant.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">6.2 Siddharta Gautama (Buddha)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alles, was entsteht, vergeht. Ringt unerm\u00fcdlich (im Sinne von: mit Achtsamkeit) um eure Vollendung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">6.3 Weitere letzte Worte<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Beethoven<\/strong>: <em>Schade, schade, zu sp\u00e4t!<\/em> (Meinte er eine Weinlieferung?). <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Marx:<\/strong> <em>Raus hier! Letzte Worte sind was f\u00fcr Deppen, die nicht genug gesagt haben!<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Goethe<\/strong>: <em>Mehr Licht! <\/em><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Caesar<\/strong>s letzte Worte wurden sprichw\u00f6rtlich: <em>Auch du, Brutus?<\/em> <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Augustus<\/strong>: <em>Das St\u00fcck ist aus, klatscht Beifall!<\/em> <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nero<\/strong>: <em>Welch ein K\u00fcnstler stirbt mit mir!<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Leonardo da Vinci<\/strong>: <em>Ich habe Gott und die Menschen beleidigt, weil mein Werk nicht die Qualit\u00e4t erreichte, die es h\u00e4tte haben sollen.<\/em> <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hans Scholl<\/strong> rief bevor das Henkerbeil fiel: <em>Es lebe die Freiheit!<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Steve Jobs<\/strong>: <em>Oh wow. Oh wow. Oh wow.<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Marie Antoinette<\/strong> soll zu dem Henker gesagt haben, als sie ihm auf den Fu\u00df getreten hatte: <em>Verzeihen Sie, Herr Henker, ich habe es nicht absichtlich getan!<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Ber\u00fchmt ist auch <strong>Archimedes<\/strong>: <em>St\u00f6re meine Kreise nicht!<\/em><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-7 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">Aufgabe 2:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-8 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">1. Findest Du im Internet weitere &#8222;Letzte Worte&#8220;, die Du spannend findest?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-9 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">2. Vergleicht die &#8222;letzten Worte&#8220;, die ihr gefunden habt im Klassenverband.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-10 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d01b1b\">3. Versucht diskutierend herauszufinden, welche dieser &#8222;letzten Worte&#8220; das Lebenswerk der jeweiligen Menschen wiedergeben, welche wahrscheinlich wirklich gesprochen worden sein k\u00f6nnen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Evangelien spielt das Leiden eine gro\u00dfe Rolle. Einmal das Leiden der Menschen, dann das Leiden von Jesus Christus selbst. 1. Jesus bek\u00e4mpft Leiden Jesus bek\u00e4mpft das Leiden von Menschen, indem er sich ihnen zuwendet, sie von Krankheiten befreit, von Zw\u00e4ngen, aber auch von sozialer Isolierung, die mit Schuld [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4589","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4589"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4589\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4600,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4589\/revisions\/4600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}