{"id":1865,"date":"2019-09-13T08:43:00","date_gmt":"2019-09-13T06:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/?page_id=1865"},"modified":"2026-04-15T08:34:54","modified_gmt":"2026-04-15T06:34:54","slug":"mythen-erschaffung-des-menschen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evangelische-religion.de\/ReligionNeu\/mythen-erschaffung-des-menschen\/","title":{"rendered":"Mythen: Erschaffung des Menschen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>Mythos von der Erschaffung des Menschen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vorbemerkung:<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf die Interpretation der Texte ist Vorsicht geboten. Einmal geben die \u00dcbersetzungen schon die Perspektive von \u00dcbersetzern unserer Zeit und Mitteleuropas wieder. Zum anderen ist, wenn man die zahlreichen Menschen-Erschaffungsmythen aus aller Welt beachtet, nie deutlich: Was ist wirklich alter Volksmythos, was wurde christlich beeinflusst? Viele V\u00f6lker hatten keine Schriftsprache und haben anhand der Bibel schreiben gelernt. Als man dann sp\u00e4ter auf die Idee kam, die eigenen Mythen aufzuschreiben, konnte sich die j\u00fcdisch-christliche Tradition mit den Mythen vermischen. Zudem wurden, aufgrund des Kolonialismus ab dem 16. Jahrhundert, erst Mythen der V\u00f6lker aus diesem jeweiligen Zeitraum aufgeschrieben, also sind sie verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig jung. Popul\u00e4re B\u00fccher sind vor allem nicht zu ber\u00fccksichtigen, weil die Autoren der mir bekannten Werke munter Storytelling (<a href=\"https:\/\/mini.evangelische-religion.de\/wir-tragen-verantwortung\/\">https:\/\/mini.evangelische-religion.de\/wir-tragen-verantwortung\/<\/a>\u00a0) betreiben. Es handelt sich nicht um \u00dcbersetzungen, sondern um \u00dcbertragungen, die unserem Zeitgeschmack entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mythen<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt einige Menschen-Erschaffungs-Mythen. Wir kennen die Sch\u00f6pfungsgeschichten aus dem Alten Testament (Genesis 1 und 2) \u2013 Vergleichbares finden wir im Augenblick aus der fr\u00fchen Zeit nicht, wenn auch Motive hier und da \u00e4hnlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fokus antiker Texte liegt auf Theogonien, das hei\u00dft auf die Erschaffung der G\u00f6tter, das Entstehen der G\u00f6tter, auf G\u00f6tterk\u00e4mpfen. Die Namen der G\u00f6tter weisen dann jeweils auf Naturereignisse oder auf Eigenschaften hin. Die Naturereignisse lassen noch den alten Geisterglauben anklingen: Erdgeister\/-G\u00f6tter, Wassergeister\/-G\u00f6tter usw. Dann verdr\u00e4ngten im Laufe der Menschheitsgeschichte die jeweiligen aktuellen Hauptg\u00f6tter andere G\u00f6tter, das hei\u00dft, die alten G\u00f6tter werden von den neuen G\u00f6ttern ermordet oder sonstwie degradiert. Das geschieht im Kontext der Eroberung von Reichen. Diese Machtkonstellationen sind relevant. Der Mensch ist es nicht so sehr. Die Erschaffung der Menschen begegnet nur fragmentarisch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Griechen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Sch\u00f6pfer des Menschen gilt hier und da Prometheus (der Name bedeutet: \u201eVorausdenkender\u201c). Dieser ist der Sohn verschiedener Eltern, so des Titanen (menschengestaltige G\u00f6tter-Riesen) Iapetos oder auch des Gottes Uranos. Iapetos selbst ist Sohn der Gaia (Erde) mit ihrem Ehemann Uranos (Himmelsgew\u00f6lbe). Iapetos half, seinen Vater Uranos mit Hilfe seiner Br\u00fcder im Auftrag der Gaia zu entmannen, und der eigentliche T\u00e4ter Kronos (Horn\/Zeit) wurde dann Herrscher der Welt und Zeus (Wetterleuchtender) ist sein Sohn. Zeus hat seinen Vater Kronos gefesselt und auf die Insel der Seligen gebracht. Iapetos war ein Gegner des Zeus, darum ist er wohl auch zum Vater des Zeus-Gegners Prometheus geworden. Man sieht an dieser Stelle die unterschiedlichen Stadien der unterschiedlichsten Stammes-Religionen und der damit verbundenen Stammes-Auseinandersetzungen bzw. die Auseinandersetzung der jeweiligen Moderne mit den Traditionen. Zeus hat also letztlich seine Vor-G\u00f6tter besiegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(Anmerkung: Die Namen der G\u00f6tter und Titanen haben Bedeutung. Z.B. Hyperion zeugt mit Theia die Kinder Helios, Selene und Eos. Das hei\u00dft: Das Licht zeugt mit dem Himmel die Sonne, den Mond und die Morgenr\u00f6te. Der Titan Hyperion selber war wieder Sohn von Himmel [Uranos] und Erde [Gaia] \u2013 die Titanin Theia hatte dieselben Eltern; Gaia [= die Geb\u00e4rerin] hatte vorher Uranos aus sich selbst hervorgebracht; Gaia selbst ist aus Chaos entstanden [ihre Chaos-Geschwister: Tartaros: Unterwelt; Erebos: Finsternis; Nyx: Nacht; Eros: Begierde].)<\/p>\n\n\n\n<p>Diesem Zeus-Gegner Prometheus wird die Erschaffung des Menschen zugeschrieben, aber nur in sehr fragmentarischen Textabschnitten, sodass nicht mehr sehr deutlich wird, wie und warum. In einem Text beauftragt ihn Zeus selbst mit der Menschenbildung, in einem anderen macht Prometheus alle Lebewesen aus Ton, in wieder einem anderen bildet er den Menschen aus Ton und Pallas Athene gibt dem Tongebilde Leben. Athene musste es (aus der Sicht der Athener) sein, weil sie als G\u00f6ttin der Weisheit, der Kunst und des Kampfes Hauptg\u00f6ttin Athens war. In wieder einem anderen Text bildet er die Frauen aus Ton (Angaben aus: \u201ePrometheus\u201c Der kleine Pauly, Band IV, 1979). Ausf\u00fchrlich beschreibt Ovid (Metamorphosen 1,83) die Bildung des Menschen. Zun\u00e4chst wird geschildert, dass alles irgendwie da war und auch nicht, und dann: \u201eAber es gab eine Schlichtung des Streites: ein Gott, eine be\u00dfre Kraft der Natur schied Himmel und Erde und Erde und Wasser\u2026\u201c \u201eAls so der Gott, wer immer es war, die Materie geordnet\u201c greift er weiter ordnend ein, es entfaltetet (!) sich alles, Gestirne, Fische, V\u00f6gel.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Aber ein reineres Wesen, Gef\u00e4\u00df eines h\u00f6heren Geistes, \/ \u00dcber die andern zu herrschen bef\u00e4higt, es fehlte noch immer. \/ Und es entstand der Mensch, sei\u00b4s, dass ihn aus g\u00f6ttlichem Samen \/ Jener Meister erschuf, der Gestalter der besseren Weltform, \/ Sei\u00b4s dass die Erde, die jugendfrische, erst k\u00fcrzlich vom hohen \/ \u00c4ther geschieden, die Samen, die Himmelsverwandten, bewahrte. \/ Denn sie mischte des Iapetus Sohn mit dem Wasser des Regens, \/ Formte sie dann nach dem Bild der alles regierenden G\u00f6tter. \/ W\u00e4hrend die anderen Wesen geb\u00fcckt zur Erde sich neigen, \/ Lie\u00df er den Menschen das Haupt hochtragen: er sollte den Himmel \/ Sehen und aufgerichtet den Blick nach den Sternen erheben.\u201c&nbsp;<\/em>\/ (Zitiert nach: Publius Ovidius Naso: Metamorphosen. \u00dcbersetzt und hg.v. Hermann Breitenbach, Reclam, Stuttgart 2. Auflage 1964.)<\/p>\n\n\n\n<p>Dann wird ein paradiesischer Zustand beschrieben. Dieser wurde beendet, als Jupiter zu regieren begann und immer schlimmere Generationen entstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird vermutet, dass Ovid, der im Jahr 17 nach Christus gestorben ist, in seinem Mythos verschiedene Traditionen gemischt hat, so auch Traditionen aus Genesis verwendet hat. Das bedeutet, dass ein ausgefeilter eigenst\u00e4ndiger Menschen-Erschaffungsmythos im griechischen Bereich nicht existiert bzw. nicht mehr bekannt ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorderer Orient<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch im Vorderen Orient gibt es viele fragmentarische Hinweise aus unterschiedlichsten Zeiten zur Erschaffung des Menschen. Auch hier ist die Theogonie wichtiger als die Erschaffung des Menschen, aber es gibt ein paar Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<p>Hauptprotagonisten sind Nammu und Enki (von den sp\u00e4teren Babyloniern Ea genannt). Nammu, G\u00f6ttin des Urmeeres\/Sch\u00f6pfung, gebar die G\u00f6tter An (Himmel) und Ki (Erde). Einer ihrer S\u00f6hne war \u2013 oder der Sohn von An und Ki (?) \u2013 auch Enki: Herr der Erde \/ des Himmels \u2013 (S\u00fc\u00df-)Wasserhaus). Enki zeugte dann, so sp\u00e4ter die Babylonier, den Sohn Marduk, der Stadtgott, der f\u00fcr Babylonier der Hauptgott war \u2013 und auch mit der Herrschaft der Babylonier zum Hauptgott im G\u00f6tterpantheon wurde (1800 v. Chr.). Es wird deutlich, dass auch hier unterschiedliche Traditionen miteinander rangen und eine klare Abfolge nicht benannt werden kann. G\u00f6tter-Theogonien sind Ausdruck wechselnder Macht. Beispiel f\u00fcr die Erschaffung von Menschen:<\/p>\n\n\n\n<p>Die G\u00f6tter hatten viel zu tun mit der Zeugung und dem Geb\u00e4ren von anderen G\u00f6ttern. Sie hatten Hunger und wussten nicht, woher sie Nahrung bekommen sollten. Da beauftragten die G\u00f6tter die G\u00f6ttin Nammu ihren weisen Sohn Enki dazu zu bringen, sich etwas auszudenken. Kein kluger Gedanke kam ihm. Dann schlug er sich vor Zorn auf den Schenkel, Lehm l\u00f6ste sich und daraus erschuf er dann den Menschen. Er \u00fcbergab den Prototyp der Nammu und die sorgte dann f\u00fcr die Vermehrung. Der Mensch musste dann f\u00fcr die G\u00f6tter schuften. Aber Enlil (sumerischer Hauptgott) \u00e4rgerte sich \u00fcber den L\u00e4rm der Menschen und wollte sie durch eine Flut vernichten. Enki sch\u00fctzte sie, indem er ein Boot f\u00fcr den K\u00f6nig und die Tiere bauen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Enuma Elisch Tafel 1 stammen einige der genannten Aspekte. Enuma Elisch Tafel 6 war es Marduk, der den Menschen erschuf, in Zusammenarbeit mit Ea. Sein Plan:<\/p>\n\n\n\n<p>E<em>in Gewebe von Blut will ich machen, Gebein will ich bilden, \/ Um ein Wesen entstehen zu lassen: Mensch sei sein Name. \/ Erschaffen will ich ein Wesen, den Menschen. \/ Ihm auferlegt sei der Dienst der G\u00f6tter zu ihrer Erleichterung\u2026. \/ \u00dcbereinstimmend seien sie verehrt, in zwei geteilt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch wird in den unterschiedlichsten Mythen unterschiedlich hervorgebracht: aus G\u00f6tterspeichel, aus Wasser, aus einem toten Gott, er w\u00e4chst als Pflanze, K\u00f6nige werden unabh\u00e4ngig von normalen Menschen erschaffen usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Atrahasis-Mythos (1600 v. Chr.?) berichtet von einer Auseinandersetzung zwischen den oberen und den unteren revoltierenden G\u00f6ttern. Enki versuchte einen Ausweg zu finden, befahl der Mutterg\u00f6ttin Ninutu, den Menschen zu erschaffen, bzw. er selbst erschafft ihn dann aus dem Blut eines get\u00f6teten Gottes und aus Lehm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00c4gypten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier gibt es nur ein paar Infos: Menschen sind aus dem Auge eines Gottes entstanden, wohl weil das \u00e4gyptische Wort f\u00fcr Tr\u00e4ne und Mensch \u00e4hnlich klingt (rmit \u2013 rmt). Der Mensch wird aus Lehm auf einer T\u00f6pferscheibe erschaffen und mit dem Ankh-Zeichen (Kreuz mit Schleife) begeistet. Genannt sei hier ein ausgef\u00fchrterer Text aus dem Lehr-Hymnus des Merikare (ca. 1400 v. Chr.; vergleichbar: Papyrus Insinger Text aus dem\u00a07.\/6. Jh \u2013<strong> <\/strong>Abschrift 1. Jh. v.Chr. [!]):<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wohlversorgt sind die Menschen, das Vieh Gottes. \/ Um ihretwillen hat er (sc. der \u201everborgene Gott\u201c) Himmel und Erde geschaffen \/ Und f\u00fcr sie den Gierigen des Wassers vertrieben. (Gemeint: das Land fressende Meerwasser) \/ Er hat die Luft geschaffen, damit ihre Nasen leben k\u00f6nnen. \/ Seine Abbilder sind sie, aus seinem Leibe gekommen. \/ Er (als Re? Sonne?) geht um ihretwillen am Himmel auf, \/ f\u00fcr sie hat er die Pflanzen erschaffen, \/ Vieh, V\u00f6gel und Fische, um sie zu ern\u00e4hren. \/ Er hat seine Widersacher get\u00f6tet, und sogar seine eigenen Kinder get\u00f6tet, weil sie planten, sich zu emp\u00f6ren. (Anspielung auf eine Art Sintflutgeschichte \u2013 s. Babylon?) \/ F\u00fcr sie schafft er das Licht und f\u00e4hrt am Himmel, um sie zu sehen. \/ Er hat eine Kapelle (sc. Tempel) errichtet zu ihrem Schutz, \/ und wenn sie nun weinen, so h\u00f6rt er. \/ Er hat f\u00fcr sie Herrscher gebildet im Ei (Anspielung auf das Entstehen von etwas aus einem Ur-Ei) \/ Machthaber, den R\u00fccken des Schwachen zu st\u00fctzen. \/ Er hat ihnen den Zauber geschaffen, \/ Waffen, dem Schlag des Unheils zu wehren, \/ \u00fcber dem gewacht wird bei Tag und bei Nacht. \/ Er hat die Aufr\u00fchrer unter ihnen get\u00f6tet, \/ wie ein Mann seinen Sohn z\u00fcchtigt dessen Bruder zuliebe. (Es folgen Hinweise auf den Pharao.) \/ Gott kennt jeden Namen. (Das hei\u00dft zur Vernichtung der B\u00f6sen \u2013 durch den Pharao)<\/em>&nbsp;(Zitiert nach: Alt\u00e4gyptische Weisheit. Lehren f\u00fcr das Leben. Eingeleitet, \u00fcbersetzt und erl\u00e4utert von Hellmut Brunner, Artemis Verlag, Z\u00fcrich-M\u00fcnchen 1988)<\/p>\n\n\n\n<p>Der verborgene Gott zeigt sich in unterschiedlichen G\u00f6ttern: Amun (Luft), Re (Licht), Ptah (Nahrung), Thot (Ordnung), Pharao, \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-328b3cff84b01e01923782d8cd613fe0\" style=\"color:#f70b0b\">Aufgabe 1: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-339586d7b77b5c07dfe018ce29c47119\" style=\"color:#f70b0b\">Du hast jetzt all das gelesen. Welche Aufgabe stellst Du Dir? Was willst Du vertiefen? Welche Frage m\u00f6chtest Du Dir beantworten? Nicht zu schnell sagen: Keine! Geh noch einmal alles langsam durch. Vielleicht stellt sich Dir eine.\u00a0Versuche sie mit Hilfe von Infos aus dem Internet (aber nichts unkritisch \u00fcbernehmen! Es gibt viel Unfug) und dem Gespr\u00e4ch in der Klasse zu beantworten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-53106dca5325f17ed706cb0cc580f1e9\" style=\"color:#f70b0b\">Aufgabe 2: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-e904c1d27561c0973665f143f0d5828e\" style=\"color:#f70b0b\">Wie stellst Du Dir (a) die Weltenstehung und (b) die Entstehung des Menschen vor? Hattest Du diese Vorstellung auch, als Du j\u00fcnger warst?<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht einfach sagen: Urknall! Den gab es nicht. Es gab keinen \u201eKnall\u201c. Oder doch? Im Augenblick ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Wenn manche meinen, ohne Gott sei alles entstanden, dann ist das Vermutung wie ein Glaube, dass Gott alles erschaffen hat. Es \u00fcbersteigt seri\u00f6se Wissenschaft und setzt an die Stelle Gottes den Mythos der Natur, die sich selbst irgendwie aus sich selbst\u00a0<em>herausst\u00fclpt<\/em>\u00a0(Tasche, Luftballon usw.). Damit macht \u201eWissenschaft\u201c genau das, was der Mythos macht: Weltentstehung bildhaft erkl\u00e4ren. Das hei\u00dft zudem: Die Pr\u00e4misse bestimmt das Ergebnis. Wenn Du einfach sagst: Evolution! Was verstehst Du darunter? \u00dcberpr\u00fcfe Deine Sichtweise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mythos von der Erschaffung des Menschen Vorbemerkung: Mit Blick auf die Interpretation der Texte ist Vorsicht geboten. Einmal geben die \u00dcbersetzungen schon die Perspektive von \u00dcbersetzern unserer Zeit und Mitteleuropas wieder. 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