{"id":2192,"date":"2020-03-23T12:35:45","date_gmt":"2020-03-23T11:35:45","guid":{"rendered":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/?page_id=2192"},"modified":"2020-03-26T15:21:56","modified_gmt":"2020-03-26T14:21:56","slug":"gott-in-gedichten-6a","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/gott-in-gedichten-6a\/","title":{"rendered":"Gott in Gedichten 6a"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"color:#a37600\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Jakob Balde (1604-1668)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">War ein Dichter, der in seiner Zeit in hohen Ehren stand. Er war Jesuit und Rhetorikprofessor und vieles mehr. Er gr\u00fcndete die \u201eGesellschaft der Mageren\u201c \u2013 k\u00e4mpfte gegen das \u00dcbergewicht und schrieb auch ein Pamphlet gegen das Rauchen. Das sei nur am Rande gesagt. In seinen Gedichten besang er sehr viel \u2013 aber ich beziehe mich auf die Gedichte, die bei Zoozmann \u00fcbersetzt vorliegen. Diese stellen Marien-Gedichte in den Mittelpunkt. So bezeichnete er Maria als G\u00f6ttin (Diva), als Himmelsk\u00f6nigin, auf die der Sohn Jesus Christus h\u00f6rt (Zoozmann 509) (sieh unten). Spannend wird auch hier das barocke Element, er kann Maria nicht wirklich verstehen: <em>\u201eNennst du dich auch jetzt noch, der \u00dcberdreisten \/ Hochmut zu bezwingen, die `Magd des Herren\u00b4, \/ Und so Gold wie Lichtglanz der Himmelskuppel \/ Willst du verschm\u00e4hen? \/\/ Aber seis; wir lieben ja dieses Zwielicht\u2026\u201c <\/em>\u2013 in dem Maria in der Krypta der Marienkirche in M\u00fcnchen steht. Zudem meint er, dass der Maria ein Bogen wie einer antiken G\u00f6ttin gezieme, der Olymp sich ihr neige. Im Zusammenhang der Himmelfahrt der Maria schreibt er, dass sie \u00fcber alles hinausgehe, was nicht Gott ist und \u201e<em>tauchtest ganz den Geist in die Gottheit.<\/em>\u201c Bislang habe ich Marien-Gedichte nicht aufgenommen, wollte hier nur zeigen, wie sich das Barocke bemerkbar macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zumindest mit Blick auf Zoozmann \u00fcberwiegen im katholischen Bereich lateinische Gedichte mit Blick auf Maria und Heilige. Von daher werde ich nun wieder andere Gedichte in den Blick nehmen. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass sein Ordensbruder und bedeutender Astronom <strong>Albert Curtz (1600-1671) <\/strong>zumindest in der Version von Adolf Lohrmann Gott anspricht (Gotteslob 381): \u201e<em>Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus\u2026<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-accent-color wp-block-paragraph\"><strong>Johann Klaj (+ ca. 1656)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">war Lehrer und Pfarrer. Er hat manches, das von der Form an neuzeitlichen Gedichten erinnert, so das Gedicht \u201e<em>Der leidende Christus<\/em>\u201c: In ein Fr\u00fchlingsgedicht wird immer wieder als Kontrast das Leiden Jesu hineingewoben. Aber auch eine Art Vor-Jandl kann er sein. Da das aber nicht Thema meiner Darstellung ist, m\u00f6chte ich es damit auf sich bewenden lassen. Den N\u00fcrnberger Friedenskongress 1649\/1650 hat er als Teilnehmer auch besungen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-accent-color wp-block-paragraph\">Wie schl\u00e4ft er ein? Im <em>Abendlied<\/em> schriebt er eher klassisch am Schluss: <em>\u201eJetzt leg ich mich nun nieder \/ zur angenehmen Ruh, \/ jetzt rasten meine Glieder, \/ die Fenster fallen zu: \/ ich lege H\u00e4nd und F\u00fc\u00dfe \/ fein kreuzweis unbetr\u00fcbt, \/ das ist mein Ruhek\u00fcsse: \/ `Also hat Gott die Welt geliebt\u00b4\u201c <\/em>. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sein Freund und Dichterkollege <strong>Harsd\u00f6rfer<\/strong> betet auch in einem langen Gedicht zur Nacht: <em>Herr! la\u00df dich gn\u00e4dig finden \/ Und sch\u00fctz mich diese Nacht. \/ Erla\u00df mich meiner S\u00fcnden, \/ Die ich den Tag vollbracht. \/ Gib, da\u00df ich ruhig schlaffe \/ Ohn b\u00f6se Tr\u00e4um und Schmertz, \/ Und in mir neu erschaffe \/ Ein dir gehorsams Hertz.<\/em> (Alle Zitate: Kemp.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#a30014\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Paul Fleming (1609-1640)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von diesem bedeutenden Dichter und Arzt der Barockzeit, Gesandter in Russland und Persien, befindet sich nur ein um die H\u00e4lfte gek\u00fcrzter Text \u2013 eine Nachdichtung des 6. Psalms im Gesangbuch (<em>In allen meinen Taten \/ lass ich den H\u00f6chsten raten<\/em>; 368), der zu seinen ber\u00fchmtesten geh\u00f6rt \u2013 gleichzeitig aber auch das Besondere dieses Dichters wiedergibt: Er reflektiert seine Erlebnisse, bringt stark seine Biographie mit ein \u2013 in der Tradition der Psalmen. Sehr sch\u00f6n spricht das auch sein Gedicht \u201e<em>Andacht<\/em>\u201c aus <a href=\"https:\/\/www.gedichte-lyrik-online.de\/fleming_paul-gedicht_259-andacht.html\">https:\/\/www.gedichte-lyrik-online.de\/fleming_paul-gedicht_259-andacht.html<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#a3003b\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\">In seinen Gedichten ist viel von Schuld die Rede, in der er tief versunken ist, die aber durch das Blut Jesu genommen wurde. In: <em>Er hat alles wol gemacht<\/em> hei\u00dft es: \u201e<em>Die Seele, die ist krank. Dem Geiste wird vergeben. \/ Er trinkt den Kelch f\u00fcr uns. Stirbt selbst f\u00fcr unser Leben. \/ Zerbricht der H\u00f6llen Burg und was den Tod verwacht. \/\/ Schleu\u00dft unser Gr\u00e4ber auf, wird selbst die Himmels-Leiter, \/ ja, selbst der Himmel gar. Ruft l\u00e4uter, rufet weiter: \/ Er, er hat alles wol und mehr als wol gemacht!<\/em>\u201c Aus diesem Wissen um Vergebung folgt die Gewissheit des ewigen Lebens, und so schreibt er auch sehr zu Herzen gehende Gedichte zum Tod von Menschen. In dem Gedicht, das zu dem Tod eines neugeborenen M\u00e4dchens gedichtet wurde (<em>Auf Herren Timothei Poli neugebornen T\u00f6chterleins Christinen ihr Absterben<\/em>), hei\u00dft es: <em>\u201eKleine Tochter, sei nun selig \/ und zeuch uns auch stets allm\u00e4hlich \/ nach dir auf und Himmel-an; \/ da\u00df auch wir der Zahl der Frommen, \/ in die du bist aufgenommen, \/ balde werde zugetan.\u201c<\/em> Eine gro\u00dfe Zuversicht spricht die Ode aus: <em>\u201eLass dich nur nichts nicht tauren \/ mit Trauren! \/ Sei stille! \/ Wie Gott es f\u00fcgt, \/ so sei vergn\u00fcgt, \/ mein Wille.\u201c <\/em>Zwei weitere Verse sprechen dieses Vertrauen auf Gott aus. Er schrieb aber auch in<em> \u201eAn meinen Erl\u00f6ser\u201c<\/em>: <em>\u201eArzt, ich bin krank nach dir.\u201c<\/em> Aber dennoch die Zuversicht: <em>\u201eDein Tod hat meinen Tod, du Todes Tod, get\u00f6tet.\u201c<\/em> Die Verg\u00e4nglichkeit des Menschen, der seine Zeit hat \u2013 aber die Zeit geht weiter, auch wenn der Mensch seine Zeit verloren hat \u2013 das ist sein Thema. Zusammen mit dem Eingang in die endlose Zeit, die keine Zeit ist, die Zeit bei Gott. (<em>Gedanken \u00fcber die Zeit<\/em>) Diese enge Gottverbundenheit bedeutet auch, dass der Mensch er selbst werden kann: <em>\u201eWer sein selbst Meister ist und sich beherrschen kann, \/ Dem ist die weite Welt und alles untertan.\u201c<\/em> (&#8222;<em>An sich selbst\u201c<\/em>) (Zitiert: Kemp 155ff.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den folgenden Dichtern sei angemerkt, dass ich nicht tausende gelesen habe. Ich spreche auch nicht alle an, die ich gelesen habe. Es handelt sich um eine subjektive Auswahl, die versucht, den Glauben in der schweren Zeit des 30j\u00e4hrigen Krieges ein wenig nachzusp\u00fcren. Die Grenzen der Grausamkeiten werden aus Glauben heraus \u00fcberwunden.  Zudem: Die Grenze zwischen Mensch und Gott wird durch Gott aufgehoben: Schuld hindert nicht mehr das Sein bei Gott. Vergebung durch das Sterben Jesu ist der Grenzen-Zerst\u00f6rer.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#31b65b\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Simon\nDach (1605-1659)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">War ein \u00e4u\u00dferst produktiver Dichter und Professor f\u00fcr Dichtkunst. Sehr bekannt ist durch eine \u00dcbertragung sein <em>\u201e\u00c4nnchen von Tharau\u201c<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#31b65b\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\">Die mir zug\u00e4nglichen geistlichen Gedichte sprechen viel vom Sterben und der Zuversicht, nach dem Sterben bei Gott zu sein: Im <em>\u201eSterbelied\u201c<\/em> hei\u00dft es: <em>\u201eTr\u00fcg ich durch den Tod \/ Nicht nach dir Verlangen, \/ O, in meiner Not \/ W\u00e4r ich l\u00e4ngst vergangen; \/ Du bist, einzig du, \/ Nichts sonst, meine Ruh,\u201c<\/em> (Zitiert nach Felix Braun.) Das Gedicht: <em>\u201eWas haben wir zu sorgen\u201c <\/em>schlie\u00dft mit dem Sein vor Gott nach dem Sterben: <em>\u201eDa wollen wir, von Leben \/ Und Lust berauscht, erheben \/ Der Stimm\u00b4 und Saiten Klang \/ Und singen: ihm geh\u00f6re \/ Macht, Weisheit, Herrschaft, Ehre \/ Und aller Liebe Dank!\u201c<\/em> (Zitiert nach Weimer) Woher haben wir das Wissen, dass es nach dem Sterben weiter geht? Im Jesus-Kind erkennen wir: \u201e<em>Ein Licht, das pl\u00f6tzlich f\u00e4hret \/ Tief in der Gr\u00e4ber Nacht \/ Und uns den Tod erkl\u00e4ret \/ Mit alle seiner Macht\u201c<\/em> (Zitiert nach Kemp) <em>\u201eO wie selig seid ihr doch, ihr Frommen, die ihr durch den Tod zu Gott gekommen\u201c<\/em> hat Johann Sebastian Bach zum Teil aufgenommen und vertont: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fqQ8pH2Frb4\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fqQ8pH2Frb4<\/a> Im <em>\u201eLied der Freundschaft\u201c <\/em>schreibt er: <em>\u201eGott stehet mir vor allen, \/ die meine Seele liebt; \/ dann soll mir auch gefallen, \/ der mir sich herzlich gibt. \/ Mit diesem Bunds-Gesellen \/ verlach ich Pein und Not, \/ geh\u00b4 auf den Grund der H\u00f6llen \/ und breche durch den Tod.\u201c<\/em> Im <em>\u201eLob der Liebe\u201c<\/em> hei\u00dft es, dass Gott die Liebe ist, darum der Mensch lieben kann und alle Liebeswerke tut \u2013 keine besonderen, sondern einfach das, was wichtig ist. Und aus der Liebe Gottes heraus haben Menschen zu essen, und k\u00fcmmern sich darum, die Felder zu bebauen, sie tanzen&#8230; Und: \u201e<em>Du wagst dich in die Wangen \/ Der Frauen-Bilder hin \/ Und f\u00fchrst den starcken Sinn \/ Der M\u00e4nner so gefangen.<\/em>\u201c Aber:<em> \u201eO seelig, seelig w\u00e4ren \/ Wir Menschen allerseit! \/ Die wir durch Ha\u00df und Streit \/ Erb\u00e4rmlich uns verzehren, \/ Wenn doch auch uns die Liebe \/ Die alles hie und da \/ Und selbst den Himmel ja \/ Am meisten Gott treibt, triebe.<\/em>\u201c Es wird nicht ganz deutlich: Ist Gott diese Liebe \u2013 oder wird Gott durch die Liebe gedr\u00e4ngt, liebend zu handeln. Seien wir aber nicht allzu dogmatisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spannend ist der Text <em>\u201eWie manches Lied hab ich zu der Zeit aufgesetzt\u201c<\/em>. Spannend darum, weil er die Grausamkeit des Krieges beschreibt, dann aber einen bislang neuen Klang h\u00f6ren l\u00e4sst: <em>\u201eMein Albert, werter Freund, la\u00df uns tun, was wir k\u00f6nnen \/ Will gleich die Zeit so kurz uns hie zu sein verg\u00f6nnen, \/ Wir zwingen ihren Zwang, sie w\u00fcte wie sie kann, \/ Sie greift nicht unsern Geist, noch seine Gaben an.\u201c<\/em> Man ergibt sich nicht nur in sein Schicksal, in das, was man als Gottes Strafe ansieht, sondern es scheint ein neuer Gedanke in den Gedichten zu sein: Zu widerstehen. Dieser Ansatz war durch den Aspekt \u201eBu\u00dfe\u201c mitgegeben: Man tut Bu\u00dfe, man setzt den Grausamkeiten, die das Leben gef\u00e4hrden \u2013 auch dem Krieg, der Pest, \u00fcblen Herrschern usw. \u2013 etwas entgegen, l\u00e4sst sich von nichts unterkriegen. Diese Formulierung von Dach ist mir allerdings noch nicht begegnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht in der Natur wird die Liebe Gottes sichtbar. Sichtbar wird sie im allt\u00e4glichen sozialen Tun der Menschen erkannt. In menschen, die ihrem Beruf nachgehen, die Ordnung unterst\u00fctzen, auch im gegenseitigen Verlangen der Geschlechter &#8211; als Teil der Ordnung Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#c1bc2a\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Johann Rist (1607-1667)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben Paul Gerhard ist er einer der ganz gro\u00dfen protestantischen Dichter des 17. Jahrhunderts. Einige Lieder finden wir im Gesangbuch: Im Lied <em>\u201eBrich an du sch\u00f6nes Morgenlicht\u201c<\/em> (EG 33) wird besungen, dass Jesus unser Bruder geworden ist (so auch im Lied: <em>\u201eErmuntre dich, mein schwacher Geist\u201c<\/em>); in dem Neujahrs-Jesus-Lied <em>\u201eHilf, Herr Jesu, lass gelingen\u201c<\/em> (EG 61) bittet er: \u201e<em>Herr, du wollest Gnade geben, \/ dass dies Jahr mir heilig sei \/ und ich christliche k\u00f6nne leben \/ ohne Trug und Heuchelei\u201c <\/em>; zwei Loblieder sind aufgenommen worden (&#8222;<em>Man lobt dich in der Stille<\/em>&#8220; [323] und das Abendlied <em>\u201eWerde munter mein Gem\u00fcte\u201c <\/em>[475]. In diesem letztgenannten Lied &nbsp;bittet er im Jahr 1642 darum, dass Krieg und andere \u00dcbel weggetrieben werden. Ein paar Jahre sp\u00e4ter verlor er allen Besitz und musste mit seiner Familie nach Hamburg fliehen. (Die gleich zitierten Texte stammen aus dem Gesangbuch von 1878.)<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#94901d\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\">Nicht im Gesangbuch ist <em>\u201eAuf, auf, ihr Reichsgenossen\u201c<\/em>. Es handelt sich nicht um ein politisches Lied, in dem die Deutschen aufgefordert werden, etwas zu tun. Die Reichsgenossen sind diejenigen, die zu Gottes Reich dazu geh\u00f6ren. Sie sollen dem K\u00f6nig \u2013 also Christus \u2013 mit ihrem Leben entgegengehen. Dieses Lied hat stark endzeitlichen Charakter. Im Epiphanias-Lied <em>\u201eWerde Licht, du Stadt der Heiden\u201c<\/em> \u2013 wird besungen, was ist, bevor Jesus Christus kommt: \u201e<em>Ach, wie&nbsp; waren wir verblendet, \/ ehe noch dies Licht brach an! \/ Ja, da hatte sich gewendet \/ schier vom Himmel Jedermann: \/ unsre Augen und Geberden klebten einzig an der Erden.\u201c <\/em> Im Jahr 1662 \u2013 also ein paar Jahre nachdem er alles verloren hatte \u2013 dichtete er den Text: <em>\u201eO Jesu meine Wonne, du meiner Seelen Sonne, du Freundlichster auf Erden, la\u00df mich dir dankbar werden.\u201c<\/em> Er dankt daf\u00fcr, dass Jesus Leiden auf sich genommen hat, dass durch das Abendmahl \u201eherrlich ich begl\u00fccket und himmlisch bin erquicket.\u201c Im Leiden empfangen Glaubende durch Jesu Leiden und durch das Abendmahl Lebens-Kraft. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch Johann Sebastian Bach wurde das Lied: <em>\u201eO Ewigkeit, du Donnerwort\u201c<\/em> \u2013 ebenfalls aus dem Jahr 1662 \u2013 bis heute allgemeiner bekannt. Uns heute scheint es sich mit dem Lied um ein verirrtes Etwas zu handeln, weil es massiv vor der H\u00f6llenpein warnt. So wird es auch \u00fcberschrieben: <em>\u201eEine sehr ernstliche und ausf\u00fchrliche Betrachtung der zuk\u00fcnftigen unendlichen Ewigkeit\u201c.<\/em> In der Zeit, in der Menschen grausam \u00fcbereinander herfallen, ist es ein Lied, dass diese brutalen unmenschlichen Menschen zur Umkehr bewegen m\u00f6chte. Drohung vor dem gerechten, strafenden Gott soll dazu bewegen, menschlich zu werden.&nbsp; Es ist also kein Lied, gedichtet in Wohlstand und Sicherheit, sondern eines, in dem Menschen der Willk\u00fcr wildgewordener Wesen ausgeliefert sind. Er hat die H\u00f6lle auf Erden erfahren \u2013 von ihm gibt es manche Lieder, die das Thema \u201eH\u00f6lle\u201c haben bzw. auch den eigenen Tod und die eigene Verg\u00e4nglichkeit im Blick haben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dank \u00fcberwindet die Grenze, hilft, dass der Mensch nicht in Not verharrt, an der Erde klebt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Cantate von Bach: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8XLePEjXGmk\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8XLePEjXGmk<\/a>\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem Jahr, in dem Johannes Rist geboren wurde, wurde auch der bekannteste der protestantischen Dichter dieser Zeit,<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#9600a3\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Paul Gerhardt (1607-1676)<\/strong> geboren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie kann man die F\u00fclle der bekannten und wundersch\u00f6nen Lieder Paul Gerhardts darstellen \u2013 auf so kurzem Raum? Gar nicht. Einfach die Lieder des Gesangbuchs verfolgen \u2013 im Anhang des Gesangbuches unter den Autoren findet man auch die Nummern der Lieder. Eine Liste findet sich auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paul_Gerhardt\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paul_Gerhardt<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gesangbuch von 1878 waren noch zu finden: <em>Wir singen dir, Immanuel<\/em> (Weihnachten); <em>Sei mir tausendmal gegr\u00fc\u00dfet<\/em> (Passion; auch auf der Vorlage von Arnulf von L\u00f6wen); <em>O du allers\u00fc\u00dfte Freude<\/em> (Pfingsten) (88), <em>Der Herr, der allerenden regiert mit seinen H\u00e4nden<\/em> (141), <em>Der Tag mit seinem Lichte<\/em> (318), <em>Wie sch\u00f6n ists doch Herr Jesu Christ<\/em> (Ehe-Lied)(332), <em>Du bist ein Mensch, das wei\u00dft du wohl<\/em> (362), <em>Geduld ist euch von n\u00f6then<\/em> (363), <em>Auf dem Nebel folgt die Sonne<\/em> (364), <em>Ich hab in Gottes Herz und Sinn mein Herz und Sinn ergeben<\/em> (365), <em>Schaut, welch ein Wunder stellt sich dar<\/em> (430), <em>Nicht so traurig, nicht so sehr<\/em> (505).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paul Gerhardt hatte auch ein schweres Leben. Es herrschte der 30 j\u00e4hrige Krieg und es starben, als er ca. 12 bzw. ca. 14 Jahre alt war, sein Vater und seine Mutter. 1636 lebte er nach seinem Studium als Hauslehrer in Wittenberg und es herrschte die Pest. Er zog 1643 nach Berlin. Durch Epidemien waren dort ca. 50% der Menschen gestorben. In dieser Zeit in Berlin begann er Trostlieder zu schreiben. 1666\/1667 wurde Paul Gerhardt aus dem Amt entlassen, weil er sich weigerte, ein Toleranzedikt zu unterschreiben. 4 seiner 5 Kinder sind gestorben, 1667 starb auch seine Frau. 1668 erhielt er einen anderen Predigt-Ort. Dort lebte er bis zu seinem Tod. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#9600a3\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\">Angesichts dieser biographischen Angaben kann man verstehen, wenn er In dem Lied: \u201eAuf dem Nebel folgt die Sonn\u201c (364) schreibt: \u201eMeine Seele, die zuvor \/ sank bis zu der H\u00f6lle Thor\u201c \u2013 aber sie bleibt dabei nicht stehen, denn der Glaube f\u00fchrt weiter: \u201esteigt nun bis zum Himmelschor.\u201c Aber dennoch, er besch\u00f6nigt nichts, sondern: \u201eIch will gehn in Angst und Noth, \/ ich will gehn bis in den Tod, \/ ich will gehn ins Grab hinein \/ und doch allzeit fr\u00f6hlich sein.\u201c Das hei\u00dft, das ist alles da, Angst, Not, Tod, aber auch das ist da: \u201eWem der St\u00e4rkste will beistehn \/ wen der H\u00f6chste will erh\u00f6hn, \/ kann nicht ganz zugrunde gehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was macht seine Lieder so besonders? Sie sind einfacher formuliert als die von Andreas Gryphius \u2013 aber auch nicht einfacher als die Gedichte anderer, die hier dargelegt wurden. Sind es die Melodien? Melodien waren zum Teil traditionell, zum Teil variieren sie \u2013 was zum Lied von<em> &#8222;Befiehl du deine Wege&#8220;<\/em> zu sagen ist. Andere hat sein Freund Johann Cr\u00fcger, Kantor in Berlin, mit Melodien versehen. Manche bekamen die uns bekannten Melodien erst sp\u00e4ter, so &#8222;<em>Geh aus mein Herz und suche Freud<\/em>.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#9600a3\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\">Was macht die Lieder so besonders? Ich m\u00f6chte nur auf das Lied 505 eingehen: \u201eNicht so traurig, nicht so sehr.\u201c Es geht in dem Lied darum, dass der Mensch mit dem, was er hat, zufrieden sein soll. Wenn er sich an Gott h\u00e4lt, hat er alles, was er braucht \u2013 und das in Ewigkeit. Es hat in der mir vorliegenden Fassung 15 Strophen. Sie beinhalten allgemeines Wissen \u2013 greifen somit das auf, was ein jeder wei\u00df, aber gesagt bekommen muss, damit er sich daran erinnert. In diesem Text finden wir auch Weisheiten, zum Beispiel in der 7. Strophe: \u201eAch wie bist du doch so blind und im Denken unbedacht! \/ Augen hast du, Menschenkind, und hast doch noch nie betracht \/ deiner Augen helles Glas: \/ siehe, welch ein Schatz ist das!\u201c Das nimmt er dann als Ausgangspunkt dar\u00fcber nachzudenken, was man nicht beachtet hat, obgleich es da ist (9. Strophe): \u201eNun, so gehe in den Grund \/ deines Herzens, das dich lehrt, \/ wie viel Gutes alle Stund \/ dir von oben wird beschert; \/ du hast mehr als Sand am Meer \/ und willst doch noch immer mehr.\u201c \u00a0Das hei\u00dft: Nicht Paul Gerhardt lehrt das, sondern das eigene Herz lehrt mir \u2013 ich habe es nur noch nicht so richtig wahrgenommen. Es wird weiter angesprochen, dass Gott zu W\u00fcnschen nein sagt, wenn sie nicht gut sind. Das entt\u00e4uscht den Menschen. Aber Gott selbst hilft, die Entt\u00e4uschung zu tragen, so die Strophe 12: \u201eUnterdessen tr\u00e4gt sein Geist \/ dir in deines Herzens Haus \/ Manna, das die Engel speist, \/ ziert und schm\u00fcckt es herrlich aus; \/ ja er w\u00e4hlet dir zum Heil \/ dich zu seinem Gut und Theil.\u201c Gott hilft nicht allein, die Entt\u00e4uschung zu tragen, sondern macht den Menschen ganz gro\u00df. Aber dennoch will der Mensch noch nicht so recht freudig sein. Darum sagt die 13. Strophe: \u201eEi so richte dich empor, \/ du betr\u00fcbtes Angesicht! \/ La\u00df das Seufzen, nimm hervor \/ deines Glaubens Freudenlicht. \/ Das behalt, wenn dich die Nacht \/ deines Kummers traurig macht.\u201c In meinem Kummer herrscht schon das Glaubenslicht \u2013 ich muss es also nur beachten. In der 14. Strophe nennt er den Menschen: Himmelssohn, der schon mehr bekommen hat, als ihm eigentlich zusteht, und er schlie\u00dft den Text mit der 15. Strophe. Die letzten Verse lauten: &#8222;Geht dirs widrig: la\u00df es gehn; \/ Gott und Himmel bleibt dir stehn.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht ist es das, was die Besonderheit der Lieder von Paul Gerhardt ausmacht.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#ee1c34\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Andreas Gryphius (1616-1664)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist auch einer der ganz Gro\u00dfen Dichter der Zeit \u2013 im Gesangbuch allerdings nur mit einem Text vertreten, der 1650 datiert ist: \u201e<em>Die Herrlichkeit auf Erden muss Rauch und Asche werden<\/em>\u201c (527) \u2013 er besingt die Verg\u00e4nglichkeit des Menschen \u2013 es m\u00fcndet in dem gro\u00dfen Schlussvers, der auf Gott weist. <em>\u201eWohl dem, der auf ihn trauet! \/ Er hat recht fest gebauet, \/ und ob er hier gleich f\u00e4llt, \/ wird er doch dort bestehen \/ und nimmermehr vergehen, \/ weil ihn die St\u00e4rke selbst erh\u00e4lt.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Kind ist er fast ertrunken, ebenso ist sein Vater, als er noch klein war, gestorben, er hat als Jugendlicher seine Mutter verloren, und litt unter den Konfessionsverfolgungen \u2013 er hat also schlimme Zeiten durchgemacht, die auch sein Dichten pr\u00e4gten. Zudem erkrankte er als 24j\u00e4hriger schwer (<em>\u201eTr\u00e4nen in schwerer Krankheit\u201c; \u201eAn sich selbst\u201c<\/em>) . <\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#ee1c34\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\">Die Verg\u00e4nglichkeit des Menschen ist Thema vieler seiner Gedichte \u2013 und viele haben nicht diesen positiven Ausblick, den wir im oben genannten Lied haben. Aber: In dem Gedicht \u00fcber die <em>Heimsuchung Mari\u00e4s <\/em>spricht er zu dem ungeborenen Jesus-Kind: <em>\u201eKomm, komm! Mein Geist wird dir mit Lust entgegen gehen, \/ Und ob er liegt, durch dich in lauter Wonn aufstehn\u201c.<\/em> Denn durch die \u201eGeburt Jesu\u201c&nbsp; \u201e<em>Des Grabes Dunkelheit mu\u00df durch die Nacht verschwinden. \/ Nacht, lichter als der Tag! Nacht, mehr denn lichte Nacht!\u201c<\/em> Die starke Jesus-Fr\u00f6mmigkeit wird auch in dem Gedicht <em>\u201eAn den gekreuzigten Jesum\u201c <\/em>deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als viele zuvor zitierten Ausschnitte aus den Gedichten, muss man eigentlich das gesamte Gedicht lesen, um die sprachliche Sch\u00f6nheit wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Es geht bei ihm nicht nur um den Inhalt, sondern auch um die Sprache. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#ee1c34\" class=\"has-text-color wp-block-paragraph\">Das gilt f\u00fcr das Gedicht zum Karfreitag (<em>&#8222;Am guten Freitage&#8220;<\/em>) und nat\u00fcrlich auch <em>\u201eAm Tage der Auferstehung Christi\u201c<\/em> und dem Gedicht <em>\u201eAn Gott den Heiligen Geist\u201c<\/em>: <em>\u201eO Regen, der in Angst mit Segen uns befeuchtet! Ach, la\u00df ein Tr\u00f6pflein nur von deinem Lebens-Tau \/ Erfrischen meinen Geist! Hilf, da\u00df ich doch nur schau \/ Ein F\u00fcnklein deiner Glut! So bin ich ganz erleuchtet.\u201c<\/em> (In <em>\u201eAn den Heiligen Geist\u201c <\/em>\u2013 sagt er: Ich schlummer \u2013 ich irre \u2013 ich seufz \u2013 ich zweifle \u2013 ich schwind: <em>\u201eO Leben aller Ding! Ich sterbe, leb in mir!\u201c<\/em>) Sehr sch\u00f6n spricht er auch den Glauben aus in \u201e<em>Ewige Freude der Auserw\u00e4hlten<\/em>\u201c: <em>\u201eO! wo bin ich? O was seh ich? wach ich? tr\u00e4umt mir? wie wird mir? \/ Jesu! welcher Wollust Meer \u00fcberschwemmt mein fr\u00f6hlich Herz!\u201c<\/em> Aber noch ist er auf Erden: <em>\u201eHerr! es ist genung geschlagen, \/ Angst und Ach genung getragen\u201c<\/em> (<em>&#8222;Schlu\u00df des 1648sten Jahres<\/em>). (Alle Zitate: Kemp.) Das zeigt auch, dass er nicht einfach alles als gegeben runterschluckt. Er begehrt auf. Und diese Zerrissenheit \u2013 einmal ein \u00e4u\u00dferst starkes Vertrauen, dann aber auch starke Anklage lassen den Barock-Dichter erkennen. Dieser Zwiespalt l\u00f6st sich in dem Gedicht zu seinem Geburtstag auf: <em>\u201eDank sei dir!\u201c<\/em>: <em>\u201eDoch \u00fcber Wunder geht, Herr!&nbsp; da\u00df ich dich erkenn, \/ Da\u00df ich, ich bl\u00f6der Mensch, dich Gott und Sch\u00f6pfer nenn. \/ Da\u00df ich mich von der Erd hinauf in Himmel schwinge. \/\/ Mehr \u00fcber Wunder geht, da\u00df du dich mir entdeckt \/ Und Zuversicht zu dir in meinem Geist erweckt, \/ Da\u00df ich, o Wunder Gott! Von deinen Wundern singe.\u201c <\/em>(Zitiert aus Hederer)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurze Zwischenbemerkung:<\/p>\n\n\n\n<p style=\"background-color:#64c3ec\" class=\"has-background wp-block-paragraph\">Wir sehen an vielen der Dichter, dass sie versuchen, die konfessionelle Spannung dadurch zu umgehen, dass sie sich auf das Zentrum christlichen Glaubens konzentrieren: die Liebe Gottes zu den Menschen &#8211; die Liebe des Menschen zu Christus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jakob Balde (1604-1668) War ein Dichter, der in seiner Zeit in hohen Ehren stand. Er war Jesuit und Rhetorikprofessor und vieles mehr. Er gr\u00fcndete die \u201eGesellschaft der Mageren\u201c \u2013 k\u00e4mpfte gegen das \u00dcbergewicht und schrieb auch ein Pamphlet gegen das Rauchen. Das sei nur am Rande gesagt. In seinen Gedichten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2192","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2192"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2208,"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2192\/revisions\/2208"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}