{"id":363,"date":"2019-07-01T15:32:24","date_gmt":"2019-07-01T13:32:24","guid":{"rendered":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/?page_id=363"},"modified":"2026-05-13T08:56:36","modified_gmt":"2026-05-13T06:56:36","slug":"sein-und-sollen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/verhalten-ethik\/sein-und-sollen\/","title":{"rendered":"Sein und Sollen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Verschiedenste \u00dcberlegungen zu SEIN UND SOLLEN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"color:#a30003\">Aufgabe 1: Was sagst Du zu den folgenden Aussagen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-786e1622cf6310765248eb7d89cecf1f wp-block-paragraph\">Das Sein geht dem Sollen voran. Das hei\u00dft: Der Mensch wei\u00df sich von Gott geliebt \u2013 die Folge ist das Handeln im Sinne Gottes. Umgekehrt fordert die allgemeine Moral (auch leider die des Christentums), das Sollen vom Sein (mit Blick auf Gott) zu trennen: Du sollst so handeln, auch wenn du es nicht einsiehst. Du sollst so handeln, weil es gut ist, weil es die Gruppe fordert, weil es Tradition ist, weil es logisch ist, usw. Diese Sicht, die das Sollen betont, ist gesellschaftlich relevant. Die Sicht Jesu ist eher elit\u00e4r, ist Ideal. Das Sein des Menschen: Er ist Ebenbild, hat eine Beziehung zu Gott, und aus dieser heraus handelt dann der Mensch liebend. Wie Meister Eckhart, der Mystiker, sinngem\u00e4\u00df sagte: <em>Man soll nicht dar\u00fcber nachdenken, was man tun soll, sondern dar\u00fcber, wer man vor Gott \u2013 in Bezug auf Gott \u2013 ist. Daraus folgt dann das Handeln.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-052d13c11aa77ec43025e39f9b2b61e8 wp-block-paragraph\">Es geht hier also nicht um Humes Gesetz (<em>aus Seinsaussagen kann man keine Sollensaussagen machen<\/em><strong>[1]<\/strong>). Da das Sein aus Gott keine logische Vorgabe ist, sondern das Sein ist ein Beziehungsbegriff, der mit Gott zusammenh\u00e4ngt. Zudem bedeutet die \u201eSollensaussage\u201c nicht, dass die Folge der Beziehung m\u00f6glichst logisch konsequent\/normativ ist (was laut Hume eben nicht geht), sondern: Es liegt in der Verantwortung des Einzelnen, welche Folgen sein Sein, seine Beziehung zu Gott in der Realisierung, also im Handeln, hat. Die Folge ist ein Handeln aus Liebe, das hei\u00dft eine, die dem anderen Wohl tut \u2013 aber was das konkret bedeutet, das muss der Einzelne aus seiner Beziehung zu Gott entscheiden. Dass aus dem Sein der Gottesbeziehung die Liebe folgt, auch wenn \u201eLiebe\u201c weit gefasst ist, beh\u00e4lt auf einer neuen Ebene das \u201eSein-Sollen-Muster\u201c bei. Das darum, weil sie \u2013 wie auch immer Liebe konkret aussieht \u2013 von Gott in Jesus Christus vorgegeben ist. Aber das erkennt man nicht nur \u00fcber biblische Schriften, sondern: Wer aus der Beziehung mit Gott (aus dem Geist Gottes) lebt, erkennt, dass dem so ist. Das Sollen ist dann kein Sollen mehr, sondern ein Leben im Sein. Es ist nicht statisch. Wie eine Beziehung nicht statisch ist, so auch die Beziehung zu Gott &#8211; entsprechend auch die Beziehung zum anderen Menschen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ae0afafc66f4452b3545a5ab3b1ab2d7 wp-block-paragraph\">\u00dcbrigens halte ich die gesamte Diskussion die aus dem Hume-Gesetz folgte, letztlich f\u00fcr gesellschaftlich nicht relevant. Da jede Gesellschaft nur funktioniert, weil man dieser Sein-Sollen-Argumentation folgt. Nachdenkenswert und ein wenig praktikabel finde ich allerdings die Ans\u00e4tze der Diskursethik: Man h\u00e4lt alles so lange bei, bis man den jeweiligen Punkt ausdiskutiert bzw. sich geeinigt hat. Sollen folgt auf ein diskutierendes Sein, bis man ein neues \u201eSein\u201c beschlossen hat \u2013 das man dann allerdings wieder zur Disposition stellen muss, denn aus dem Sein kann ja kein Sollen folgen. Ob das realistisch ist, und den Zusammenhalt einer Gesellschaft f\u00f6rdert, muss man diskutieren \u2013 freilich: Die gesamte Diskursethik hat selbst die Basis im Sein-Sollen\u2026 <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5f0b71524a40dad35611e6427d17005 wp-block-paragraph\">Die Aussage, dass die Diskussion aus dem Hume-Gesetz folgt, gesellschaftlich nicht relevant sei, muss nat\u00fcrlich relativiert werden. Denn folgt aus dem Sein der Frauen, dass sie Kinder geb\u00e4ren k\u00f6nnen &#8211; ein Sollen? Folgt aus dem Sein der M\u00e4nner heraus, dass sie Gene-verspr\u00fchen k\u00f6nnen, ein Sollen, also, dass sie verantwortungslos handeln? Das w\u00e4re alles ein &#8222;naturalistischer Fehlschluss&#8220;, das hei\u00dft, dass aus der Natur kein naives Verhalten erschlossen werden darf. In dem Sinn, dass die Natur vorgibt &#8211; der Mensch ist Sklaven der Natur. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-516c9531da01ac3dc7ac6ea55d6a13bd wp-block-paragraph\">Gef\u00e4hrlich wird die unreflektierte Sein-Sollen Problematik allerdings dann, wenn der Sozialdarwinismus in den Blick kommt: Wenn es stimmt, dass der St\u00e4rkere \/ der Fitteste sich durchsetzt, hat der St\u00e4rkere \/ Fitteste dann auch das Recht, sich durchzusetzen? Diese Sicht ist tief auch in unserer modernen Kultur verwurzelt. Nicht unbedingt, was die rassistische Sicht betrifft, aber die gegen die Natur, gegen Tiere, die Wirtschaft, die Forschung, in sozialer Hierarchie tiefer unten stehende Menschen ist von dieser Sicht gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5f421c1c1e42ee974c955c3c3314312f wp-block-paragraph\">Wie eingangs gesehen, basiert das christliche Sein auf Gott. Daraus folgt das Sollen. Was aber, wenn das Gegen\u00fcber der christlichen Pr\u00e4misse nicht zustimmt, also aus einem anderen Kulturkreis kommt, einer anderen Religion oder keiner angeh\u00f6rt? Die Gesellschaft muss rationale Wege finden, um eine Basis herstellen zu k\u00f6nnen. Und damit sind wir wieder bei dem Verstand &#8211; der nicht untersch\u00e4tzt werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-192f05747da7bb928281c9c26c101f8f wp-block-paragraph\"><strong>[1]<\/strong> Menschen hungern &#8211; also gebt ihnen zu essen. Es wird eine Sachlage beschrieben, dieser folgt die Forderung. So darf es laut Hume nicht sein. Die Pr\u00e4misse fehlt. Die Pr\u00e4misse ist nicht, dass Menschen hungern. Das ist nur eine Feststellung. Es gibt Normen, Wertvorstellungen, die der Forderung vorangestellt werden m\u00fcssen. Letztlich sind jedoch wieder die Normen und Wertvorstellungen Seinsaussagen, denen eine Pr\u00e4misse vorangestellt werden muss. Zum Beispiel: Pr\u00e4misse: Jesus fordert, Hungernden zu essen zu geben &#8211; also muss man Menschen, die hungern, mit Nahrung versorgen. Aber letztlich ist auch diese Pr\u00e4misse, Jesu Forderung, eine Seinsaussage. Vor diesem Dilemma steht jede ethische Begr\u00fcndung. Das hei\u00dft: Es folgt ethische Skepsis. Das gilt auch f\u00fcr die Pr\u00e4missen: Gl\u00fcck (alle Menschen erstreben Gl\u00fcck) &#8211; kann das eine Pr\u00e4misse sein? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-47897256c980ae595d5b8e0b9baa5e07 wp-block-paragraph\">*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-136baab31a1cccad361b689f923ce0a2 wp-block-paragraph\">Hinzuweisen ist auf die Mitleidsethik: Der Mensch sieht den anderen &#8211; und unabh\u00e4ngig von Religion und Kultur bekommt er Mitleid und hilft. Die Beziehung von Mensch zu Mensch geht dem Denken voran (Schopenhauer). F\u00fcr den anderen aktiv eintreten ist sozusagen ein ethischer Ur-Reflex (Levinas). Bei Schopenhauer kann man fragen: Stimmt das? Haben alle Menschen Mitleid? Bei Levinas kann man das auch fragen: Tragen alle Menschen Verantwortung f\u00fcr den anderen? Levinas hat seine Familie in der Schoah durch eine brutale Ideologie und brutale Menschen verloren. Wie kann er das also denken? Er sieht, dass Menschen vorrational Verantwortung tragen &#8211; aber dieses Tragen der Verantwortung kann durch Ideologien, Grausamkeit \u00fcberdeckt werden. Wenn also einer aus ideologischen Gr\u00fcnden grausam handelt, ist er dennoch verantwortlich, weil die Verantwortung vorrational ist. Er ist verantwortlich, weil er entgegen seiner vorrationalen Pr\u00e4gung, seinem Ausgesetztsein f\u00fcr den Anderen handelt. Das hei\u00dft: der grausame Mensch hat keine Entschuldigung. Und so betont Levinas auch das Sollen vor dem Sein. Er wirft der Philosophie vor, das Individuum und seine Weltsicht zu priorisieren, dabei ist der Mensch von vorneherein ein soziales Wesen, das hei\u00dft: Er sieht den anderen &#8211; und reagiert, bevor er \u00fcberhaupt denken kann. Erst sekund\u00e4r nehme ich mein individuelles Sein wahr. Wenn ich also von einer statischen Beziehung zu Gott ausgehe, kann es sein, dass ich den anderen in seiner Bed\u00fcrftigkeit \u00fcbersehe. Also nicht die Theorie \u00fcber den Menschen geht verantwortliches Handeln voran, sondern das Handeln geht der Theorie voran. Damit entspricht Levinas aus meiner Sicht dem Gleichnis, das wir in Matth\u00e4us 25,31ff. finden, dem Gleichnis von den Schafen und den B\u00f6cken. In diesem geht es Jesus um die Sensibilit\u00e4t f\u00fcr Notleidende und die unmittelbare zuwendende Reaktion &#8211; eine Art Ethik der Begegnung. Daf\u00fcr wird der Mensch verantwortlich gemacht, nicht daf\u00fcr, ob er eine Seins-Theorie hat. Gott begegnet Menschen als ethischer Anspruch im Anderen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4f41683751931e44009d81977de4d56d wp-block-paragraph\">Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auch auf Martin Buber, der mit Blick auf die Beziehung des Ich zum Du viel vorgearbeitet hat. Erst am Du wir das Ich zum Ich. Wer dem menschlichen Du zugewandt lebt, lebt dem ewigen, also Gott zugewandt zu. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-47897256c980ae595d5b8e0b9baa5e07 wp-block-paragraph\">*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2cd1b74414a0912e0b5c52928593e95f wp-block-paragraph\">Kurz noch ein paar Bemerkungen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-05c0f432b95769ad6db113e24df800d1 wp-block-paragraph\">Das Sein, das unterschiedlich definiert wird, entl\u00e4sst aus sich heraus kein zwanghaftes Sollen. So wird &#8211; angeregt durch Hume &#8211; gerade ausgeschlossen, dass aus dem Sein ein Sollen zu erfolgen hat. Dennoch: Das Sollen liegt einmal eingebettet in der Definition des Seins und der jeweiligen Zeit, in der aus dem jeweiligen Sein das Sollen erschlossen wird. Jede Philosophin, jeder Philosoph lebt in einer anderen Zeit, diese bestimmt den Schwerpunkt f\u00fcr das, was Sein und Sollen beinhalten. Jede Theorie dessen, was ein Mensch tun soll, setzt eine bestimmte Ontologie \/ Anthropologie voraus. Der christliche Glaube, um wieder daran anzukn\u00fcpfen, hat freilich eine andere Zugangsweise zu Sein und Sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-47897256c980ae595d5b8e0b9baa5e07 wp-block-paragraph\">*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bfc98c164f19ba9c433b83d069283759 wp-block-paragraph\">Eine Anmerkung sei noch gemacht: W\u00e4hrend die westliche Philosophie das \u00fcber Sein und Sollen denkende Individuum stark betont, betonen andere Kulturen st\u00e4rker die Gemeinschaft (Afrika: Ubuntu, Asien). Der Mensch wird durch Beziehungen definiert (Familie, Staat usw.). Sodass zudem die gesellschaftliche Harmonie wichtiger ist als die freie Selbstentfaltung des Individuums. Das Sein ist &#8211; grob gesagt &#8211; im Grunde Sollen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-47897256c980ae595d5b8e0b9baa5e07 wp-block-paragraph\">*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-33f23d9de387e5e3c7f9056680eb4dd4 wp-block-paragraph\">Zusammengefasst: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5bc2c3ab3bbb8fdca0b06d1ae1523317 wp-block-paragraph\">Ethik ist Folge einer lebendigen Beziehung (christlich: zu Gott und christlich\/s\u00e4kular: zu Menschen), sie wird durch eine Begegnung hervorgerufen (christlich) mit Gott und (christlich\/s\u00e4kular) mit Menschen. Sein und Sollen &#8211; Sollen und Sein stehen in einer dynamischen wechselhaften Beziehung, sie pr\u00e4gen und bedingen einander. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-f1fb843c5e68f65f3f4cda48547035e8 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d90606\">Aufgabe 2:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-fd8bc7303c1fead6995f240d1b82a3f8 wp-block-paragraph\" style=\"color:#d90606\">(a) Vertiefe Matth\u00e4us 25,31ff. <br>(b) Recherchiere in Deinem ReliBuch \/ Ethikbuch zu dem Thema &#8222;Sein und Sollen&#8220;. Wenn Du dar\u00fcber nichts findest, nimm den Wikipedia-Artikel zur Hilfe. Beachte auch andere Seiten, die im Internet angeboten werden. <br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verschiedenste \u00dcberlegungen zu SEIN UND SOLLEN Aufgabe 1: Was sagst Du zu den folgenden Aussagen? Das Sein geht dem Sollen voran. Das hei\u00dft: Der Mensch wei\u00df sich von Gott geliebt \u2013 die Folge ist das Handeln im Sinne Gottes. Umgekehrt fordert die allgemeine Moral (auch leider die des Christentums), das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":89,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-363","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=363"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/363\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3324,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/363\/revisions\/3324"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/89"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}