{"id":244,"date":"2019-06-29T17:46:02","date_gmt":"2019-06-29T15:46:02","guid":{"rendered":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/?page_id=244"},"modified":"2026-05-03T11:54:23","modified_gmt":"2026-05-03T09:54:23","slug":"frieden-krieg-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/frieden-krieg-2\/","title":{"rendered":"Frieden + Krieg 2: Neuzeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Krieg und Frieden: Neuzeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color\">In den Abschnitten 1-2 wird nur das dargestellt, was in der Neuzeit relevant geworden ist. Detailliertere Sicht siehe die vorangegangene Beitr\u00e4ge: <a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/frieden-krieg-1\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/frieden-krieg-1\/<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#a35d00\">Grundlegende Literatur:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list has-small-font-size\">\n<li>Arnold Angenendt: Toleranz und Gewalt: Das Christentum zwischen Bibel und Schwert, Achendorff-Verlag M\u00fcnster, 2014, Nachdruck der f\u00fcnften aktualisierten Auflage 2009<\/li>\n\n\n\n<li>Ines-Jacqueline Werkner und Klaus Ebeling: Handbuch Friedensethik, Springer VS, Wiesbaden 2017<\/li>\n\n\n\n<li>Vgl.:&nbsp;<a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/kirche\/theologie-weg-lern-prozess\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/kirche\/theologie-weg-lern-prozess\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>1. Bibel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Altes Testament (AT)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Es wird im kommenden Abschnitt das geschildert, was aus heutiger Perspektive neu und weiterf\u00fchrend war \u2013 also die nicht milit\u00e4rische Sicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt im AT viele Stellen, die schonungslos die Gewalt der Menschen darstellen, verbunden mit dem damaligen Gottesbild. Neben diesen \u00fcberwiegenden Gewalttexten, aus der Geschichte erkl\u00e4rbar, gibt es einzelne Texte, die Schrittweise der Gewalt etwas anderes entgegensetzen. In das Ringen des Menschen um Gewalt und Schalom (umfassender Friede) wird Gott mit hineingezogen \u2013 bringt sich Gott immer wieder zur Sprache:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Vision einer heilen Welt am Anfang: <em>Sch\u00f6pfungsgeschichte<\/em> \u2013 Formulierung der Sehnsucht \u2013 Motivation, eine solche Sehnsucht zu verwirklichen.<\/li>\n\n\n\n<li>Erwartung einer kommenden <em>Welt des Friedens<\/em>, in der Waffen zerst\u00f6rt werden und auch das Paradies wieder hergestellt wird.<\/li>\n\n\n\n<li>Daneben schrittweise Einschr\u00e4nkung der Gewalt durch <em>Kriegsgesetze<\/em> und der<\/li>\n\n\n\n<li>Darstellung von <em>vorbildhaften Menschen,<\/em> die nicht gewaltt\u00e4tig und b\u00f6sartig sind (Josef, Noah\u2026)<\/li>\n\n\n\n<li>Weiterhin sprechen Propheten Gewalt an, damit das Volk Israel vor Gewaltt\u00e4tigkeiten zur\u00fcckschreckt. Gewaltandrohung als <em>\u201ep\u00e4dagogisches\u201c Mittel<\/em>.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Neues Testament (NT):&nbsp;Jesus Christus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jesus setzt neue Akzente: Die heile\/vollkommene Welt wird Gott herbeif\u00fchren, doch der Mensch soll jetzt schon das Seine daf\u00fcr tun.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Individualpazifismus: Feindesliebe und sich nicht wehren \u2013 daneben die Vorstellung,<\/li>\n\n\n\n<li>dass die Kinder Gottes durch gewaltloses Leben nach innen wie nach au\u00dfen auch in die Umwelt ausstrahlen (ihr seid Salz der Erde\u2026; ohne \u201eVerteidigungs-&#8220; Stab verk\u00fcndigen) und das \u00fcber Grenzen\/St\u00e4mme\/V\u00f6lker hinweg. Langsame Durchdringung der Gesellschaft mit \u201eFrieden\u201c. (Vgl. <a href=\"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/menschenrechte-und-jesus\/\">https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/menschenrechte-und-jesus\/<\/a> )<\/li>\n\n\n\n<li>Zudem geht es ihm um sozialen Frieden (gegen Erniedrigung der Frau, gegen Steinigung, es geht um Heilungen, F\u00fcrsorge),<\/li>\n\n\n\n<li>und den Frieden mit Gott.<\/li>\n\n\n\n<li>Berichte \u00fcber Jesu exorzistische T\u00e4tigkeiten zeigen, dass er Menschen aus gewaltt\u00e4tigen Strukturen herausholt, um sie zu befrieden.<\/li>\n\n\n\n<li>Dass die alttestamentlichen Stellen, die vom Frieden sprechen, Gottes Sicht wiedergeben (und er kein Kriegsgott ist), erkennt man daran, dass er die Lehre und das Handeln Jesu durch die Auferweckung legitimiert hat.<\/li>\n\n\n\n<li>Jesus wurde von den fr\u00fchen Christen dem Kaiser Augustus (Lukas) bzw. dem K\u00f6nig Herodes (Matth\u00e4us) als Friedensherrscher entgegengestellt. Man erkannte das Neue, das mit Jesus Christus angebrochen ist und scheute sich als winzige Minderheit nicht, das auch intensiv mitzuteilen.<\/li>\n\n\n\n<li>In diesem Zusammenhang sollte man mit Blick auf die intelligente Feindesliebe das Wort des Paulus nicht \u00fcbergehen: Lass dich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem (R\u00f6mer 12,21). In diesem Wort wird nicht Erdulden des B\u00f6sen angesprochen, sondern aktives Angehen gegen das B\u00f6se. Dasselbe finden wir auch in der Bergpredigt (Matth\u00e4us 5-7).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>2. Kirchengeschichte: 19. und 21. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Moderne Zeit a): christliche Kirchen, Gruppen und Individuen<\/em>:<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die vielen milit\u00e4rischen Auseinandersetzungen in Europa wurde die Waffentechnik immer ausgefeilter, dann aber auch der Schiffsbau immer besser, die Kriegstaktiken wurden raffinierter, sodass dann ab dem 15. Jahrhundert L\u00e4nder von Europa (Portugal, Spanien, Niederlande, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Russland) den anderen Weltm\u00e4chten und Kontinenten \u00fcberlegen war. Mit Militarismus brachte Europa Reicht\u00fcmer auf den Kontinent; mit einem aufgrund des Reichtums erm\u00f6glichten riesigen Unterdr\u00fcckungsapparat wurden V\u00f6lker gegeneinander ausgespielt und gef\u00fcgig gemacht, wurden Herrscher bestochen und V\u00f6lker aufgewiegelt. Seit dem 15. Jahrhundert betrat Europa im Grunde wieder (nach der r\u00f6mischen Zeit) die B\u00fchne der Weltpolitik. Und in diese Politik hinein gab es dann einzelne Menschen und Gruppen, die andere Akzente setzen wollten. Es sei angemerkt: Die Menschen, die sich f\u00fcr Frieden einsetzten, waren eine Minderheit, die auch von den Kirchen, vor allem in kriegs-euphorischen Zeiten vor 1930 bzw. in Deutschland vor 1945 kaum ernst genommen und auch geschnitten wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche versuchten, dem Individual-Pazifismus durch Vernetzung mit anderen Gruppen gesellschaftspolitisch gr\u00f6\u00dferes Gewicht zukommen zu lassen; andere versuchten, die traditionelle Sicht vom Krieg als ultima ratio (letzte denkbare M\u00f6glichkeit) zu begr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Qu\u00e4ker und andere: Beginn 19. Jahrhundert Gr\u00fcndung einer Friedensgesellschaft in den USA und England (Kirche der Br\u00fcder \/ Friedenskirchen) (1815 Massachusetts Peace Society \u2013 Prediger&nbsp;<strong>Noah Worcester<\/strong>) \u2013 dann weitere in christlicher Tradition, die sich 1828 zusammenschlossen:&nbsp;<strong>American Peace Society.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>1840ff. gr\u00fcndete die Qu\u00e4kerin Priscilla Hannah Peckover die <strong>Wisbech Local Peace Association<\/strong> (sie wurde 4x f\u00fcr den Friedensnobelpreis nominiert).<\/li>\n\n\n\n<li>1863&nbsp;<strong>Henry Dunant<\/strong>&nbsp;Gr\u00fcndung Rotes Kreuz \u2013 daraufhin 1864: Genfer Konvention. (Er sagte vor seinem Tod: &#8222;Ich bin ein J\u00fcnger Christi wie im ersten Jahrhundert, und nichts weiter.&#8220;)<\/li>\n\n\n\n<li>1887 gr\u00fcndeten junge Hugenotten auf Anregung englischer Qu\u00e4ker in Frankreich die <strong>Association de la paix par le droit<\/strong> (Louis Barnier und Th\u00e9odore Eug\u00e8ne C\u00e9sar Ruyssen).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Leo Tolstoi<\/strong>&nbsp;(+1910): Radikalpazifist, beeinflusste den Inder Gandhi und den Japaner Kagawa.<\/li>\n\n\n\n<li>1910 Weltmissionskonferenz in Edinburgh (Faith and Order).<\/li>\n\n\n\n<li>1914&nbsp;<strong>Internationaler Vers\u00f6hnungsbund<\/strong>&nbsp;Deutschland\/England \u2013 der Qu\u00e4ker&nbsp;<strong>Henry Hodgkin<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Friedrich Siegmund-Schultze<\/strong>&nbsp;waren treibende Kr\u00e4fte: \u201e<em>Nicht nur die Kirchen sollten wissen, dass sie nicht mitzuhassen, sondern mitzulieben berufen sind. Auch von Volk zu Volk sollten Br\u00fccken des Verstehens und Vertrauens gebaut werden<\/em>\u201c (R. Daur). Zu nennen ist auch&nbsp;<strong>Jean Goss<\/strong>, der vor allem in der katholischen Kirche die Friedensperspektive intensiv vertreten hat. Der Internationale Vers\u00f6hnungsbund ist heute weltweit vertreten.<\/li>\n\n\n\n<li>Papst <strong>Benedikt XV. <\/strong>(Friedenspapst) wandte sich in seinem Schreiben Ubi primum 1914 gegen den Krieg (weitere Schreiben folgten), so 1920 die Enzyklika: Pacem. Der Vatikan wurde von den Friedensverhandlungen ausgeschlossen, weil er Frieden f\u00f6rdernde Ma\u00dfnahmen vorgeschlagen hatte.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Pfarrer und Pazifist <strong>Paul Knapp<\/strong> gr\u00fcndete 1918 die Deutsche Friedenspartei, wandte sich im 1. Weltkrieg gegen Bitt- und Dankgottesdienste mit Blick auf den Krieg &#8211; sie seien Gottesl\u00e4sterung.<\/li>\n\n\n\n<li>1919 Weltbund f\u00fcr Freundschaftsarbeit der Kirchen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nathan S\u00f6derblom<\/strong>&nbsp;intensive Friedensarbeit \u2013 \u00fcber Kirchen in die Staaten hinein: 1925 Stockholmer Weltkirchenkonferenz &#8222;World Conference of Life and Work&#8220;. (Friedensnobelpreis 1930). <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Toyohiko Kagawa<\/strong>&nbsp;(Christ, Japan) 1928: Liga gegen den Krieg + Reich-Gottes-Bewegung: Organisation von Arbeitern und Bauern.<\/li>\n\n\n\n<li>Weltmissionskonferenz 1938 Tambaram\/Indien trafen Christen aus Japan (das China \u00fcberfallen hatte) und China zusammen, auch mit Blick auf das Thema Frieden.<\/li>\n\n\n\n<li>1946\/48:&nbsp;<strong>\u00d6kumenischer Rat der Kirchen<\/strong>&nbsp;(\u00d6RK\/WCC) (Ansatzpunkt: World Mission Conference 1910 in Edinburgh). Der Pfarrer <strong>William Paton<\/strong> (+ 1943), der eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr den \u00d6RK spielte, war Pazifist, trat 1940 aus einer von ihm mit gegr\u00fcndeten pazifistischen Gruppe aus, weil er wegen des Rassismus und Faschismus Hitlers daf\u00fcr war, gewaltt\u00e4tig gegen Hitler vorzugehen.<\/li>\n\n\n\n<li>1957\/58 Forschungsst\u00e4tte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) \u2013 mit Arbeitsbereich Frieden und nachhaltige Entwicklung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Martin Luther King<\/strong>&nbsp;\u2013 in der Nachfolge Jesu gegen Rassismus: Proteste 1963.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>P\u00e4pstliche Enzykliken<\/strong>: 1963: Enzyklika:&nbsp;<em>Pacem in terris<\/em>&nbsp;(Johannes XXIII.); Pastoralkonstitution:&nbsp;<em>Gaudium et spes<\/em>&nbsp;\u2013 2. Vatikanum 1962-1965; 1967: Enzyklika&nbsp;<em>Populorum Progressio<\/em>&nbsp;(Paul VI.): menschengerechte Entwicklung und Frieden. Gr\u00fcndung von&nbsp;<strong>Justitia et pax<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>1981\/2007&nbsp;<strong>EKD Denkschriften<\/strong>&nbsp;zum Thema Frieden (Ansatz 1965).<\/li>\n\n\n\n<li>2001-2010: Dekade zur \u00dcberwindung der Gewalt durch den \u00d6RK\/WCC ausgerufen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><em>Anmerkung 1:<\/em>&nbsp;In der Orthodoxen Kirche Russlands konnte sich im 20. Jahrhundert keine \u00e4hnliche Friedensbewegung etablieren, da die orthodoxe Kirche in der Hand des Staates lag, der f\u00fcr sich in Anspruch nahm, die sozialistische\/kommunistische Friedensbewegung schlechthin zu sein. Als Mitglied des \u00d6kumenischen Rates der Kirchen hatte die Orthodoxe Kirche aber auch Teil an dessen Friedensprojekten, allerdings bestand immer der Verdacht, dass die russisch Orthodoxe Kirche&nbsp; der verl\u00e4ngerte Arm des Sowjetstaates war. Das hat sich bis heute nicht ge\u00e4ndert, da die Orthodoxe Kirche ein anderes Verst\u00e4ndnis von der Trennung von Staat und Kirche hat als es im Westen vorherrscht.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Anmerkung 2:<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Fragen stellen sich: Ist Waffengewalt ultima ratio? Es ist nicht immer deutlich, wann K\u00e4mpfe verantwortet werden k\u00f6nnen, so zum Beispiel: War der Kampf der Alliierten gegen Hitler\/Japan richtig oder falsch? Oder ist Waffengewalt ganz abzulehnen?: Vielleicht w\u00e4re auch das Hitlerregime wie das der Sowjets irgendwann in sich selbst zusammengefallen. Was ist der Ma\u00dfstab f\u00fcr richtiges Handeln? Aufrechnen der Anzahl der Opfer? <\/li>\n\n\n\n<li>Manche meinen, K\u00e4mpfe k\u00f6nnen nie richtig sein. Manche meinen, intelligente Feindesliebe bekommt Gewaltt\u00e4ter in den Griff. Manche setzen Individual-Verantwortung und Kollektiv-Verantwortung in eins. Manche sehen diese Aspekte gerade andersherum: Es gibt notwendige K\u00e4mpfe, man darf aufgrund von Individual-Pazifismus nicht alle Menschen eines Staates leiden lassen. Manche sehen in einer Art \u201eMilit\u00e4r\u201c des passiven Widerstandes und der Sabotage eine L\u00f6sung. So lange eine Gesellschaft solche Diskussionen zul\u00e4sst, so lange ist es gut.<\/li>\n\n\n\n<li>Recht durchzusetzen, um eine friedvolle Gesellschaft zu erreichen, geht nicht immer friedlich, vor allem wenn es eine friedlose, gewaltt\u00e4tige Gesellschaft ist, die diszipliniert werden muss. Ma\u00dfstab f\u00fcr Recht ist das Menschenrecht. Aber: Sind Menschenrechte eine weltweit anerkannte feste Gr\u00f6\u00dfe?<\/li>\n\n\n\n<li>Ohne die Vision vom Frieden\/Schalom, die in der Bibel grundgelegt ist, die Vision vom ganz neuen Zusammenleben der Menschen, kann wohl der Wettlauf gegen Menschen, die Gewalt und Waffen betonen, nur schwer gewonnen werden. Frieden bedeutet aber nicht nur Abwesenheit vom Krieg \u2013 sondern Friedensarbeit muss alle Bereiche menschlichen Lebens umfassen (innerer Friede, spiritueller Friede, sozialer Friede, wirtschaftlicher Friede, zwischenstaatlicher Friede).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-accent-color has-text-color\">Entsprechend geht es nicht mehr darum, einen gerechten Krieg zu definieren, sondern einen gerechten Frieden in den Blick zu nehmen. Es gilt, eine Friedensethik zu konzipieren. Aber aus christlicher Perspektive ist sie nur durch den Glauben an Jesus Christus weiterzutreiben.&nbsp;(Auch Pazifismus kann Militanz entfalten.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Moderne Zeit b): christlicher Kulturkreis:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Beginn des 20. Jahrhunderts: Parallel zu den kirchlichen Bewegungen gab es auch&nbsp;<em>b\u00fcrgerliche Bewegungen<\/em>, allerdings mit sehr unterschiedlichen Zielen und politischen Ambitionen. In Frankreich gab es unterschiedliche Friedensbewegungen, so zum Beispiel von <strong>Fr\u00e9d\u00e9ric Passy<\/strong> (Apostel des Friedens) ab 1867 \/ 1872 gegr\u00fcndet. Er hat wegen seines Engagements f\u00fcr den Frieden 1901 den Nobelpreis bekommen. Friedensgesellschaften entstanden in der Schweiz 1867 (Charles Lemonnier), den Niederlanden (1871) und anderen europ\u00e4ischen Staaten. Deutschland: Neben b\u00fcrgerlichen Bewegungen gab es auch radikalen Pazifismus (1892 Deutsche Friedensgesellschaft \u2013&nbsp;<strong>Bertha von Suttner&nbsp;<\/strong>zusammen mit<strong>&nbsp;Alfred Hermann Fried<\/strong>: Nie wieder Krieg! [z.B.&nbsp;<strong>Kurt Tucholsky<\/strong>]), Revolution\u00e4re Pazifisten (<strong>Kurt Hiller<\/strong>&nbsp;1926 ohne bzw. mit Sozialismus verbunden), anarchische Pazifisten (<strong>Erich M\u00fchsam<\/strong>); Atompazifismus (Physiker:&nbsp;<strong>Max Born, Otto Hahn, Albert Einstein<\/strong>, aber auch&nbsp;<strong>Albert Schweitzer, Bertrand Russell<\/strong>). Im Gegensatz zu den amerikanischen Gruppen waren die europ\u00e4ischen Gruppen weniger christlich orientiert, eher linksliberal \/ Freidenker: Friedenskongresse ab 1843 \u2013 ber\u00fchmt z.B.&nbsp;<strong>Richard Cobden<\/strong>, aber unterst\u00fctzt vom Qu\u00e4ker&nbsp;<strong>John Bright.<\/strong>&nbsp;Weitere Aktivisten, z.B.:&nbsp;<strong>Hodgson Pratt<\/strong>. 1901: Friedensnobelpreis; 1907: Haager Friedenskonferenz; 1959 gr\u00fcndete&nbsp;<strong>Johan Galtung<\/strong>&nbsp;(in Zusammenarbeit mit kirchlichen Institutionen) das erste Friedens- und Konfliktforschungsinstitut (Oslo: PRIO); 1968: Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK); 1970: das \u00e4lteste Friedensforschungsinstitut in Deutschland ist das \u201eLeibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten, in denen sich so viele f\u00fcr Frieden eingesetzt haben wie nie zuvor (Beginn des 20. Jahrhunderts), gab es die schlimmsten Kriege: 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg (Europa und Asien), die Auseinandersetzungen in der Sowjetunion und sp\u00e4ter in China aufgrund des gewaltt\u00e4tigen Kommunismus. Das zeigt auch die Machtlosigkeit von Menschen und die Emotionalisierbarkeit von Menschen durch Propaganda.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Moderne Zeit c): asiatischer Kulturkreis (weitere Details siehe: Nachtrag)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt zwar traditionelle Ans\u00e4tze gegen Krieg (Konfuzius, Buddhismus, Hinduismus), die aber keine politischen Auswirkungen hatten. Auch dem Jainismus \u2013 dem auch Buddha (<strong>Siddharta Gautama<\/strong>) zun\u00e4chst anhing \u2013 ging es um den Frieden des Individuums, L\u00f6sung vom Leid durch Erwachung \u2013 nicht durch Friedensarbeit.&nbsp;<strong>Ashoka&nbsp;<\/strong>(3. Jh. v.Chr.) ist im Buddhismus hervorzuheben, weil er in seinem sp\u00e4teren Leben versuchte, eine ethisch orientierte Friedens-Politik zu betreiben (s.u.). Er geriet aber in Vergessenheit. <strong>Konfuzius<\/strong> sah den Frieden dann gew\u00e4hrleistet, wenn die Menschen die gesellschaftlichen Hierarchien einhalten. <strong>Hinduistische Tradition<\/strong> wurde durch die Begegnung mit dem Christentum neu interpretiert, so auch Ahimsa (Gewaltlosigkeit) durch&nbsp;<strong>Gandhi&nbsp;<\/strong>(ab 1915), beeinflusst von der intelligenten Feindesliebe Jesu\/Tolstoi. Die Schrift <em>Manusmarti<\/em> (bis ca. 200 n.Chr.), eine Brahmanen-Lehre, lehrt neben das Kastensystem auch, dass nur Verteidigungskriege erlaubt seien. Insgesamt aber Ambivalenz im Hinduismus, z.B. Baghavadgita: In ihr wird der Kampf zur Wiederherstellung der g\u00f6ttlichen Ordnung legitimiert. Und so hat sowohl Gandhi in der Begegnung mit der Bergpredigt Ahimsa\/Gewaltlosigkeit aus der Gita erschlossen wie auch die Hindufanatiker aus dieser Gita-Tradition in Verbindung mit dem Westen Kriegerethik entnommen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 1960er Jahren begann sich auch langsam eine gr\u00f6\u00dfere buddhistische Friedensbewegung zu etablieren \u2013 gleichzeitig mit der \u00d6ffnung zum Christentum.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu nennen ist in der Gegenwart in Vietnam \/ Europa:&nbsp;<strong>Thich Nhat Hanh<\/strong>, in Japan&nbsp;<strong>Schin\u00b4ichi Hisamatsu;<\/strong>&nbsp;der Jesuit&nbsp;<strong>Aloysius Pieris<\/strong>&nbsp;versucht Christentum und Buddhismus in ihrem Engagement zusammenzuf\u00fchren: Liebe und Weisheit geh\u00f6ren zusammen (Liebe = Christentum; Weisheit = Buddhismus). 1975 wurde die <strong>Soka Gakkai <\/strong>International gegr\u00fcndet \u2013 eine Gruppe, die aus einer militant-religi\u00f6sen Gruppe des Nichiren-Buddhismus entstanden ist. Sie hat \u2013 so sehen es manche \u2013 sektenhaften Charakter und setzt sich auch als UN-NGO intensiv gegen Atombewaffnung ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>d) Nachtr\u00e4ge:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Siddharta Gautama<\/strong>&nbsp;(ca. 500 v. Chr.) \u2013 genannt Buddha \u2013 lehrte den \u201eEdlen Achtfachen Pfad\u201c: Rechte Erkenntnis, Gesinnung, Rede, Handeln, Lebenswandel, Streben, Achtsamkeit, Sichversenken. Diese hat den Frieden des einzelnen Menschen im Blick. Politisch hatte dieser kaum Auswirkungen. Bekannt ist Kaiser Ashoka geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kaiser&nbsp;<strong>Ashoka<\/strong>&nbsp;(304-232) f\u00fchrte massive Kriege \u2013 machte dann aber eine Kehrtwende und f\u00f6rderte den Frieden, indem er nicht die L\u00e4nder zur\u00fcckgab und die Sklaven freilie\u00df, sondern sein Reich festigte. Er verbot weitere Kriegf\u00fchrung, forderte in seinem Reich von den Untertanen, nicht gewaltt\u00e4tig zu sein, ebenso wurden Tieropfer verboten. Er sicherte Frieden nach innen \u2013 auch durch Errichtung von Krankenh\u00e4usern. Er lie\u00df seine Sicht in S\u00e4ulen mei\u00dfeln. Die Durchf\u00fchrung wurde von hohen Beamten \u00fcberwacht, Widerstand wurde mit dem Tod bedroht. Seine Sicht wurde vergessen und erst wieder im 19.\/20. Jahrhundert durch britische Arch\u00e4ologen entdeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Gegenwart ist der&nbsp;<strong>Dalai Lama<\/strong>&nbsp;(*1935), der Vertreter des Tibetanischen Buddhismus weltweit daf\u00fcr bekannt, dass er f\u00fcr den Frieden eintritt. Gewalt ist Folge fehlgeleiteter Emotion. \u201eSchl\u00fcssel f\u00fcr den Frieden\u201c: Bildung, allgemeing\u00fcltige Ethik \u2013 Mitgef\u00fchl, Toleranz, Gewaltlosigkeit. Mit diesen sei Wut, Angst und Verzweiflung zu besiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>*<\/p>\n\n\n\n<p>Der Islam hat in der Vergangenheit keine eigenen Friedensbewegungen hervorgebracht bzw. Menschen, denen der Frieden vor allem auch der Pazifismus besonders wichtig ist. Allerdings wird in der Neuzeit durch die Ahmadiyya-Gemeinschaft, die sich dem Islam zugeh\u00f6rig f\u00fchlt \u2013 aber von Sunniten wie Schiiten abgelehnt wird \u2013 der Frieden betont. Der Prophet Mohammed habe einen Messias prophezeit, der als geistiger\/spiritueller muslimischer Jesus wieder erscheinen wird \u2013 aber dem Propheten Mohammed untergeordnet sein wird. Dieser Jesus ist in&nbsp;<strong>Mirza Ghulam Ahmad<\/strong>&nbsp;(1835-1908; geboren in Britisch-Indien) Wirklichkeit geworden. Der Prophet best\u00e4tigt die Lehre des Koran dadurch, dass er ihn metaphorisch auslegt, ihn mit der Neuzeit kompatibel erkl\u00e4rt. Auf dieser Basis verbreitet er die friedliche Lehre auf friedliche Weise und 300 Jahre nach seinem Auftreten werde dieser Friede vollkommen erreicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Christliche Tradition wurde aufgenommen und mit der islamischen Grundlage in der Interpretation von Mirza Ghulam Ahmad verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>*<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Bahai<\/strong>, ebenfalls eine im islamischen Kulturkreis entstandene religi\u00f6se Gruppe, lehren, dass Gott im neuen Propheten&nbsp;<strong>Bah\u00e1\u2019u\u2019ll\u00e1h<\/strong>&nbsp;(1817-1892; Iran, Osmanisches Reich) erschienen ist. Diese neue Religion fasse alle anderen Religionen zusammen und werde sich weltweit durchsetzen und einen friedevollen Staat Gottes erschaffen. Sie sieht sich als Weiterentwicklung aller Religionen an und ehrt entsprechend auch Buddha, Jesus und Mohammed als einen Vorl\u00e4ufer. Sie hat eine enge F\u00fchrungsstruktur und trotz mancher modernisierter Aspekte ist sie sehr gesetzlich orientiert. Nichtsdestotrotz wurde die Bahai im Westen als eine Religion des Friedens rezipiert, vor allem aufgrund des Wirkens des Sohnes des Propheten&nbsp;<strong>Abdul-Baha<\/strong>&nbsp;(1844-1921), der von seinen Anh\u00e4ngern als einer gefeiert wurde, der f\u00fcr den Frieden k\u00e4mpft. 1913 traf er in Wien mit Bertha von Suttner zusammen und wurde auch von den Briten f\u00fcr seinen humanit\u00e4ren Einsatz geehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>*<\/p>\n\n\n\n<p>Im&nbsp;<strong>Sufismus<\/strong>&nbsp;\u2013 eine mystische Bewegung innerhalb des Islam, die allerdings \u00e4lter ist als der Islam \u2013 wird die Liebe betont, die Liebe zu Allah, die Vereinigung mit Allah bzw. dem g\u00f6ttlichen Grund, durch Aufl\u00f6sung des Ich in Allah hinein. (Vergleichbar mit Siddharta Gautama \u2013 der allerdings nicht Gott betonte, sondern von einem \u201eUrgrund\u201c sprach, bzw. ansatzweise mit der mittelalterlichen Mystik in Europa.) Die Liebe gilt dann laut&nbsp;<strong>Al-Ghazali<\/strong>&nbsp;(1058-1111) all denen, die Allah lieben \u2013 der Kampf ist gegen die zu f\u00fchren, die Allah ablehnen. Jesus wird als \u201eProphet der Liebe\u201c bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>e) Frieden heute &#8211; soziologisch<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Frieden wird auf zwei Ebenen nachgedacht. Einmal die Ebene des Individuums, dann die Ebene der Gesellschaft. <\/p>\n\n\n\n<p>1. Individuum:<br>Schutz vor Gewalt;<br>Schutz der Freiheit;<br>Schutz vor Not;<br>Schutz kultureller Vielfalt. (Picht)<\/p>\n\n\n\n<p>2. &#8222;Zivilisatorisches Hexagon&#8220; bedeutet:<br>Rechtsstaatlichkeit,<br>Gewaltmonopol des Staates,<br>Demokratische Partizipation,<br>Soziale Gerechtigkeit,<br>Interdependenzen und Affektkontrolle,<br>Konstruktive Konfliktkultur. (Senghaas)<\/p>\n\n\n\n<p>Voraussetzung: Recht muss in sich selbst flexibel sein und nicht zum Totalitarismus f\u00fchren; Gewaltmonopol muss demokratisch kontrolliert werden. Kurz: All diese Aspekte setzen eine gewisse gemeinsame Basis einer Gesellschaft \u2013 somit der Individuen \u2013 voraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>f) Fragen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-e2d005a54787cf2e5273735297e76c93\" style=\"color:#f60d0d\">Aufgaben &#8211; auf Basis des Gesagten nachdenken \u00fcber: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-c019c642c4a40017d1f9ce59560a9f14\" style=\"color:#ec1919\">(a) Wie ist auf dieser Basis ein Weltfrieden zu erreichen? <br>(b) Geht Gerechtigkeit vor Recht oder Recht vor Gerechtigkeit? <br>(c) Geht Menschenrecht vor V\u00f6lkerrecht? <br>(d) Wie ist das Verh\u00e4ltnis lokalen und globalen Friedens zu beurteilen? <br>(e) Ist Frieden gewaltt\u00e4tig durchzusetzen? <br>(f) Gibt es objektive Menschen bzw. Gruppen, die das Recht h\u00e4tten, Frieden zu erzwingen?<br>(g) Wie sind gegenw\u00e4rtige Konflikte zu beurteilen &#8211; die trotz der Friedensbem\u00fchungen entstehen?<br>(h) Welche Ursache haben diese Konflikte?<br>(i) Im Kontext der Konflikte Russland-Ukraine wurde erkennbar, dass eine Partei, die in pazifistische Richtung neigte, auf einmal in Richtung Krieg tendierte. Wie ist das zu verstehen? Ist der Einsatz f\u00fcr Frieden nur eine Frage der Zeitmode, der politischen Laune?<\/p>\n\n\n\n<p>*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#a36700\">Literatur:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#a35800\">Dazu siehe:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/radio\/Information-und-Musik\/Das-Kreuz-der-Kirche-mit-dem-Krieg-Int\/Deutschlandfunk\/Audio-Podcast?bcastId=21676126&amp;documentId=52298932\">https:\/\/www.ardmediathek.de\/radio\/Information-und-Musik\/Das-Kreuz-der-Kirche-mit-dem-Krieg-Int\/Deutschlandfunk\/Audio-Podcast?bcastId=21676126&amp;documentId=52298932<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krieg und Frieden: Neuzeit In den Abschnitten 1-2 wird nur das dargestellt, was in der Neuzeit relevant geworden ist. Detailliertere Sicht siehe die vorangegangene Beitr\u00e4ge: https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mensch\/frieden-krieg-1\/ Grundlegende Literatur: 1. 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